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Gemeinsame Nachwuchs-Förderung im Focus

Eine starke Basis für den Pferdesport

Abu Dhabi 9. Februar 2015

Die Förderung des Jockey-Nachwuchses ist eine der drängendsten Aufgaben des Galopprennsports auf dem Globus. Und zum Jahreswechsel wurde auf diesem Sektor ein weiterer wichtiger Meilenstein gelegt – in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Hier wurde die International Federation of Horse Racing Academies (IFHRA) gegründet.

Auch Deutschland spielt in der IFHRA eine besonders wichtige Rolle. Denn Susanna Santesson wurde zur Vizepräsidentin gewählt. Lara Sawaya, Executive Director des HH Sheikh Mansoor Bin Zayed Al Nahyan Global Arabian Horse Flat Racing Festivals, Chairman der IFHRA sowie Chairman des Ladies & Apprentice Racing Committee der International Federation of Arabian Horse Racing Authorities ( IFAHR) und Präsidentin der IFHRA, hatte alle Vertreter der Jockey-Schulen weltweit waren in das Wüsten-Emirat eingeladen.


Kai Schirmann (Leiter der Jockey-Schule) und Daniel Krüger (Leiter der Geschäftsstelle der Besitzervereinigung und in Sachen Ausbildung besonders stark engagiert) waren aus Deutschland der Einladung gefolgt.


Aber auch die Reiterinnen des WM-Finales der Damen und die Nachwuchsjockeys, die im Finale in den Sattel stiegen, wie Patrick Gibson für Deutschland, weilten vor Ort.


Hauptquartier der International Federation of Horse Racing Academies ist nun Abu Dhabi, wo am 2. Januar bei einer Pressekonferenz die neue Satzung und der Vorstand vorgestellt wurden. Lara Sawaya ließ als Präsidentin keinen Zweifel an der Bedeutung der neuen Organisation: “Das ist ein bedeutsamer Tag in der Geschichte des Pferdesports. “Unser Ziel ist die Zukunft. Wir wollen eine starke Basis für Pferderennen schaffen, für Arabische und Englische Vollblüter, eine Basis, die neuen Generationen hilft.”


In sämtlichen 18 Mitgliedsländern und darüber hinaus soll die Entwicklung der Rennsport-Akademien vorangetrieben warden. “Wir möchten aber auch die Länder unterstützen, die sich der Federation anschließen wollen. Bisher gab es schon zehn Anfragen”, erläutert die Präsidentin.


So sollen die Anforderungsprofile der Ausbildung in den Mitgliedsländern angeglichen warden. Neben Lara Sawaya (VAE) als Präsidentin gehören dem Vorstand (wie erwähnt) Susanna Santesson als Vize-Präsidentin, Remi Belloca (USA; Sekretär) sowie Pat Buckley (VAE), Melissa Weatherley (Australien), Chris Watson (Türkei) und Gary Watson (Südafrika) an.


Die Teilnehmerländer der IFHRA sind Australien, Belgien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Japan, Korea, Malaysia, Puerto Rico, Südafrika, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate, USA, Großbritannien (vertreten durch zwei Akademien – die British Racing School und die Northern Racing School).
“Die Vereinigung freut sich, allen Personen zu helfen, die zur Rennsport-Industrie gehören, wenn es um die Schulung der Jockeys geht, sei es für Lehrlinge oder Profis, für Trainer oder andere Stallangestellte”, versicherte Lara Sawaya.


Und Yousuf Saeed Al Abri vom Abu Dhabi Justizministerium betonte: “Unter dem Patronat von Sheikh Mansour bin Zayed Al Nahyan (Anm. d. red.: Stellvertretender Premierminister und Minister für Presidential Affairs) kamen Vertreter aus 18 Ländern nach Abu Dhabi, um der ersten Sitzung der International Federation of Horse Racing Academies beizuwohnen. Mit dabei war auch Saeed Al Shamsi, der die Rechtsabteilung im Exekutiv-Kommitee der neuen Organisation repräsentierte, um deren Gesetze und Rechtsprechung zu kontrollieren, damit die sportlichen Aktivitäten auf allen Ebenen zu unterstützen und sicherzustellen, dass die Regeln mit den internationalen Gesetzen und Standards übereinstimmen sowie die Vision, die Rolle und die Botschaft der Sportgerichtsbarkeit hier zu erfüllen.”


Und die Verantwortlichen fackelten nicht lange. Bereits im Februar fand inAbu Dhabi die nächste Sitzung der IFHRA statt, in der eine gemeinsame Strategie entwickelt wurde. Schwerpunkt hierbei war die Planung eines internationalen Austauschs von Auszubildenden. Zum Wohl der Aktiven auf der ganzen Welt.


 

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