Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Der deutsche Turf trauert um die Vizepräsidentin des Amateur-Verbandes

Susanna Santesson ist tot

Frankfurt/Main 3. April 2015

Sie war eine einer der international bekanntesten Funktionäre des deutschen Galopprennsports. Kaum jemand hatte auf der Welt-Bühne so ein exzellentes Profil wie sie. Doch nun trauert der gesamte hiesige wie weltweite Turf um Susanna Santesson.

Am Donnerstagabend starb die Geschäftsführerin und Vizepräsidentin des Verbandes Deutscher Amateur-Rennreiter und Generalsekretärin der FEGENTRI plötzlich und unerwartet in einer Frankfurter Klinik, in die sie am selben Morgen gebracht worden war – auf dem Weg zu einem geplanten Flug nach Los Angeles.

Susanna Santesson war im Galoppsport in vielerlei Funktionen aktiv und hocherfolgreich. Als frühere Amateurreiterin und später als Rennleitungsmitglied setzte sie Akzente. Aber eine noch viel höhere Wertschätzung erfuhr die in Mettmann bei Düsseldorf lebende Susanna Santesson als wesentlicher Motor des Amateur-Sports in Deutschland und auf dem ganzen Globus.

Bei ihren Reisen durch die Rennsport-Szene gewann sie neue Mitgliedsländer für die Fegentri hinzu, organisierte mit den einzelnen Verbänden Amateurrennen in den verschiedensten Ländern und Kontinenten. Unzählige junge Reiterinnen und Reiter bekamen dank ihrer ausgezeichneten Kontakte die Chancen ihres Lebens bei Amateur-Prüfungen auf der Welt.

Erst vor wenigen Monaten war Susanna Santesson zur Vizepräsidentin der International Federation of Horse Racing Academies (IFHRA) in Abu Dhabi gewählt worden. Noch am vergangenen Samstag weilte sie beim Dubai World Cup. Und bis zuletzt ging sie ihrer Arbeit beim Amateur-Verband in Köln nach.

Der deutsche Galopprennsport verneigt sich vor Susanna Santesson, die sich ihr ganzes Leben über für den Amateurrennsport verdient gemacht hat wie kaum ein anderer.

Champions League

Weitere News

  • Torqueville überrascht auf der heimischen Bahn

    Magdeburger Sieg im Magdeburger Highlight

    Magdeburg 24.06.2017

    Der Preis der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH, ein Ausgleich III über 2400 Meter, war das Highlight am Samstag beim Renntag im Magdeburger Herrenkrug. Und durch den von Marc Timpelan trainierten, auch in seinem Besitz stehenden, und von dem Ex-Profijockey auch selbst gerittenen Torqueville gab es dabei einen Heimsieg.

  • Wöhler-Stalljockey nicht auf Allofs-Ass Langtang

    Pedroza reitet Warring States im Derby

    Hamburg 23.06.2017

    Der Chef des größten deutschen Trainingsstalles und eines der erfolgreichen Quartiere kann am Sonntag, 2. Juli wieder das bedeutendste Rennen des Jahres 2017 gewinnen: Andreas Wöhler aus Spexard bei Gütersloh wird aller Voraussicht nach mit drei Pferden in das IDEE 148. Deutsche Derby gehen: Der im Mitbesitz von Klaus Allofs stehende Langtang, der Union-Vierte und Bavarian Classic-Sieger Warring States und Promise of Peace sollen für den Erfolgstrainer um das Blaue Band kämpfen.

  • Deutsche Hoffnung Savile Row in Royal Ascot chancenlos

    Dabeisein war diesmal alles

    22.06.2017

    Die Aufgabe war äußerst schwer und letztlich nicht lösbar: Savile Row, von Erika Mäder in Krefeld vorbereiteter Dreijähriger im Besitz des Capricorn Stud, war am Donnerstag beim Royal Ascot-Meeting in den Hampton Court Stakes (Gruppe III, 90.000 Pfund, 2.004 m) chancenlos und folgte schon früh mit Abstand an letzter Stelle des qualitätvollen 13er-Feldes, von wo er auch nie wegkam.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm