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Shimrano begeistert – Thomas Müllers Treffer mit El Tren

Start-Ziel-Coup des Hannover-Asses

Hannover 25. Mai 2015

Hat Hannover auch am Sonntag den Derbyyieger gesehen? Mehrfach kam der Gewinner des Großen Preises der Hannoverschen Volksbank (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m) später auch im Rennen der Rennen in Hamburg zum Zuge. Und auch am Pfingstmontag erlebten die Besucher auf der Neuen Bult einen beeindruckenden Triumphator, der auch für das Blaue Band allerbeste Karten haben dürfte: Shimrano, ein dreijähriger Sohn der Deckhengst-Legende Monsun aus dem Hannoveraner Stall von Paul Harley.

Hat Hannover auch am Sonntag den Derbyyieger gesehen? Mehrfach kam der Gewinner des Großen Preises der Hannoverschen Volksbank (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m) später auch im Rennen der Rennen in Hamburg zum Zuge. Und auch am Pfingstmontag erlebten die Besucher auf der Neuen Bult einen beeindruckenden Triumphator, der auch für das Blaue Band allerbeste Karten haben dürfte: Shimrano, ein dreijähriger Sohn der Deckhengst-Legende Monsun aus dem Hannoveraner Stall von Paul Harley.

Schon 2014 hatte der vom Gestüt Brümmerhof gezogene und seit einigen Monaten im Besitz von Australia Racing Stables stehende Shimrano hier sehr imponiert, ehe er kürzlich Zweiter zu Quasillo geworden war, der inzwischen im Bavarian Classic imponierte.

Start-Ziel ließ Shimrano nun unter Adrie de Vries nie einen Konkurrenten an sich herankommen, brillierte souverän Start-Ziel als 28:10-Co-Favorit. Ausgezeichnet lief auch der noch sieglose Ittlinger Novano, der lange keinen Platz zum Angriff hatte, vor dem Ammerländer Hot Beat. Enttäuschend nie weiter kam von dritter Position der heiße Favorit Isidor aus dem Gestüt Schlenderhan. Der in Frankreich noch so begeisternde Hengst tat sich zeitig schwer und war nie ein Faktor. Schließlich konnte er nur den überforderten Le Tiger Still hinter sich lassen.

Die Bundesliga-Saison der Fußballer ging am Samstag bereits zu Ende. Doch Thomas Müller, einer der vielen Stars von Bayern München und der deutschen Nationalmannschaft, landete bei den Galoppern einen Top-Treffer. Mit dem im Stall 24 in seinem Mitbesitz (mit Claudio Pizarro und Tim Borowski) stehenden El Tren sicherte sich Müller den 1.750 meter-Ausgleich I.
Der von Andreas Wöhler trainierte Wallach, vierfacher Vorjahressieger, überrollte mit gewaltigen Reserven an der Außenseite die von dem lange tonangebenden King Rubi und Diplomat angeführte Konkurrenz regelrecht. Man darf gespannt, was da in Zukunft noch möglich ist.

Mit deutlicher Steigerung gegenüber ihrem Debüt wartete die von Andreas Wöhler trainierte Near Excellent (J. Bojko, 40:10) in einer Meilen-Prüfung für Dreijährige zu Beginn auf. Denn Start-Ziel ließ sie sich auch die heiße Favoritin Rock My World und Winnifried nichts anbrennen.

Auch Lokalmatador Paul Harley durfte sich freuen, denn der schon im Vorjahr stark gesteigerte siebenjährige Wallach Glam Rock (34:10) ließ sich in einem Ausgleich III über 2.200 Meter lange von Dorola führen, um dann in der entscheidenden Phase unter Katharina Barborikova die bereits erwähnte Konkurrentin und den Favoriten Entourage deutlich zu bezwingen.
Ziemlich unterschätzt hatten die Wetter den von Sascha Smrczek für den Stall Winterhude (u.a. von Daniel Delius und Hamburgs Rennbahnarzt Dr. Peter Wind) vorbereiteten Shining Rules (76:10, A. Starke) in einem 2.000 Meter-Rennen für Dreijährige, obwohl der Aussie Rules-Sohn vor wenigen Wochen in Köln nur hinter starken Pferden eingekommen war. Sicher schlüpfte er innen durch und an dem sich vorne tapfer wehrenden Debütanten Artreju und dem aus bester Haltung nicht mehr weiterkommenden Favoriten Agosteo vorbei.

Tolle Arbeit leistet der frühere Jockey Lennart Hammer-Hansen als Neutrainer in Iffezheim. Denn auch beim fünften Start blieb der Däne ungeschlagen – Gestüt Karlshofs einstige Derby-Hoffnung Suracon (18:10, M. Cadeddu), 2014 u.a. Sechster um Oppenheim-Union-Rennen, ließ sich trotz der lange Pause seither in einem 2.200 Meter-Rennen auch von Angel Danon nicht beeindrucken und könnte bald wieder Kurs auf bessere Aufgaben nehmen.

Die Stallform des Warendorfer Trainers Ferdinand Leve steht auch weiterhin – in einem 1.750 Meter-Ausgleich III legte sein Finch Hatton (24:10, A. Starke) mit einer halben Länge Vorteil vor Ciocco Wonder und Darco gleich noch einen weiteren Sieg nach.

Im Ausgleich II über 2.400 Meter landete Trainer Paul Harley durch den mehr als souveränen Erfolg von Kalahari (im Besitzer seiner Ehefrau Christiane Harley; 52:10) mit Jockey Francisco Da Silva vor Echo Mountain und Nordsommer seinen zweiten Tagestreffer. Andrasch Starke geriet aus dem Sattel der Stute Schwarzgelb, der Top-Reiter war aber schnell wieder auf den Beinen.

Zum Abschluss landete die von Frank Fuhrmann aufgebotene Adira (110:10, M. Cadeddu) vor Dark Fighter und Fiorella in einem 1.600 Meter-Ausgleich IV knapp vor Fiorella und Dark Fighter den verdienten ersten Saisonerfolg.





 

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