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80. Gerling-Preis mit einem Elite-Aufgebot

Treffen der Star-Galopper in Köln

Köln 9. Mai 2015

Grand Prix-Stimmung in der Domstadt – der Gerling-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m, 6. Rennen um 16:40 Uhr) lockt am Sonntag zum 80. Mal auf der Galopprennbahn in Köln die Star-Pferde an. Vor einem Jahr triumphierte mit Gestüt Schlenderhans Ivanhowe ein später zum doppelten Gruppe I-Sieger aufgestiegener Crack.

Und auch diesmal sind im sechsköpfigen Feld drei Kandidaten dabei, die sich bereits auf der allerhöchsten Ebene auszeichnen konnten: Sirius(Stephen Hellyn) aus dem Stall von Andreas Löwe glänzte 2014 im Großen Preis von Berlin und war stets gegen die absolute Spitzenklasse am Start. Allerdings muss er hier mit 60 Kilo drei Kilo mehr tragen als seine Konkurrenten. Sein Coach: „Wir haben das obligatorische Aufgewicht zu schleppen, aber Sirius hat mich im Training schon überzeugt- Bei seinem letzten Saisonstart 2014 war er schon über den Höhepunkt hinweg. Viel Anlaufzeit braucht er eigentlich nie.“

Girolamo (Andrasch Starke) gewann hier 2012 den Preis von Europa und ist der Gerling-Preis-Gewinner von 2013. Im Vorjahr blieb der Ebbesloher sieglos, aber an einem guten Tag ist er zu allem fähig. Weicher Boden wäre von Vorteil. Es ist alles gut bei ihm“, versichert Trainer Peter Schiergen.
Earl of Tindal (Jozef Bojko), der dritte Gruppe I-Sieger im Feld, aus dem in sensationeller Form agierenden Quartier von Andreas Wöhler, ist hier ein alter Bekannter. In der vergangenen Saison war er nur dreimal am Start, lief aber jedesmal in bester Gesellschaft ausgezeichnet – als Vierter in Berlin, Zweiter im Europa-Preis und Dritter im Pastorius – Großer Preis von Bayern. Meistens ist er früh gut in Gang, doch auch er bevorzugt weichen Untergrund.

Eric (Alexander Pietsch) war Vierter im Derby und hatte einige Male Pech mit dem Rennverlauf. Sein Trainer Christian von Recke schaffte am vergangenen Sonntag mit Shadow Sadness eine Sensation im Frühjahrs-Preis des Bankhauses Metzler in Frankfurt.Guardini (Filip Minarik) aus dem Stall von Jean-Pierre Carvalho war 2014 stets hocheingeschätzt und Gruppe III-Gewinner in Frankreich. Danach ging es nicht mehr so recht weiter, aber er könnte ein Pferd mit noch viel Potenzial sein. Der Däne Mekong River (Oliver Wilson) profilierte sich schon in Irland, doch sein Saisondebüt war noch wenig berauschend, so dass er in diesem Elite-Feld am ehesten als Außenseiter gilt.

Zweiter Fixpunkt des Kölner Programms ist die Frühjahrs-Meile des Carl Jaspers Versicherungskontors (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.600 m, 4. Rennen um 15:35 Uhr). Hier wimmelt es nur so an Pferden, die sogar auf Gruppe-Ebene schon aufgetrumpft haben. Interessant ist bei der Rückkehr auf die Meile der frühere französische Derby-Vierte Wild Chief (A. Pietsch). Guiliani (F. Minarik) war in der Frühjahrs-Meile nur von Amaronbezwungen. Ajaxana (St. Hellyn) ist klassische Siegerin. „Es ist alles in Ordnung bei der Stute. Sie hat gut gearbeitet und soll nun einen Aufgalopp für die Badener Meile absolvieren“, versichert ihr Betreuer Waldemar Hickst. 10.000 Euro werden hier in der Premium-Dreierwette garantiert ausgezahlt.

Dreimal sind die Dreijährigen unter sich. Über 2.200 Meter sind ausschließlich die Stuten angesprochen (1. Rennen um 14 Uhr). Auch hier könnte sich so manche Kandidatin für das Stutenderby empfehlen.

Über 1.850 Meter (2. Rennen um 14:30 Uhr) sollte der blendend gezogene World’s Fire (E. Frank) eine von mehreren interessanten Optionen sein. Abbey (St. Hellyn) ist noch für den Preis der Diana genannt und könnte auf Anhieb mitmischen. 

Und in einer weiteren Prüfung über 2.200 Meter (7. Rennen um 17:15 Uhr) müsste der Hoffnungsträger Nutan (A. Starke) nun gewinnen können, er unterlag hier nur einem sehr starken Gegner.

Im Ausgleich II über 1.400 Meter (8. Rennen um 17:45 Uhr) versucht Gamgoom (F. MInarik) seinen Erfolgszug fortzusetzen. Er scheint ein absoluter Siegertyp. Zwei Ausgleiche III bereichern die Karte von insgesamt neun Prüfungen. Über 1.600 Meter (5. Rennen um 16:10 Uhr) ist wieder der Publikumsliebling Silvery Moon (A. Starke) dabei. Der Schecke braucht unbedingt guten Boden zur Bestform. 

Die Viererwette wird im 3. Rennen um 15:05 Uhr (Ausgleich IV, 1.850 m) und im bereits angesprochenen 5. Rennen um 16:10 Uhr (Ausgleich III, 1.600 m) ausgespielt. In beiden Prüfungen beträgt die Garantie-Auszahlung je 10.000 Euro. 

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