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Beagle Boy in Mannheim wieder heißer Favorit

Saisonpremiere traditionell mit Hindernissport

Mannheim 27. März 2015

Man kann es drehen oder wenden, wie man will: Es spricht einiges dafür, dass der Seriensieger Beagle Boy auch diesmal wieder als Gewinner das Mannheimer Geläuf verlassen wird. Gleich zum Beginn der Saisonpremiere am Sonntag steht sein Auftritt um 14.15 Uhr auf der Renntags-Agenda. Es wäre dann sein dritter Seckenheimer Sieg bei ebenso vielen Starts auf der Waldrennbahn. Bis dato hat der Schützling von Besitzertrainer Christian Peterschmitt hier also noch nie verloren, und auch der Preis der Teambank AG – e@syCredit ist wieder eine gut ausgesuchte Aufgabe für den achtjährigen Wallach, die finanzielle Aspekte zurückstellt, bei der es einfach nur ums Gewinnen geht. Nach Form und Rechnung erwartet Beagle Boy (Dennis Schiergen) eigentlich keine wirkliche Opposition.

Aber selbst diese Rennen wollen immer erst gewonnen werden, und natürlich findet sich in seiner Gesamtbilanz von 16 Erfolgen eine ganze Reihe von Siegen auf dieser Ebene. Ansonsten lässt sich ein solcher Erfolgsfaden ja nur schwerlich spinnen.

Das Mannheimer Saisoneröffnungsprogramm setzt sich allerdings keineswegs allein aus Rennen dieses Levels zusammen. Vor allem weist die acht Prüfungen umfassende Karte auch einen gut besetzten Ausgleich III über 1.400 Meter auf, der als Preis der VR Bank Rhein-Neckar und Geschäftspartner AA 59 firmiert, mit 5.100 Euro dotiert und als – 4. Rennen, 15.55 Uhr – angesetzt ist.

Insbesondere aber lebt der diesjährige Mannheimer Aufgalopp ebenso wieder vom Hindernissport, von der Entscheidung des Richard Grimminger-Preises – 7. Rennen, 17.30 Uhr - auf dem 3.200-Meter-Jagdkurs. Dank zweier belgischer Kandidaten wird auch die Edition 2015 wieder eine internationale Angelegenheit. Die Gäste aus Europas Westen sind die Stall- und Trainingsgefährten Coyaique (Julian Marinov) und Lord Singer (Marian Falk Weißmeier).
Coyaique kennt man hier in Mannheim ja bestens, ist er doch nicht nur der Vorjahres-Zweite der in diesem Jahr mit 7.100 dotierten Steeplechase, sondern auch bereits dreifacher Gewinner auf dieser Bahn.

Vor 12 Monaten hatte der in Argentinien gezogene Wallach hinter Supervisor einen ganz harten Strauß ausgefochten mit Sekundant (Chris D. Tommons), den er gerademal mit einem Kopf niederhalten konnte. Auch Sekundant ist dem Publikum in Seckenheim längst zu einer vertrauten Erscheinung geworden, ist doch auch er hier genauso schon dreimal über schwere Sprünge erfolgreich gewesen.

Als Favorit gilt diesmal allerdings der siebenjährige Ichor (Fabian Xaver Weißmeier), der die neue Saison mit einem guten vierten Platz in Straßburg begonnen hat. Egal, wie es auch kommen mag. Der Gewinner wird auf jeden Fall in Kürze schon wiederkommen nach Mannheim. Dann nämlich zum Großen Heinrich Vetter-Badenia-Jagdrennen am 1. Mai. Als Listenrennen ist es nicht nur die Premium-Steeplechase der Mannheimer Saison, sondern mittlerweile vielmehr auch das beste Jagdrennen der gesamten deutschen Hindernisszene.

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