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Kiss me Lena und Rock Shandy siegen in Köln

Der Tag der Favoriten

Köln 20. Mai 2015

Das nennt man eine Steigerung par excellence – noch nie schlechter als Dritter war die vierjährige Shirocco-Tochter Kiss me Lena (im Besitz von Uwe Zerrath) in ihrer bisherigen Karriere. Und der zweite Treffer in Folge in einem 2.100 Meter-Ausgleich III am PMU-Mittwoch in Köln war eine rundum überzeugende Angelegenheit.

Start-Ziel bestimmte die 31:10-Favoritin unter Jozef Bojko das Geschehen und ließ auch den spät noch enorm stark aufdrehenden Matchwinner sowie Märchenprinz nie an sich heran. „Schon der letzte Sieg sah gut aus. Sie bekam alles geregelt“, erklärte Kiss me Lenas Trainer Sascha Smrczek. Nicht zu sehen war diesmal von Angreifer und Fuscano, die noch kürzlich hier den Ton angegeben hatten.

Die Form des Lengericher Trainer Dr. Andreas Bolte ist weiterhin über jeden Zweifel erhaben – mit Hans-Hermann Leimbachs Rock Shandy (26:10-Favorit, A. de Vries) landete er im Ausgleich III über 1.600 Meter einen ungefährdeten Treffer. Nach frühem Vorstoß hielt er auch die sehr flott aufkommende La Facella sicher in Schach, hinter der American Star Rang drei eroberte. „Die Distanz war heute besser als die 1.850 Meter zuletzt“, erklärte Bolte. „Sein Besitzer weilt in Finnland. Er hatte dort leider kein gutes Internet und konnte daher das Rennen nicht sehen.“

Mit einer deutlichen Korrektur seiner jüngsten Form wartete der von Reiner Werning trainierte Marientaler (126:10, P. J. Werning) im einleitenden 1.850 Meter-Handicap auf. Als der Wallach an der Innenseite durchstieß, war die Entscheidung sofort gefallen und der siebte Saisonsieg für den Dortmunder Coach perfekt. „Was beim letzten Mal los war, weiß ich auch nicht. Er hat sich noch einmal gesteigert und kam innen wie ein Düsenjet durch“, berichtete Pascal Jonathan Werning. Dutch Master und der nach langer Pause gut genug laufende Cuore de Lute blieben gut in der Partie, während die Favoritin Elmarani keinerlei Platz zur Entfaltung hatte und als Vierte unter Wert geschlagen war. „Sie hatte heute einen ganz schlechten Rennverlauf“, bedauerte Dr. Andreas Bolte.

„Zuletzt musste er das Geschehen von weit hinten aufnehmen, da war ich schon etwas enttäuscht“, hatte der Hattinger Jobst Overbeck im Vorfeld des 2.400 Meter-Ausgleiches IV über Interception (82:10, D. Porcu) gesagt. Und auf der deutlich längeren Distanz setzte sich der Wallach in der Wettchance des Tages zeitig von Freedom Time ab, der als einziger folgen konnte. Faytosa und Dance With Me komplettierten die Viererwette, die 18.768:10 Euro bezahlte.

Start-Ziel war die Erfolgstaktik in den nächsten beiden Prüfungen. In völlig überlegener Manier trumpfte der Handicap-Novize Nottingham Forest (46:10, Daniele Porcus zweiter Treffer) in einem 2.200 Meter-Handicap vor Well’s Wonder und Chachani auf.

Keinerlei Opposition gab es auch gegen die vorneweg marschierende Dreijährige Noble Colonia (19:10-Favoritin, A. Starke) in einer 1.400 Meter-Prüfung. „Zuletzt war sie nicht gut abgekommen und schaffte es dann von hinten nicht mehr“, erklärte Andrasch Starke nach dem überlegenen Erfolg über Red City und Aqua. Trainer Peter Schiergen meinte: „Sie muss aus dem Vordertreffen gehen“, fügte Trainer Peter Schiergen an. Noble Colonia besitzt mehrere Optionen für Auktionsrennen.

Der siebenfache Champion Andrasch Starke legte eine halbe Stunde später nach, als er Frank Maurers Miss Bestsy (49:10) hauchdünn an East of Eden und den klarer zurück folgenden Sauber vorbeibrachte.

Bei einsetzendem Regen und nur wenige Minuten vor der Dunkelheit machte Cash the Cheque (12:10, A. Helfenbein) in einem 1.400 Meter-Rennen den Tag der Favoriten rund. Zum Schluss löste sich der Wallach noch von Prince Paul und Selma Louise. „1.600 Meter wären noch besser für ihn“, erläuterte Champion-Trainer Markus Klug.

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