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„Perlenkette 2015“ entscheidet sich erst im Endlauf

Viele Favoriten taten sich schwer in Neuss

Neuss 24. Februar 2015

Zwar brachte der einleitende Preis von Laval beim heutigen Neusser PMU-Termin genau das Ergebnis, welches allgemein erwartet worden war. Denn der 11:10- Favorit Nordsommer wurde seiner klaren Favoritenrolle tatsächlich auch standesgemäß gerecht. Maria Magdalena Hölls Samum-Sohn gewann mit André Best im Sattel nahezu im Spaziergang. Der bei Karl Demme in Köln trainierte Karlshofer flanierte förmlich mit deutlichen 11 Längen Vorsprung vor dem Außenseiter Petit Filou durchs Ziel, der wiederum den Ehrenplatz genauso sicher mit 11 Längen vor allen anderen hatte.

Zwar brachte der einleitende Preis von Laval beim heutigen Neusser PMU-Termin genau das Ergebnis, welches allgemein erwartet worden war. Denn der 11:10- Favorit Nordsommer wurde seiner klaren Favoritenrolle tatsächlich auch standesgemäß gerecht. Maria Magdalena Hölls Samum-Sohn gewann mit André Best im Sattel nahezu im Spaziergang. Der bei Karl Demme in Köln trainierte Karlshofer flanierte förmlich mit deutlichen 11 Längen Vorsprung vor dem Außenseiter Petit Filou durchs Ziel, der wiederum den Ehrenplatz genauso souverän mit 11 Längen vor allen anderen behauptete.


So gut es für Nordsommer zum Auftakt auch gelaufen war, die meisten aller anderen „Gemeinten“ taten sich dagegen in Neuss einigermaßen schwer. Gleich nach ihm sorgte nämlich der 289-Riesenaußenseiter Crisis Averted unter Laura Giesgen bei seinem vierten Deutschland-Auftritt gleich für eine kleine Sensation, als Matthias Schwinns England-Import mit kurzem Kopf den im Preis von Vichy ungleich stärker gewetteten Jazz Bay knapp im Griff hielt.

Immerhin siegte anschließend mit Stall Shreks Ottilie zwar keine wirkliche Außenseiterin, aber im Preis von Lisieux musste sich hinter der Vinzenz Schiergen gesteuerten Pflegebefohlen von Trainer Peter Schiergen der am Toto mit Abstand am meisten nachgefragte Newton Lodge genauso mit Platz drei begnügen.

Auch im folgenden Preis von Le Mans setzte sich die Favoritenflaute ungebrochen fort. Der starke Schlussakkord des am kürzesten notierten Dark Fighter endete im Rennen mit der Viererwette nämlich nicht mehr auf Platz eins, sondern lediglich auf dem sprichwörtlichen Ehrenplatz. Jockey Maxime Pecheur hatte auf dem offenbar etwas unterschätzten Belus des Stalles Moschelmühle da längst schon alle Signale auf Sieg stellen können. Sehr zur Freude natürlich von Trainer Georg Mayer, der sich bereits im Vorfeld recht optimistisch zu den Chancen des Hamond-Sohnes geäußert hatte und damit goldrichtig lag.

Summa summarum waren das keine guten Vorzeichen für den fast überall vorausgesagten und nahezu bereits vorweg verbuchten Hattrick des vierjährigen Wallachs Gamgoom, der bei zwei diesjährigen Neusser Renntagen bereits ebenso oft überzeugend gewonnen hatte. Als der Wallach kurz vor Erreichen des Einlaufs nur mit Mühe den dritten Platz halten konnte, zeichnete sich längst ab, dass aus dem Triple nichts werden würde. Die gesamte Entscheidungsphase wurde im Preis von Cherbourg allein nur von Nuri Bey mit Miguel Lopez im Sattel dominiert. Der von Trainer Sascha Smrczek gesattelte Wallach des Stalles KT gewann letztendlich überlegen gegen Takeda Shingen und den Trainingsgefährten Lordsbury Pride.

Und dann erwischte es obendrein noch Flame Hawk, der zu guter Letzt seiner schweren Bürde von 65 Kilo Tribut zu zollen hatte. Im 2. Lauf zur wetten-sieberts.de – Perlenkette 2015 verkaufte er sich zwar in allen Ehren. Doch änderte dies nichts daran, dass auch hier der Außenseiter Serko auf dem Schlussstück der Distanz fast leichtfüßig davonzog. Was seiner Reiterin Laura Bieß mit nunmehr 14 Punkten gleichzeitig die vorläufige Führung in der Perlenketten-Wertung einbrachte. Endgültig entschieden hat der Überraschungscoup des Andrea Wiehn gehörenden und von Michael Gerd Klapschus betreuten Halbblüters also längst noch nicht. Welche Reiterin sich zum guten Schluss mit den Perlen schmückt, wird sich erst nach dem Endlauf am 10. März zeigen.
Gabrial The Prince schien anschließend im Preis von Saint Malo die Favoriten fast schon wieder auf die Spur bringen zu können. Aber dann erwischte es auch ihn noch kalt. Denn Petra Gehms Big Moun ließ sich von Jockey René Piechulek noch einmal regelrecht neu motivieren und rappelte sich daraufhin pflichtbewusst auf, um den schon im sicheren Hafen geglaubten Gegner zu stellen und zu passieren.

Da passte es zum Finale komplett in den Gesamtrahmen, dass sich auch der achtjährige Haudegen Christoph Columbus im Preis der Rennbahn Frankfurt-Niederrad als Favoritenschreck profilierte. Von Jozef Bojko glänzend bei Laune gehalten, kontrollierte er als letzter Außenseiter im kleinen Feld jederzeit den Rennverlauf. Auch wenn der stark endende Fürst Twen dem von Trainer Michael Blau bereits beim vorausgegangenen Start in Neuss in guter Verfassung vorgestellten Erftländer auf den letzten Metern noch höchst bedrohlich auf den Pelz rücken konnte. Neuss blieb am 24. Februar damit bis zum Ende kein gutes Pflaster für die Favoriten. Mit Ausnahme natürlich von Nordsommer.

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