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Treffer für die „Torjäger“ im Oleander-Rennen?

Berlin-Marathon der Galopper

Berlin-Hoppegarten 12. Mai 2015

Wer hier gewinnen will, der braucht wahrlich eine echte Pferdelunge: Das Comer Group International 44. Oleander-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro) am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) in Berlin-Hoppegarten (6. Rennen um 16:50 Uhr) ist das längste Grupperennen Deutschlands. Über 3.200 Meter führt das Top-Event, und hier starten acht der allerbesten hiesigen Extremdistanz-Pferde.

Vielleicht gibt es hier ja einen besonderen Treffer für die Fußball-Stars Mike Hanke, Torsten Oehrl und Nick Proschwitz (gemeinsam mit Lars-Wilhelm Baumgarten). Denn ihre vierjährige Stute Kaldera (Eddie Hardouin) hat ihre Ausdauer-Fähigkeit schon 2014 bewiesen, u.a. als Gewinnerin des St. Legers in Dortmund vor der Auenqueller Stute Virginia Sun (Adrie de Vries), die hier wieder zu ihren Gegnern zählt. Auch die anschließende Vorstellung in Paris war gut, auch wenn keine zählbare Ausbeute heraussprang.

Doch auch die anderen Konkurrenten sind nicht von schlechten Eltern. Salut (Andrasch Starke) schaffte einen tollen Ehrenplatz im St. Leger Italiano. Der Lokalmatador Born To Run (Alexander Pietsch) muss die Form aus dem Großen Preis von Dahlwitz noch steigern. Interessant ist Walzertakt (R. Piechulek), der sich in Frankreich gerade gut genug hielt und mächtig verbessert ist.

Ein weiterer Fixpunkt der Karte von insgesamt acht Prüfungen ist das BBAG Auktionsrennen Hoppegarten (52.000 Euro, 1.600 m, 4. Rennen um 15:45 Uhr) mit vielen hoffnungsvollen Dreijährigen. Attraction (A. de Vries) gewann bereits ein ähnliches Rennen in Frankfurt, während Ice Man Star (E. Frank) sich oft in dieser Gesellschaft platzierte. Drummer (A. Starke) imponierte beim Kölner Treffer. Und auch Pearl Diamond (A. Pietsch) sowie die hier erfolgreiche Lokalmatadorin Kimberley’s Dream (J. Bojko) dürften vorne mitmischen.

In einem Dreijährigen-Rennen über 1.800 Meter (1. Rennen um 14 Uhr) sollte Stefan Richters South Carolina (E. Pedroza) gute Aussichten haben, denn ihre Münchener Form wurde gewaltig aufgewertet.

Gut bestückt ist auch der Ausgleich II über 1.600 Meter (5. Rennen um 16:15 Uhr). Hier sollte Sha Gino (J. Bojko) mit guten Chancen in diese Klasse aufrücken.

Im Pendant über 2.200 Meter (7. Rennen um 17:25 Uhr) sind solche steigerungsfähige Pferde wie Fair Trade (W. Panov) und Gone By (E. Hardouin) sicher erste Wahl.

Die Viererwette mit 10.000 Euro Garantie-Auszahlung wird im 3. Rennen um 15:10 Uhr (Ausgleich III, 1.800 m) ausgespielt. Hier sollte der Seriensieger Apoleon (B. Ganbat) beste Chancen auf den Hattrick besitzen. Acht Rennen stehen insgesamt auf der Karte.

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