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Bondi beherrscht den Münchener Sprint

Die 13 ist seine Glückszahl

München 25. Mai 2015

Ein Stein dürfte der Münchener Trainerin Jutta Mayer am Pfingstmontag auf der heimischen Galopprennbahn vom Herzen gefallen sein. Denn seit jeher hatte sie eine hohe Meinung auf die inzwischen vierjährige Stute Bondi.

Ein Stein dürfte der Münchener Trainerin Jutta Mayer am Pfingstmontag auf der heimischen Galopprennbahn vom Herzen gefallen sein. Denn seit jeher hatte sie eine hohe Meinung auf die inzwischen vierjährige Stute Bondi. Mehrfach versuchte sie es mit der Lady in anspruchsvollen Aufgaben, in Deutschland und Frankreich. Doch nach zwölf Starts war Bondi – benannt nach dem bekannten Beach in Sydney - immer noch sieglos. Doch diesmal war kein „Sand im Getriebe“.

Die 13 war nun eine Glückszahl für die It’s Gino-Tochter, denn Bondi (J. Havlik) ließ sich das Hauptereignis, einen mit 10.000 Euro dotierten Ausgleich II nicht entgehen. Enorm viel Schwung entfachte die 55:10-Chance Mitte der Zielgeraden und wehrte Donna Sophia sowie Best Dreaming problemlos ab. Da dürfte sicherlich auch in der Zukunft noch einiges möglich sein.

Deutlich unter den Erwartungen blieb der Bahn- und Distanzspezialist Ach was, der nach längerer Führung über den vierten und damit vorletzten Platz nicht hinauskam. 

Einen wahren Husarenritt legte die Championesse Lena Mattes im einleitenden Amateurreiten (Ausgleich IV, 2.000 m) auf dem in Iffezheim von Gerald Geisler trainierten Alta Monte (45:10) hin, denn schon unterwegs hatte dieses Team riesigen Vorsprung, der auch gegen Amazing Dragon und Go Go Queen bis ins Ziel nicht schmolz.

Trainer Gerald Geisler landete später mit Nice Danon (35:10, E.-M. Zwingelstein) vor Winoso und Air Attack in einem Meilen-Handicap noch einen weiteren Treffer.

Alter schützt vor Siegen nicht, das bewahrheitete sich in einem 1.300 Meter-Handicap, denn der schon elfjährige Valdez (C. Pledl, 62:10) aus dem Stall von Michael Figge schoss mit großem Endspurt noch an Palm Danon und Nasijah vorbei. 

Mit der Empfehlung eines zweiten Platzes im Frankfurter Auktionsrennen 2014 war Gestüt Bonas von Peter Schiergen trainierte Night Melody (21:10) in ein Maidenrennen über 2.000 Meter gegangen, und ihr junger Reiter Vinzenz Schiergen brauchte fast keinen Finger zu rühren, um die zügig endende Solange und Patchy hinter sich zu lassen.

Völlig verdient war in einem Meilen-Examen für Dreijährige auch der erste Erfolg der von Mario Hofer in Krefeld trainierten und dem im Besitz seiner GmbH stehenden Sign Your Name (41:10, St. Hofer), der knapp eine Riesenüberraschung durch Berwick verhinderte. Auch Natiago als Dritter war wenig gewettet.

Der Stall Salzburg von Hans-Gerd Wernicke und Trainer Wolfgang Figge schafften in einer 1.600 Meter-Prüfung mit dem 18:10-Favoriten Attentionadventure (T. Bitala) einen überlegenen Speedtreffer vor Distant Day und Ourasi.

Im abschließenden Ausgleich III über 2.200 Meter schaffte der von Werner Glanz trainierte King Goofi (44:10, B. Clös) noch die Wende gegen Marius und Bodegas.
 

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