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World Cup das höchstdotierte Rennen auf dem Globus

Geldregen in der Wüste Dubais

Dubai 24. März 2015

Es ist der ganz große Showdown in der Wüste, der am Samstag auf dem Meydan-Kurs in Dubai über die Bühne geht. Mit dem Dubai World Cup steht das mit 10 Millionen US-Dollar höchstdotierte Rennen der Welt an, das zum 20. Mal ausgetragen wird.

Nachdem der Synthetik-Belag Tapeta entfernt worden ist, kämpfen die Cracks nun wie auf der früheren Rennbahn Nad Al Sheba auf herkömmlichem Sand (Dirt) über 2.000 Meter um die Mega-Prämien. Man erhoffte sich dadurch wieder eine stärkere Resonanz aus den USA.

Und der Lockruf der Scheichs verhallte nicht, auch wenn es im Vorfeld einige verletzungsbedingte Ausfälle gab, mit California Chrome kommt der klare Favorit aus den Vereinigten Staaten. Und dieser Star ist nicht nur Kentucky Derby-Sieger 2014, sondern auch das „Horse Of The Year“ in Amerika.

California Chrome gewann mit dem Kentucky Derby und den Preakness Stakes zwei Läufe der US-Triple Crown. Die dreifache Krone blieb ihm nach Rang vier in den Belmont Stakes versagt. Er beendete das Jahr 2014 mit einem beeindruckenden Erfolg im Hollywood Derby in Del Mar im November.

Doch im Elite-Feld des Super-Events schlummern jede Menge weitere Hochkaräter. „Wir sind sehr zufrieden, im World Cup starten acht Gruppe I- oder Grade I-Sieger aus fünf Ländern“, sagt Dubai Racing Club International Manager Martin Talty.

Ein weiterer Star ist der ebenfalls aus den USA kommende Lea. Dieser scheiterte nur ganz knapp beim Versuch, das renommierte Donn Handicap zum zweiten Mal in Folge zu gewinnen. Diese Prüfung diente Cigar 1996, Captain Steve 2001, Roses In May 2005 und Invasor 2007 als Sprungbrett zum World Cup-Triumph. Leas Betreuer Bill Mott zeichnete schon für den ersten Cup-Helden Cigar verantwortlich, könnte also bei der 20. Auflage den zweiten Coup landen.

Man denke aber auch an Ephiphanea. Der Japan Cup-Sieger könnte auf den Spuren von Victoire Pisa wandeln, der den Dubai World Cup 2011 für Japan gewann. Natürlich wird wie beim großen Triumph in Tokio wieder der gebürtige Belgier Christophe Soumillon im Sattel des aktuell höchsteigeschätzten Pferdes in Training sitzen.

Vorjahressieger African Story, in den Farben von Scheich Mohammeds Godolphin-Stall, meldete sich mit einem knappen Sieg im dritten Lauf der Al Maktoum Challenge auf dieser Bahn gegen Prince Bishop, der ebenfalls mit von der Partie ist, zurück.

Der japanische Champions Cup-Gewinner Hokko Tarumea (im Vorjahr auf Tapeta allerdings nur Letzter) komplettiert den Kreis der Sieganwärter. Vervollständigt wird das Neunerfeld von dem Vorjahres-Vierten Side Glance aus England sowie den Lokalmatadoren Candy Boy (Sechster im Breeders‘ Cup Classic) und Long River.
Aus Dubai: Michael Hähn

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