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Schlenderhaner ohne Gegner – Müllers El Tren Vierter

Ito ist der Berlin-Hero

Berlin-Hoppegarten 26. April 2015

Die Besucher am Sonntag auf der Galopprennbahn in Berlin-Hoppegarten riss es von den Sitzen. Denn sie sahen im Großen Preis der Gesundheitswirtschaft – Preis von Dahlwitz (Listenrennen, 27.000 Euro, 2.000 m) einen künftigen Star-Galopper: In ganz großem Stil siegte der von Jean-Pierre Carvalho trainierte Schlenderhaner Ito als 26:10-Favorit unter Jockey Filip Minarik.

Start-Ziel beherrschte der vierjährige Adlerflug-Sohn jederzeit das Geschehen in dieser Top-Prüfung, in der im Vorjahr mit Protectionist der spätere Melbourne Cup-Gewinner Zweiter hinter Feuerblitz gewesen war. Jederzeit hatte Ito die Konkurrenten unter Kontrolle und landete beim sechsten Karrierestart seinen vierten Sieg! Und sicherlich dürfte man mit der einstigen Derby-Hoffnung nun bald in Gruppe-Rennen angreifen.

Trainer Jean-Pierre Carvalho stellte mit Kerosin vor dem Norweger Eye In The Sky auch den Zweitplatzierten. El Tren, im Besitz der Fußball-Stars Thomas Müller, Claudio Pizarro und Tim Borowski, hielt sich als Vierter ordentlich. Die anderen Pferde hatten keine ernsthafte Möglichkeit.

Ito hat das sehr schön gemacht. Denn diesmal trat er ja gegen eine andere Garnitur an als zuletzt in Krefeld“, berichtete Carvalho. „Für Kerosin war es schon der fünfte Start in diesem Jahr, und er bringt immer seine Leistung. Es war toll, wie deutlich beide am Ende vor dem restlichen Feld waren.“

Mit einem beeindruckenden Erfolg einer Lokalmatadorin hatte der Nachmittag begonnen – die dreijährige Doyen-Tochter Turfdonna (47:10) mit dem Engländer Harry Bentley im Sattel setzte sich die von Roland Dzubasz aufgebotene Lady durch, deren Auftritt beim jüngsten Hoppegartener Renntag kurzfristig hatte storniert werden müssen. Ausgesprochen souverän machte sich die Stute in einer 1.800 Meter-Prüfung von dem spät anpackenden Bergwind und dem stets prominenten Ashrock frei. Da könnte das Diana-Trial am 24. Mai hier das nächste Ziel sein.

Die famose Stallform von Andreas Wöhler hielt auch im Berliner Rahmenprogramm. Denn die dreijährige Stute Arles (21:10, J. Bojko) dominierte eine 2.000 Meter-Prüfung über Shivaja und Ovambo Lady. Auch sie könnte eine Kandidatin für das Diana-Trial sein.

Erstaunlich stark verbessert ist Martin Mayers Niron (59:10, R. Piechulek), der in einem 1.800 Meter-Handicap ganz zuletzt noch an La Luneta und Kimara vorbeikam und sein drittes Rennen in Folge gewann.

Weiterhin mächtig verbessert ist der von Dr. Rüdiger Stein-Schomburg trainierte Mastoso (86:10, F. Da Silva), der sich mit viel Endgeschwindigkeit zum zweiten Mal hintereinander in Szene setzte – in einem Meilen-Ausgleich III vor African Art, Sha Gino und Burschentanz. Die Viererwette brachte 89.754:10 Euro.

Im Ausgleich II über 2.200 Meter bewies der von Champion Markus Klug für den Stall Reckendorf aufgebotene Ephraim (45:10) enorm viel Energie und zwang Alberto Hawaii sowie Foreign Hill in die Knie.

Im 2.000 Meter-Ausgleich III legte der Halbblüter Apoleon (23:10, F. Minarik) vor Ivrea, Ramoa und Bor gleich noch einen weiteren Treffer nach.

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