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Alaskakönigin triumphiert – Röttgen Eins-Zwei

Die „Königin von Dortmund“

Dortmund 14. Mai 2015

Bis zum ersten Saisontreffer hatte Championtrainer Markus Klug lange warten müssen. Doch jetzt kommen die Pferde des so erfolgreichen Coaches mächtig ins Rollen. Am Himmelfahrtstag gewann er alle Galopp-Highlights. Klug ließ sich vor vollbesetzten Rängen (12.000 Zuschauer) am großen Dortmunder Sparkassen-Renntag am Donnerstag auch das Wambeler Hauptereignis nicht entgehen.

Denn die Röttgenerin Alaskakönigin (61:10) sicherte sich nach einem starken Finish von Martin Seidl den Großen Preis der Sparkasse Dortmund, das mit 25.000 Euro dotierte Listenrennen über 2.000 Meter für Stuten.

Lange sprach alles für die mit viel Verve nach vorne beorderte Favoritin Daytona Bay (L. Jones), die noch auf der Zielgeraden zahlreiche Längen Vorsprung hatte. Doch offenbar war das ein wenig des Guten zuviel. Denn am Ende kamen die „Räuberinnen“, vor allem in Gestalt von Alaskakönigin, die 2014 schon ein Auktionsrennen gewonnen hatte und knapp geschlagene Zweite in einer Listen-Prüfung gewesen war.

Innen drehte auch die zweite Röttgener Stute Elora Princess (St. Hellyn) noch stark auf und machte als Zweite den kompletten Röttgen/Klug-Triumh so richtig rund.

„Da es der erste Saisonstart für Alaskakönigin war, hatten wir nicht unbedingt mit einem Sieg gerechnet. Beide Stuten sind gut gelaufen, am Ende machte wohl der Schuss Klasse den Unterschied aus“, kommentierte Trainer Markus Klug.
Daytona Bay hielt nach sehr offensivem Ritt den dritten Platz vor der Schwedin Aylin und der von weit hinten zu spät auf Touren gebrachten Französin Kamellata.

Nach ihrem großen Pech im Frankfurter Auktionsrennen im Oktober, als sie beinahe in die Rails geraten wäre und der sehr guten Vorform (u.a. hinter dem späteren Winterfavoriten Brisanto) gelang Stall Lucky Owners Augusta (34:10, St. Hellyn) nun im einleitenden 10.000 Euro-Maidenrennen für dreijährige Stuten über 1.750 Meter der erste Treffer.

Start-Ziel wehrte die von Waldemar Hickst trainierte Tertullian-Tochter problemlos alle Angriffe der Röttgenerin Dynastie ab, während Artiste Time deutlicher zurück noch auf Platz drei vorstieß. Das Fernziel der Siegerin könnten der Henkel – Preis der Diana sein.

Sensationellen Kampfgeist bewies der immerhin schon siebenjährige Wallach Nuoro (62:10, T. Scardino) in einem 2.400 Meter-Handicap. Der eigentlich als Frontrenner bekannte Schützling von Georg Mayer war im Einlauf schon klar von Clivia passiert, kam jedoch riesig wieder und raufte sich gegen die zu spät anziehende Just in Front und Clivia in einem dramatischen Finale ins Ziel.

Ein erstklassiges Debüt zeigte der von Markus Klug trainierte Park Wiedinger Devastar (69:10) in einem 2.000 Meter-Rennen für den Derby-Jahrgang. Denn unter Martin Seidl ließ sich der von Areion stammende Sohn der Gruppesiegerin Deva auch von dem mächtig aufdrehenden Sweet Thomas nicht beeindrucken und hielt seinen Vorsprung eisern und knapp fest. Der Favorit Mister Universum ging nie wie der Sieger und kam über Platz drei nicht hinaus. „Devastar ist ein gutes Pferd, nicht umsonst hat er eine Nennung für das Deutsche Derby“, so Markus Klug. „Als nächstes Ziel gehen wir vermutlich nach Baden-Baden in das Derby-Trial.“

Die Stallform von Trainerin Yasmin Almenräder aus Mülheim steht weiter: In einer 2.000 Meter-Prüfung schaffte Rennstall Gestüt Hachtsees Pistolero (45:10, St. Hellyn) unter ihrer Regie seinen ersten Karrieretreffer. Von der Spitze aus ließ der Wallach nie einen Konkurrenten an sich herankommen. Wind Chill und Just This One komplettierten die Dreierwette, die mit einem Jackpot von 5.072,37 Euro und einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro ausgestattet war und 989:10 Euro bezahlte.

Völlig formgemäß endete der 1.750 Meter-Ausgleich III, denn schon zuletzt hatte die Ittlingerin Atiana (St. Hellyn) aus dem Quartier von Waldemar Hickst den erneut favorisierten Proud Dancer, der damals allerdings zu früh in Ruhe gelassen wurde, hinter sich lassen können. Ganz zuletzt kam die Lady noch sicher an dem Konkurrenten vorbei. Wunschkonzert folgte als Dritte schon klar distanziert.

Sehr viel Geduld hatten der gebürtige Kölner Manfred Loidl und seine Ehefrau mit der Stute Miss Amber (20:10) bewiesen, doch seit Wochen agiert die Lady in guter Form und schaffte in einem 1.200 Meter-Handicap den längst fälligen Erfolg. Tommaso Scardino pochte bei seinem zweiten Sieg an diesem Nachmittag auf den Speed der Big Shuffle-Tochter, die sich von Orpen’s Art und Millies Quest klar löste.

Ihren ersten Sieg im Rennsattel feierte Tabea Rödel mit der von Christian Sprengel trainierten The Firefly (86:10) in einem 1.750 Meter-Ausgleich IV. Enorm schnell wurde die von ihr gesteuerte Stute, die Floralys, Iniesta und Humpry in die Schranken wies. Die Viererwette (inklusive eines Jackpots von 12.927,14 Euro und einer Garantie-Auszahlung von 25.000 Euro) brachte 84.124:10 Euro.

Zum verdienten ersten Erfolg kam Ferdinand Leves Finch Hatton (15:10, L. Jones) in einer 1.400 Meter-Prüfung. Mit Zalata und Giolino hatte der Wallach keine Mühe.

Zum Stolz von Besitzertrainerin Simone Gassen entwickelt sich der sechsjährige Wallach Tallevu (21:10, D. Porcu), der im über 2.800 Meter führenden Ausgleich IV den dritten Erfolg en suite markierte und Mood Indigo sowie Osthurry distanzierte. Der unterwegs mit riesigem Vorsprung führende Kepheus brach zuletzt völlig ein.

Bei dem enormen Zuschauer-Zuspruch zeigten sich die Verantwortlichen in Dortmund hochzufrieden: „Das ist ein rundum gelungener Auftakt für die Grasbahn-Saison in Dortmund“, freute sich Rennvereins-Präsident Andreas Tiedtke. „Es zeigt sich, dass der Rennsport lebt, wenn man Werbung für ihn macht - so wie das unser langjähriger Partner Sparkasse tut.“

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