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Einige neue renntechnische Beschlüsse gefasst

Münchener Traditionstitel geht nach Hannover

Hannover 10. März 2015

Da das Bavarian Classic, in jedem Jahr ein halbklassischer Traditionstitel in München, in dieser Saison nicht am 17. Mai 2015 in Riem ausgetragen werden kann, findet die Prüfung für Dreijährige nunmehr am gleichen Tag in Hannover statt. Alle Ausschreibungsinhalte bleiben jedoch unverändert, nur der Nennungsschluss ist nunmehr neu auf Dienstag, 17. März, festgelegt worden. Die bereits für das über 2.000 Meter führende Gruppe-III-Rennen genannten 43 Pferde wurden von der Renntechnischen Abteilung in das jetzige hannoversche Rennen übernommen, welches allerdings bis zum 17. März offenbleibt, womit Besitzer und Trainer noch weitere Nennungen tätigen oder bereits genannte Pferde auch wieder herausnehmen können.

Da das Bavarian Classic, in jedem Jahr ein halbklassischer Traditionstitel in München, in dieser Saison nicht am 17. Mai 2015 in Riem ausgetragen werden kann, findet die Prüfung für Dreijährige nunmehr am gleichen Tag in Hannover statt. Alle Ausschreibungsinhalte bleiben jedoch unverändert, nur der Nennungsschluss ist nunmehr neu auf Dienstag,17. März, festgelegt worden. Die bereits für das über 2.000 Meter führende Gruppe-III-Rennen genannten 43 Pferde wurden von der Renntechnischen Abteilung in das jetzige hannoversche Rennen übernommen, welches allerdings bis zum 17. März offenbleibt, womit Besitzer und Trainer noch weitere Nennungen tätigen oder bereits genannte Pferde auch wieder herausnehmen können.


Weiter kommt aus dem Hause des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen die Nachricht, dass nach länger andauernden Abstimmungsprozessen und Rennpreisüberprüfungen das Ausschreibungsbuch 2015 nun in Druck gegangen sei.

Für Abonnenten des Galoppsportabos Kompakt Plus stehen die Ausschreibungen ab sofort als pdf-Datei im Download-Bereich zur Verfügung. WRK-Bezieher erhalten das Ausschreibungsbuch mit dem WRK vom 17. März zugeschickt.

Die Distanzabstimmungen in den einzelnen Kategorien und auch die Skalen in den jeweiligen Ausgleichen wurden intensiv und nach bestem Wissen vorgenommen. Sollten dennoch Anregungen zu Verbesserungen bestehen, bittet die Technische Abteilung um rechtzeitige Mitteilungen. In den Extremdistanzbereichen gibt es sicherlich Lücken in diversen Rennarten, aber erfahrungsgemäß sind diese Rennen quantitativ nur sehr schwer zu besetzen und werden daher von den Rennvereinen nicht favorisiert.

Ferner heißt es aus der Kölner Rennbahnstraße 154, dass die Rennpreise stabil sind und sie mindestens das Niveau des Vorjahres erreichen werden. Ihr Volumen läge derzeit etwas über der Gesamtsumme von 2014, das allerdings bei einer minimal geringeren Anzahl von geplanten Rennen, was sich im Verlauf des Jahres sicherlich noch positiv verändern werde, wie weiter ausgeführt wurde.

Alle Ausgleiche I werden dabei wieder mit 22.500 Euro pro Rennen ausgestattet sein. Insgesamt sind 20 Top-Handicaps vorgesehen. Im Vergleich zum Vorjahr verminderte sich ihre Anzahl, genau sind es sieben Rennen weniger. Allerdings sei 2014 auch ein Rennen ausgefallen und drei wären mit nur 6 Startern besetzt gewesen - und weitere fünf Rennen hatten lediglich vier beziehungsweise fünf Starter aufgewiesen.

Die Ausgleiche II - immerhin 92 Rennen mit unterschiedlichsten Skalen - werden alle mit mindestens 10.000 Euro dotiert sein. Bereits veröffentlichte Rennen bis Ende April, die unter dieser Summe liegen, sollen in Kürze noch angepasst werden.

Eine positive Entwicklung gibt es zudem für deutsche Besitzer und Trainer mit Blick auf Starts in französischen Handicaps. Dazu wird ab sofort die Regelung für eine Qualifikation für Handicaps in Frankreich aufgehoben, die bislang galt und die besagte:„ Jedes Pferd, welches außerhalb Frankreichs läuft, muss wieder mindestens einmal in Frankreich laufen, bevor es wieder in Handicaps zugelassen ist“.

Somit kann jedes Pferd, dessen letzte Rennleistung nicht in Frankreich erfolgt ist, weiterhin hier in Handicaps genannt werden.

Mit dieser nach langen Diskussionen mit den Verantwortlichen bei France Galop erfolgten Entscheidung hoffen die Verantwortlichen beim Dachverband, dass Besitzer und Trainer mitziehen und gleichzeitig auch die deutschen Rennen entsprechend unterstützen werden, da ihnen keine Nachteile mehr in Frankreich entstehen werden.

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