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Klarer Sieg in Münchens „Bankhaus von der Heydt – Silberne Peitsche“

Vertrauen in Shining Emerald völlig gerechtfertigt

München 1. Mai 2015

Überraschend kam dieser Sieg zwar nicht. Schließlich hatte der von Andreas Wöhler im westfälischen Gütersloh trainierte Wallach Shining Emerald die „Bankhaus von der Heydt – Silberne Peitsche“ als zweiter Favorit in Angriff genommen. Die Gruppe-III-Prüfung bildete den sportlichen Höhepunkt des leider arg verregneten Maifeiertags-Renntages in München-Riem. Mit Eddy Pedroza im Sattel, der nach einer längeren, durch eine Hüftoperation bedingten Pause erst vor kurzem erstmals wieder in Aktion getreten war, gab es am Erfolg des vierjährigen Schimmels früh keinerlei Zweifel mehr.

Shining Emerald wurde als 34:10-Kandidat über 1.300 Meter allem Vertrauen gerecht und gewann überlegen gegen die Französin Amy Eria und gegen Kolonel mit 7 Längen und einer weiteren Länge in einer Zeit von 1.23,91 Minuten. Die beide Platzierten hatten ebenfalls zu den durchaus chancenreichen Kandidaten gezählt, besaßen indes nicht den Funken einer Chance.

Was insbesondere jedoch für den eindeutigen Favoriten Amarillo galt. Unter Andrasch Starke lief der international bewährte Distanzspezialist beim ersten Jahresstart ausgesprochen blass und erinnerte in keiner Weise an das Pferd, das das Münchener Publikum noch als Sieger bei der Vorjahresentscheidung gesehen hatte.

Der erfolgreiche Shining Emerald ist hierzulande zunächst noch eine weitgehend unbekannte Größe gewesen. Erst im letzten Winter war er aus Irland in den Stall von Trainer Wöhler gekommen, wo der Schimmel zu einem größerem Kontingent des international agierenden arabischen Besitzers Jabeer Abdullah gehört, der seit vielen Jahren auch in Deutschland Pferde in Training hat. Vor seinem heutigen Triumph hatte der Vierjährige sich allerdings bereits in einer kleineren Aufgabe in Bremen durchgesetzt.

Mit seinem jüngsten Sieg verdiente der vom irischem Hengst Clodovil stammende Sprinter keineswegs allein die für den Sieger ausgeschriebenen 32.000 Euro einer Gesamtdotierung von 55.000 Euro. Shining Emerald erwarb sich gleichzeitig eine feste wie kostenlose Startberechtigung für die „Goldene Peitsche“ am 30. August dieses Jahres in Baden-Baden.

Für Trainer Andreas Wöhler und seinen inzwischen wieder genesenen Stalljockey war der Ausflug am 1. Mai nach München-Riem auch anderweitig eine rundum gelungene Tour. Denn das Team punktete dazu noch zweimal mehr.

Bereits vor Shining Emeralds Auftritt hatte nämlich schon der dreijährige Pass The Trophy als 13:10-Favorit das www.prorennbahn-ffm.de–Rennen für sich entschieden und mithin seinen bereits guten Eindruck vom vor kurzem erfolgten Düsseldorfer Deutschland-Debüt bestätigt.

Gleich danach stand ihm dann seine gleichaltrige Trainingsgefährtin Full Of Beauty im Mai-Ausgleich um nichts nach. Da diese beiden Treffer vor und nach dem Auftritt von Shining Emerald genauso auf das Konto von Jaber Abdullah gingen, gab es darüber hinaus einen klassischen Hattrick auch für den prominenten Eigner zu verzeichen.

Zu den Doppelsiegern bei einem schon beizeiten weichem Geläuf gehörte außerdem Lokalmatador John D. Hillis. Dem Münchener Trainer gelang gleich zu Beginn im Maibaum-Rennen mit seinem Schützling Air Attack - mit Darren Moffat im Sattel - zugleich ein Doppelschlag für Hibernia Stables, da auch der zweitplatzierte Bojar für ihn und unter den grün-weißen Farben unterwegs war.

Später legte das Tandem Hillis-Moffat im besten Handicap des Tages noch einmal nach. Wobei Jeanette Stadlers Action Please allerdings einiges an Kampfkraft aufzubringen hatte, um den 20:10-Favoriten König Arte niederzuhalten.

Dessen Besitzer Wolfgang Fröhlich und Trainer Christan Sprengel gingen jedoch in Riem auch nicht leer ausgingen, da zuvor schon ihr dreijähriger Iraklion aus dem Preis der Wettannahme Riem als Gewinner zurückgekommen war.

Ein Double schafften obendrein Trainer Axel Kleinkorres und Jockey Ian Ferguson. Zuerst holte sich unter den Farben von Jens Schwarma der vierjährige Matchwinner das Maibock-Rennen, und im Verlauf des weiteren Programms waren beide obendrein zuständig für den Sieg von Unia Racings Itschou, die sich ungeachtet des Höchstgewichts den Mai-Preis zu sichern verstand.

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