Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Am Dienstag in Krefeld bereits dreimal im Sattel

Andrasch Starke zurück aus Japan

Krefeld 30. März 2015

Andrasch Starke wird am Dienstag in Krefeld eine Menge Hände zu schütteln haben. Und bestimmt muss er immer wieder ein und dieselbe Frage beantworten: Wie es denn so war in den vergangenen Monaten in Japan? Dorthin hatte es den deutschen Top-Jockey ja auch in diesem Jahr wieder zu einer mehrwöchigen Stippvisite hingezogen. Am Wochenanfang wird er wieder zurück sein und am Dienstag beim Renntag in Krefeld dann auch schon erstmals wieder aktiv sein.

Seine Rückkehr ist eine gute Nachricht, vor allem auch, weil der vielfache Champion gesund, munter und wohlbehalten nach Hause kommt, nachdem sein vorausgegangenes Japan-Gastspiel bekanntermaßen ja weniger glücklich verlaufen war und der Jockey des Kölner Stalles Asterblüte nach einem schweren Sturz am Finaltag seiner Expedition später noch lange pausieren musste und erst wieder ins Geschehen eingreifen konnte, als die meisten Saisonhöhepunkte längst entschieden waren.

Diesmal geht es also glücklicherweise nahtlos weiter. Im Krefelder Stadtwald schwingt sich der Heimkehrer, der im Übrigen Anfang Januar in Dortmund mit dem Wallach Caesarion auch in der Heimat schon einen ersten Erfolg 2015 verbuchen konnte, bereits im Preis von Amiens um 16.55 Uhr in den Sattel von Gestüt Ammerlands Dawn Again, einem dreijährigen Debütanten aus der Obhut von Trainer Peter Schiergen.

Wie der Renntitel schon zu erkennen gibt, handelt es sich wiederum um einen PMU-Termin, diesmal um einen mit sieben Prüfungen. Die Krefelder Auftaktprüfung ist allerdings auch über das Starke-Comeback hinaus eine der interessantesten sportlichen Konstellationen auf der Karte.

Mit Rashit Shaykhutdinovs Navigator (Jozef Bojko) und Stall 5-Stars‘ Rabi (Andreas Helfenbein) sind schließlich noch zwei Hengste in diesem 1.700-Meter-Test unter Order, für die die Trainer Andreas Wöhler beziehungsweise Markus Klug mittelfristig noch ein großes Ziel verfolgen, und zwar einen Start im IDEE 146. Deutsche Derby am 5. Juli in Hamburg-Horn.

Auch wenn das Blaue Band nicht auf der Agenda von Dawn Again steht, wird er sich deshalb aber keineswegs schon von vornherein mit einer Nebelrolle abfinden müssen. Was ebenso für die fein gezogene Debütantin Icing is her name (René Piechulek) im Besitz von Dr. Barbara Rittmeister gilt, für die sich Trainer Jean-Pierre Carvalho noch die beiden klassischen Optionen in Düsseldorf offenhält, die 95. German 1000 Guineas am 31.Mai und den 157. Henkel-Preis der Diana am 2. August.

Ein nahezu kleiner sportlicher Leckerbissen wartet mithin bereits zu Beginn des zweiten diesjährigen Renntages in der Samt- und Seidenstadt auf das Publikum. Ansonsten wird das sportliche Angebot vorrangig geprägt von Handicaps, mit immerhin unter anderem auch zwei Ausgleichen III.

Der erste hiervon ist der Preis des Weingutes Kiefer als – 4. Rennen, 18.25 Uhr -, in dem nach letzten Eindrücken das Höchstgewicht Nordsommer (Daniele Porcu) sowie Guardian Angel (Andrasch Starke) und das Leichtgewicht Lavolo (Filip Minarik) besonders gute Karten zu haben scheinen.

Danach heißen im Preis von La Chapelle – 6. Rennen, 19.25 Uhr – die voraussichtlichen Favoriten: Big Moun (René Piechulek), Izidor (André Best) und Dreamworks (Dennis Schiergen).

