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Mit dem Trainerdebüt von Lennart Hammer-Hansen

Am Dienstag wieder Dortmunder PMU-Rennen

Dortmund 1. Februar 2015

Die Städte Dortmund und Neuss sind im Winter stets so etwas wie die kleinen Galopp-Metropolen des Landes. Die Rennbahnen in Wambel und auf den alten Neusser Rheinwiesen sind derzeit die Plätze, auf denen was passiert und auf die man schaut. Auf Dortmund blickt man am 3. Februar jetzt schon zum dritten Mal in der noch jungen Saison 2015 - und zum zweiten Mal an einem Dienstag und auf einen PMU-Abendtermin. Der diesmal einige besonders interessante sportliche Eckdaten und Fakten aufweist. So wohnt das Publikum unter anderem dem ersten Auftritt eines Starters aus dem Stall von Neutrainer Lennart Hammer-Hansen bei. Dazu sind in diesem Jahr erstmals die Dreijährigen in Aktion, und nicht zuletzt wirft das bald anstehende Meeting von St. Moritz wieder seine Schatten bis in die Westfalenmetropole, wo der erste Start um 16.55 Uhr erfolgt und der Dortmunder Rennverein für die beheizte Glastribüne freien Eintritt gewährt.

Was Lennart Hammer-Hansen angeht, so dürfte ihm der Wintertag im zeitigen Februar sicherlich unvergesslich bleiben, beginnt in Dortmund doch seine gewissermaßen zweite galopprennsportliche Laufbahn. Der allerorts geschätzte Däne hatte nach mehr als über 1.000 Siegen als Jockey im vergangenen Jahr bekanntlich die Rennstiefel an den Nagel gehängt und anschließend in Iffezheim den Schritt ins Trainerlager gewagt.

Als Reiter wird er in Erinnerung bleiben als ein Mann mit einer guten Hand, viel taktischem Gespür und einem eleganten Sitz. Aber auch als immer fairer Sportsmann, der leider oft genug die Kehrseite der Medaille kennenglernt hat, der vielfach durch schwere Stürze zurückgeworfen wurde und lange Zwangspausen hinnehmen musste. Und obendrein noch als Jockey, der vor Jahren bereits Abschied vom Rennsattel genommen hatte, nach einem Rücktritt vom Rücktritt dann jedoch noch einmal ein ganz großes Comeback feiern konnte.

Lennart Hammer-Hansens vierjähriger Schützling Paper Moon (Bertrand Flandrin) gilt im Lord of England-Rennen – 3. Rennen, 17.55 Uhr – allerdings mehr als Platzgeldkandidat denn als Erfolgsanwärter. Die rein rechnerischen Fakten präferieren hier nämlich eindeutig die gleichaltrigen Diplomat (Steffi Hofer) und Rock of Cashel (Sabrina Wandt).

So oder so handelt es sich freilich um ein sehr interessantes Altersgewichtsrennen auf einer diesmal neun Prüfungen umfassenden Karte. Kaum weniger interessant präsentiert sich daneben das Reliable Man-Rennen – 7. Rennen, 19.55 Uhr –, für das sich erstmals in diesem Jahr acht Dreijährige am 1.800-Meter-Start einfinden werden. Von ihnen ist den Wambeler Stammbesuchern der voraussichtliche Favorit Jungleboogie (Sabrina Wandt) längst zu einer bekannten Größe geworden, nachdem der Nicaron-Sohn im Dezember letzten Jahres in Dortmund schon zweimal auf zweiten Plätzen gelandet war und sich dabei jedes Mal ehrenvoll geschlagen hatte.

Darüber hinaus hat es das „Auf Wiedersehen am 15. Februar-Rennen“ – 9. Rennen, 20.55 Uhr – wirklich in sich, da bei dieser an sich „harmlosen“ Prüfung zum Ende der Veranstaltung auf der Starterliste nicht nur ein prominenter Name zu lesen ist, sondern gleich mehrere davon. Angefangen beim Lokalmatador Elgin (Filip Minarik) über King’s Hall (Alex Pietsch) und Leo el Toro (René Peichulek) bis hin zur Stute Money Time (Norman Richter). Der 1.950-Meter-Test dient für King’s Hall vor allem noch als letzter Prüfstand vor der Abreise in die Schweiz zum Schnee-Meeting in St. Moritz.

Die weiteren Programmpunkte basieren erneut auf Handicaps, die im Übrigen allesamt die Namen von in der deutschen Vollblutzucht beheimateten Beschälern tragen. Das Wiener Walzer-Rennen – 4. Rennen, 18.25 Uhr – ist davon gleichzeitig Plattform für die VIERERWETTE mit einer hierbei wiederum GARANTIERTEN AUSZAHLUNG von 10.000 EURO.

Bei 13 Startern öffnet sich nebenbei eine Menge Raum für Überlegungen und Spekulationen in allerlei Richtungen. Gleichwohl fokussieren die Expertenmeinungen sich mehrheitlich auf Namen wie Endoran (Alex Pietsch), Cyrus Sod (Steffi Hofer) oder auch Seto (Eugen Frank).

Als Ausgleiche III firmieren von den sechs Dortmunder Handicaps sowohl das Tertullian- Rennen – 5. Rennen, 18.55 Uhr – und das Kallisto-Rennen – 6. Rennen, 19.25 Uhr.

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