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Magic Artist mit Gruppe-Coup in Mailand

Quasillo wie ein kommender Star in München

München 19. April 2015

Noch zweieinhalb Monate sind es bis zum Deutschen Derby in Hamburg. Bereits am Sonntag, beim Saisonauftakt in München, gab der Fährhofer Quasillo aus dem Stall von Andreas Wöhler eine Empfehlung ab. Denn in großer Manier sicherte sich der wie Sea The Moon von Sea The Stars stammende Dreijährige ein 2.200 Meter-Rennen.

Vom vorletzten Platz wartete Jose Luis Silverio mit der 29:10-Chance in aller Ehre den Gang der Dinge ab, bekam den Favoriten und im letzten Jahr schon stark aufgetretenen, jedoch mit drei Kilo mehr belasteten Shimrano sowie Mister Universum locker in den Griff. Eine Klasse-Leistung, die Appetit auf mehr machte. Nennungen besitzt Quasillo nun im Bavarian Classic und im Oppenheim-Union-Rennen.

Alles andere als unerwartet kam auch der Sieg vom Gestüt Ittlingens weiter steigerungsfähiger Stute Global Wand (36:10, M. Cadeddu) aus dem Mülheimer Quartier von Jens Hirschberger im Ausgleich II über 2.000 Meter. Locker stiefelte die Lady an Dreamspeed und Action Please vorbei.

Mit einem Einlauf der beiden von Gerald Geisler in Iffezheim trainierten Pferde im Amateurreiten begann der Renntag. Albarado (L. Mattes, 34:10) wehrte die Angriffe von Touch Of Pri sicher ab.

Nach Österreich ging der Erfolg im 1.300 Meter-Ausgleich III, als der schon siebenjährige Arenus (65:10, F. Drozda) gegen Sol Y Vida und Kasuga Danon die Oberhand behielt, während die Favoritin Guavia nicht so recht die Erwartungen erfüllte.

Makellos bleibt weiterhin die Form von Neutrainer Lennart Hammer-Hansen – der in Iffezheim ansässige Coach schaffte mit Paper Moon (17:10, B. Flandrin) beim dritten Start den ebensovielten Sieg als Betreuer. Natürlich traf es der Hengst nach zwei Sand-Treffern in einem Maidenrennen auf Gras über die Meile einfach an. Gegen Attentionadventure und Air Attack geriet der Favorit nie in Bedrängnis.

Den ersten Saisontreffer für Trainer Michael Figge markierte die Lord of England-Tochter Olorda (57:10, F. Da Silva). Es war schon imponierend, wie die Lady in einer Meilen-Prüfung für Dreijährige auftrumpfte. Mühelos verabschiedete sie sich von Icing is her name und South Carolina. Nennungen besitzt Olorda im Diana-Trial in Hoppegarten und im Preis der Diana.

Den hohen Erwartungen wurde auch der von Waldemar Hickst trainierte Höny-Hofer Mondello (E. Frank, 26:10) in einer 2.000 Meter-Prüfung vollauf gerecht. Mit großem Endspurt schnappte er sich noch Valdivia und Wind Chill.

Ganz im Zeichen der beiden Dreijährigen stand der abschließende 2.000 Meter-Ausgleich III, in dem Stall Nizzas von Christian von der Recke trainierte Jungleboogie (77:10, J. Mitchell) nicht die geringste Mühe mit der Favoritin Let’s Dance sowie dem Veteran Amazing Dragon besaß.

Einen großen Erfolg für den Münchener Trainer Wolfgang Figge und den Stall Salzburg von Hans-Gerd Wernicke gab es in Mailand: Im Premio Ambrosiano (Gruppe III, 61.600 Euro, 2.000 m) schaffte Magic Artist als 22:10-Favorit einen Gruppe-Treffer. Ganz zuletzt kam er noch an Cleo Fan vorbei.

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