Außerdem gibt es in der ersten Programmhälfte nun auch das erste diesjährige Krefelder RENNEN mit VIERERWETTE. Es wird als - 3. Rennen, 17.55 Uhr – mit dem Titel Preis des Weingutes Fasanenhof sowie mit 12 Startern und mit einer dabei GARANTIERTEN AUSZAHLUNG von 10.000 EURO gelaufen.

Nach ersten Experteneinschätzungen gilt Jogi’s Boy (Alexander Weis), im Besitz von Erich Lenz und trainiert von Sarah Weis, als einigermaßen eindeutiger Favorit. Das komplette Team konnte übrigens schon am Sonntag in Düsseldorf mit der Stute Narita das Viererwetten-Rennen für sich entscheiden.

Schlagworte zum Artikel

Weitere News

  • Usbekia erneut im Skikjöring von St. Moritz vorne

    Deutsche Pferde dominieren in der Spezial-Disziplin

    St. Moritz 19.02.2017

    Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel – bestes Wetter herrschte am Sonntag vor der beeindruckenden Bergkulisse von St. Moritz – das sahen nicht nur die TV-Zuschauer beim Abschlusstag der Ski-Weltmeisterschaft in dem Schweizer Nobelskiort, wo der Deutsche Felix Neureuther im Slalom die Bronzemedaille holte.

  • 22-jährige Reiterin siegt im Top-Damen-Wettbewerb

    Perlenkette für Claudia Pawlak in Neuss

    Neuss 18.02.2017

    Es ist der bedeutendste Wettbewerb für Reiterinnen in Deutschland und eines der absoluten Highlights der Winter-Saison – der Preis der Perlenkette in Neuss. Ein solches Schmuckstück gewinnt die Siegerin der drei Rennen umfassenden Rennserie. Gleich fünf solcher Trophäen sammelte Vicky Furler, die Tochter des legendären Sportschau-Moderators und Pferdesport-Experten Addi Furler, so viele wie keine andere Amazone. An diesem sehr gut besuchten Samstagabend sicherte sich die 22-jährige Bottroperin Claudia Pawlak zum ersten Mal diesen so heißbegehrten Ehrenpreis.

  • Toller und lukrativer zweiter Platz in der Wüste

    Dubai-Deutscher Ross ganz stark

    Dubai 16.02.2017

    Die Petro-Dollars der Herrscher-Familie Al Maktoum sowie namhafte Sponsoren machen es möglich: In Dubai lockt für die Besitzer von Galopprennpferden enorm viel Geld. Allein am Top-Tag um den Dubai World Cup am 25. März 2017 sind Prämien in der schwindelerregenden Höhe von 30 Millionen Dollar zu verdienen. Das gibt es sonst nirgendwo auf dem Galopper-Globus.

  • Der Kölner Besitzer greift groß an

    Sauren-Hoffnungen in Chantilly und Katar

    International 16.02.2017

    Sein Herz schlägt vor allem für den 1.FC Köln und die schnellen Rennpferde: Eckhard Sauren, erfolgreicher Fondsmanager und Rennstallbesitzer aus der Domstadt sowie Präsident des Kölner Renn-Vereins, darf sich schon jetzt auf die nächsten Tage freuen. Denn seine Galopper gehen in den verschiedensten Ländern auf Beutezug.

  • Wieder viele Deutsche auf dem zugefrorenen See in St. Moritz

    Pferdesport vor einzigartiger Bergkulisse

    St. Moritz, Schweiz 15.02.2017

    Ein Event der exklusiven Spitzenklasse, Treffpunkt der High Society, hochspannender Pferderennsport bei einem Top-Catering, passender Musik und vielerlei Kunstdarbietungen auf einem zugefrorenen See und vor einer einzigartigen Bergkulisse, die meistens von der Sonne reich beschenkt wird – White Turf, das ist ein ebenso ungewöhnlicher wie beliebter Publikumsmagnet in St. Moritz/Schweiz.

 
 

Newsletter abonnieren

Champions League

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm