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Auch Erlenhofer Doppelsieg in Neuss

Drei Erfolge und die Perlen für Larissa Bieß

Neuss 10. März 2015

Nun war es wirklich keine Sensation, dass Larissa Bieß heute in Neuss nach dem dritten Rennen geschmückt mit der bei allen Amazonen so begehrten Perlenkette im Mittelpunkt der Siegerehrung stand. Schließlich hatte die junge Dame aus Münchweiler in der Südpfalz ja bereits einen der Vorläufe gewonnen und sich vor der endgültigen Entscheidung im Rahmen des heutigen PMU-Renntages eine glänzende Ausgangsposition verschafft. Den 10. März 2015 jedenfalls wird sie für immer und ewig wohl nie vergessen, denn sie holte sich in Neuss keineswegs nur das mattglitzernde Schmuckstück. Larissa Bieß dominierte vielmehr in den ersten drei Prüfungen auf der Karte. Also drei Siege am Stück, ein lupenreiner Hattrick – und dazu die Perlenkette noch obendrein.

Nun war es wirklich keine Sensation, dass Larissa Bieß heute in Neuss nach dem dritten Rennen geschmückt mit der bei allen Amazonen so begehrten Perlenkette im Mittelpunkt der Siegerehrung stand. Schließlich hatte die junge Dame aus Münchweiler in der Südpfalz ja bereits einen der Vorläufe gewonnen und sich vor der endgültigen Entscheidung im Rahmen des heutigen PMU-Renntages eine glänzende Ausgangsposition verschafft. Den 10. März 2015 jedenfalls wird sie für immer und ewig wohl nie vergessen, denn sie holte sich in Neuss keineswegs nur das mattglitzernde Schmuckstück. Larissa Bieß dominierte vielmehr in den ersten drei Prüfungen auf der Karte. Also drei Siege am Stück, ein lupenreiner Hattrick – und dazu die Perlenkette noch obendrein.


Der Sieg mit Christian Peterschmitts Ribbery über Incorruptible und Tribal I D im Preis von German Tote TV brachte den ersten Erfolg. Nummer zwei gelang ihr mit Andrea Wiehns Serko im Preis von Amiens, mit dem sie bereits am 24. Februar in Neuss erfolgreich gewesen war. Trotz erschwerter Bedingungen reichte es mit dem von Gerd Michael Klapschus trainierten neunjährigen Senior einmal mehr gegen Vulkan und überdies noch Funky Music.

Die Form stimmte also, bevor sich Larissa Bieß dann im wetten-Sieberts-de - Endlauf zur Perlenkette 2015 – Harald von Gustedt-Rennen in den Sattel von Patanos schwang. Auch er ein Schützling von Besitzertrainer Christian Peterschmitt - und auch er ging als frischer Sieger ins Rennen. Ähnlich wie Serko gab er wieder alles, obgleich die Bedingungen auch für ihn anspruchsvoller geworden waren.

Insbesondere im Verhältnis zum Wallach Newton Lodge, der zu guter Letzt nicht unerwatet sein gefährlichster Gegner wurde, dennoch aber gegen Patanos mit einem Kopf den Kürzeren zog. Doch nicht nur Newton Lodge allein sorgte dafür, dass es eine dramatische Zielankunft wurde. Auch Gabrial The Prince, der für einen Moment bereits alles für sich zu entscheiden schien, mischte enorm mit, selbst wenn er zuletzt Platz drei hauchdünn noch an Interception verlor.

24 Punkte waren Larissa Bieß damit sicher. Die Perlenkette 2015 wanderte folglich in den Südwesten. Aber in der langen Historie des so traditionsreichen Wettbewerbs war gewiss noch keine Reiterin mit solch einer Ouvertüre ins Finale eingezogen.

Einen spannenden Endkampf lieferten sich im Preis von Reims danach außerdem der Erlenhofer Cassilero und Beagle Boy - und das weit, weit vor dem erstmals in dieser Saison aufgebotenen Well’s Wonder. Für das Gestüt Erlenhof, für Trainer Karl Demme und für Jockey Filip Minarik sollte dieser Treffer freilich nicht das einzige Erfolgserlebnis bleiben.

Nachdem sich im Preis von Lisieux, dem Rennen mit der Viererwette, erst noch Stall Tudors East of Eden aus dem Quartier von Helga Dewald unter Olga Lasnovska gegen die Außenseiter Lucy Bee und Nugget sowie den Jahresdebütanten Smart Shuffle schadlos gehalten hatte, waren das Bad Homburger Gestüt und das Trainer-Reiter-Team noch ein weiteres Mal erfolgreich.

Wofür der vierjährige Fürst Twen im Prix von Argentan, der als Ausgleich III zugleich das beste Handicap des Tages war, allerdings alles geben musste, was die Hufe hergaben. Insbesondere der nur mit einer Nase unterlegene Passeto sorgte mit Vehemenz dafür. Doch auch Southampton und Trigger Twist hatten im Finale sehr starke Szenen.

Danach wurde der Preis von La Capelle zu einer alleinigen Angelegenheit zwischen zwei Pferden: dem seit November letzten Jahres stets formtreuen Big Moun, der in der Hand von René Piechulek seinen Sieg aus dem Februar mit einem Erfolg über Nandolo auf Anhieb bestätigte – und damit genauso eine sehr gute Arbeit seiner Trainerin wie auch Besitzerin, Petra Gehm.

Das Finale des Neusser Dienstags ging dann an Erich Lenz‘ Jogi’s Boy, der nicht überraschend mit Alexander Weis im Sattel im Preis von Le Croise-Laroche siegte, nachdem der Aeskulap-Sohn in den letzten Wochen immer mehr Schliff bekommen hatte. Positiv überrascht hat allerdings der Außenseiter Icecube, der sich hinter dem Schützling von Trainerin Sarah Weis den zweiten Platz vor Twin Star erobern konnte.

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