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Sechs Erfolge für Dresdener Pferde

Lokalmatadore groß in Form

Dresden 30. Mai 2015

Frühstart hieß es heute nun auch in Dresden. Am letzten Samstag in Mai zählten nämlich die ersten vier Seidnitzer Prüfungen zum PMU-Wettangebot und gingen ab 12 Uhr via Equidia TV nach Frankreich. Für die Dresdener offenbar genau richtig, denn gleich sechs der insgesamt sieben Rennen blieben am Platz.

Frühstart hieß es heute nun auch in Dresden. Am letzten Samstag in Mai zählten nämlich die ersten vier Seidnitzer Prüfungen zum PMU-Wettangebot und gingen ab 12 Uhr via Equidia TV nach Frankreich. Für die Dresdener offenbar genau richtig, denn gleich sechs der insgesamt sieben Rennen blieben am Platz.

Als fleißige Punktesammler profilierten sich vor allem die Schützlinge von Trainer Stefan Richter, die allein dreimal erfolgreich waren und ihrem Betreuer einen lupenreinen Hattrick bescherten. Aber auch seine Kollegin Claudia Barsig sah zwei ihrer Starter im Ziel vorne und den Heimvorteil ausnutzen. Und zu guter Letzt gab es obendrein für Besitzertrainer Guido Scholze noch ein Erfolgserlebnis.

Claudia Barsigs dreijährige Lascalina war es, die kurz nach zwölf diesen bemerkenswerten Erfolgsreigen eröffnet hatte. Im Dresdener Frühlings-Preis brachte die Kallisto-Tochter des Stalles Dresdensia das Kunststück fertig, den bis auf Odds von 13:10 heruntergewetteten The Artist zu schlagen. Der heiße Favorit blies zwar noch zu einem Schlussangriff, agierte dabei allerdings sehr grün, womit die von André Best beizeiten auf Offensive eingestellte Lascalina zwar knapp, aber fast noch sicher den rettenden Hafen erreichte.

Dieser frühe Treffer hatte dem Team Barsig/Best offenbar Appetit auf mehr gemacht. Denn auch nach dem folgenden Idee Kaffee-Preis wurden die Trainerin und der Jockey erneut zur Siegerehrung gerufen. Dazu hatte beiden der nach langer Pause vor kurzem bereits gut zurückgekommene Korado des Stalles Siegau verholfen, indem er sich im ersten Ausgleich III des Tages gegen Ramona und Beresina durchzusetzen verstand.

Für eine kurze Unterbrechung der Siegsträhne sorgte zwischenzeitlich nur die Sternkönig-Tochter Sternengold, die ihrer Trainerin Angelika Glodde und Partnern gehört, womit der Sieg im Preis der Möbelwerkstätten Klotsche Bau- und Einrichtungsgesellschaft mbH „ausnahmsweise“ nach Halle ging. Unter Amateurchampion Vinzent Schiergen überraschte die Stute als 143:10-Chance vor Tricky Tiger und Mister Micky.

Danach jedoch nahmen die Dresdener den Erfolgsfaden schnell wieder auf. Gleich dreimal hintereinander waren jetzt die Starter von Stefan Richter nicht zu schlagen. Der gut laufende Moonlight Blues musste sich zuerst im Preis des Flugsportzentrums Bautzen & Service GmbH dem bereits zweimal im Rahmen des jüngsten Winter-Meetings erfolgreichen Sinndar-Sohnes Summernight Rain geschlagen geben. Reiter des für den Stall Oberlausitz zugleich im Rennen mit der Viererwette erfolgreichen Vierjährigen war Stephen Hellyn.

Gestüt Elsetals Königin Cal sicherte sich in der Hand von René Piechulek dann den Preis der Little John Bike GmbH. Die Dreijährige, eine Tochter des in den letzten Wochen und Monaten öfter mit erfolgreichen Nachkommen auf sich aufmerksam machenden Beschälers Call me Big, kam dabei bei ihrem erst zweiten Start gegen Silicon Valley und Woomera gleichzeitig zu ihrem ersten Sieg.

Den Hattrick perfekt machte für Stefan Richter wenig später dann Marju Prince im zweiten Ausgleich III der Karte, dem Preis des SchillerGarten. Ein Erfolg nebenbei, nach dem neben André Best auch Jockey Stephen Hellyn die Heimreise in den Westen als Doppelsieger antreten konnte. Stall Blackbrooks Marju-Sohn konnte der Belgier allerdings nur mit aller Delikatesse an dem ständig und zeitweise klar führenden Flavio forte vorbeibringen, der lange wie der spätere Sieger gegangen war.

Das letzte Kapitel der Dresdener Erfolgsstory schrieb dann der von Besitzertrainer Guido Scholze vor Ort vorbereitete Oratorio-Wallach Rosentor. Unter Ian Ferguson sicherte er sich die „Auf Wiedersehen zum Renntag 13. Juni“ firmierende Abschlussprüfung mit einem Halsvorteil vor dem sich tapfer wehrenden Alwin.





 

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