Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Deutscher Sieg im Swiss Derby

Gaius Caesar nach großem Fight

Frauenfeld/Schweiz 21. Juni 2015

Er ist ein Kämpfer, wie er im Buche steht. Und hätte der dreijährige Gaius Caesar nicht solche Fighter-Qualitäten, dann wäre das diesjährige Swiss Derby sicherlich eine Beute der französischen Starter geworden. Sie setzten dem bunten Fuchs des Stalles Königsforst zwar mächtig zu, aber der Schützling von Trainer Waldemar Hickst ließ sich nicht mehr verdrängen und holte das Blaue Band der Eidgenossen-Republik nach Deutschland.

Neben dem enormen Einsatzwillen von Gaius Caesar war auf der Rennbahn in Frauenfeld aber auch ein Superritt von Vincent Cheminaud ein entscheidender Baustein für diesen klassischen Sieg. Der Franzose, ein Hindernisjockey von hohen Graden und jetzt auch auf der Flachen eine reiterliche Neuentdeckung im Nachbarland, hatte mit dem Soldier-of-Fortune-Sohn sofort das Heft in die Hand genommen und über die gesamten 2.400 Meter den Takt vorgegeben.

Schon vor Erreichen der kurzen Geraden erhöhte die Konkurrenz zwar den Druck. Doch blieb Gaius Caesar davon unbeeindruckt und kam noch mit der Spitze in den Einlauf, als der mit umgerechnet 83.260 Euro dotierte Schweizer Klassiker schon längst in die entscheidende Phase getreten war. Insbesondere Cayambe wurde jetzt immer gefährlicher, aber auch Stall Nizzas Jungleboogie machte sich innen durchaus ernsthafter bemerkbar. Und ganz zuletzt griff dann noch die Favoritin Spring Leaf immer nachdrücklicher in die Ereignisse ein.

Zu spät allerdings, denn der Zielpfosten stand für den deutschen Gast genau richtig. Und erst einen Galoppsprung hinter der Linie hatte Spring Leaf diesen endgültig gestellt. Nur knapp geschlagen waren in diesem dramatischen Finale zudem Cayambe und Jungleboogie, den Trainer Christian Freiherr von der Recke in die Schweiz geschickt hatte und der sich als einer der Außenseiter im Feld in allen Ehren schlug.

Nach den Hengsten Toscarino, Solon, Moccaprince und Workaholic ist Gaius Caesar nun der fünfte Schweizer Derby-Sieger aus Deutschland. Bis dato hat man den vom französischen Haras de Logis Saint German gezogenen Fuchs zwar erst einmal hierzulande am Start gesehen, und zwar  Allerheiligen vergangenen Jahres in München-Riem.

Vor seinem Schweizer Derby-Erfolg wusste der Dreijährige seine Talente allerdings bereits mit Erfolgen in Straßburg und vor kurzem erst noch in Longchamp in Szene zu setzen. Was wohl einiges dazu beigetragen hat, dass er auch als zweiter Favorit hinter Spring Leaf aufgaloppiert war.



 

Weitere News

  • Vier Pferde wurden gestrichen

    82 Pferde noch im Derby-Aufgebot

    Köln 16.01.2017

    Wer gewinnt das Rennen des Jahres? Am 2. Juli 2017, dem ersten Meetingssonntag bei der Derby-Woche in Hamburg, wird mit dem IDEE 148. Deutschen Derby das große Highlight 2017 ausgetragen.

  • Eva Maria Herresthal führt nach ihrem Sieg im „Preis der Perlenkette 2017“

    Ohne Tadel sichert erste Punkte

    Neuss 14.01.2017

    Noch ist nichts entschieden, aber das erste Punktepolster für die diesjährige Entscheidung im „Preis der Perlenkette“ hat sich Amateurrennreiterin Eva Maria Herresthal heute in Neuss schon einmal gesichert. Mit 10 Punkten übernimmt sie zunächst einmal die Führung im Klassement. Was sie weiter daraus machen kann, wird man bei den nächsten beiden Läufen sehen. Garant für diese ersten Zähler war der Wallach Ohne Tadel, dessen Besitzer und Trainer Dirk Lüker in Personalunion ist. Den 1. Lauf zur Albers & Sieberts Buchmacher GmbH – Perlenkette 2017 gewann Ohne Tadel gegen Mountain View und Magic Quercus.

  • „Preis der Perlenkette“ – seit 1961 bestehende Traditionskette im deutschen Turf

    Via Neuss nach St. Moritz

    Neuss 12.01.2017

    Das mondäne St. Moritz in der Schweiz ist im Winter nicht nur Anziehungspunkt für die Schönen und die Reichen oder für besonders gut betuchte Wintersportfreunde. Vielmehr reisen seit Jahrzehnten auch immer wieder schnelle Vollblüter aus Frankreich oder Großbritannien und nicht zuletzt aus der Bundesrepublik stets aufs Neue in Richtung Engadin. Und zwar vor allem hin zum Großen Preis von St. Moritz, jenem weltweit bekannten Galoppspektakel auf dem Moritz-See. Gerade die aus Deutschland waren in jüngerer Vergangenheit dabei sehr erfolgreich. Wobei sich nicht wenige hiervon ihren letzten Schliff dafür während der Winterrennen in Dortmund oder Neuss geholt hatten. Am Samstag – erster Start um 16.30 Uhr - wird die Neusser Sandbahn ein weiteres Mal zur Probebühne für den „White Turf“ in der Schweiz, diesmal genutzt von Eugen-Andreas Wahlers Wallach Interior Minister.

  • Beim Saisonaufgalopp 2017 empfiehlt sich der Leger-Zweite für St. Moritz

    Bei Tellina alles im Plan

    Neuss 07.01.2017

    Man war gespannt, wie sich der Wallach Tellina aus der Affäre ziehen würde, auf dieser für ihn so ungewöhnlich kurzen Distanz im Preis der Neusser Trainingszentrale, als der vorjährige Leger-Zweite nur 1.500 Meter zu bewältigen hatte. Er machte es tatsächlich tadellos; am Ende beherrschte der Silvano-Sohn unter Jozef Bojko die Konkurrenz, wie er wollte Alles blieb damit genau in dem Plan, den sich Trainer Andreas Wöhler für den Achtjährigen der Stiftung Gestüt Fährhof mit Blick auf einen beabsichtigten Start von Tellina im Großen Preis von St. Moritz ausgedacht hatte.

  • Erstem Renntag steht nichts im Wege

    Neuss 06.01.2017

    Der Neusser Reiter- und Rennverein vermeldet, dass die Sandbahn rund um die Uhr mit zwei Traktoren offen gehalten wird. Somit sollten am Samstagabend gute Bedingungen für den Start in die Saison 2017 vorhanden sein.

 
 

Newsletter abonnieren

Champions League

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm