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Großer Hansa-Preis das Top-Highlight am Sonntag

Spitzengalopper in Hamburg

Hamburg 25. Juni 2015

Es ist ein absolutes Traditionsrennen für die deutschen Grand Prix-Pferde, und am Sonntag steht in Hamburg die Neuauflage bevor: Der pferdewetten.de - Großer Hansa-Preis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m, 7. Rennen um 16:40 Uhr) wird wieder das Highlight des ersten Wochenendes der Derby-Woche der Galopper.

Das Zehner-Feld kann sich mehr als sehen lassen. Sehr interessant wirkt die von Peter Schiergen nachgenannte Ittlingerin Lovelyn (Andrasch Starke), die in den Oaks d‘ Italia riesigen Zahltag (188.000 Euro) machte.

Stall Ullmanns Gerling-Preis-Gewinner Guardini (Filip Minarik) blieb beim ersten Start für seine neuen australischen Besitzer in Frankreich klar unter den Erwartungen, kann aber viel mehr. Und bei Singing (Eduardo Pedroza), der in Iffezheim eine Pflichtaufgabe zu lösen hatte, weiß man noch gar nicht, was er genau kann. Im Vorjahr war er hier Zweiter vor Sirius (Jozef Bojko). 

Der anschließende Gruppe I-Gewinner im Großen Preis von Berlin 2014 war im Gerling-Preis völlig unter Wert geschlagen, denn er tat an der Spitze viel zu viel. „Das war nicht sein wahres Gesicht. Er hat sich vorne verausgabt, das war nicht so geplant“, erklärte Trainer Andreas Löwe.

Mit Weltmacht (Andreas Helfenbein), Alaskakönigin (Eugen Frank), beide aus dem Gestüt Röttgen, sowie Eric (Alexander Pietsch), der hier vor einem Jahr als Dritter im Derby seine Sternstunde erlebte, geben sich wieder mehrere Pferde aus dem Großen Preis der Badischen Unternehmer die Ehre, sie landeten dort auf den Plätzen vier, fünf und acht.

Interessant ist Girolamo (Daniele Porcu), falls der Boden weich werden sollte, der hinter Guardini im Gerling-Preis auf Platz zwei einkam. 

Kaldera (mit dem Engländer Martin Harley), u.a. im Besitz von prominenten Fußball-Stars wie Mike Hanke und Torsten Oehrl, scheiterte wie Virginia Sun (Adrie de Vries) im Oleander-Rennen in Hoppegarten an einem extrem langsamen Rennverlauf.

Auch das Rahmenprogramm (zehn Rennen, darunter ein Reitpferderennen zu Beginn, stehen am Sonntag an) kann sich sehen lassen. Top-Handicapper treffen sich im Rudolf-Oetker-Gedächtnisrennen (Ausgleich I, 1.800 m, 5. Rennen um 15:30 Uhr). Hier gelten viele Blicke dem im Mitbesitz von VFL Wolfsburg-Manager Klaus Allofs stehenden Potemkin (J. Bojko), der drei Rennen hintereinander gewann und noch nicht an seine Grenzen heran musste.

Im Ausgleich II über 1.600 Meter (8. Rennen um 17:15 Uhr) darf man noch einmal mit der in Baden-Baden sehr überzeugenden Neu-Ittlingerin Romance Story (A. Starke) rechnen, die bei ihrem Deutschland-Debüt sehr beeindruckte. Pass The Trophy (E. Pedroza) aus dem Wöhler-Stall könnte ihr u.a. gefährlich werden.

Zweimal gibt es die Viererwette an diesem Tag – mit einer Garantie-Auszahlung von jeweils 10.000 Euro im 4. Rennen um 15 Uhr (Ausgleich III, 1.400 m) sowie im 6. Rennen um 16:05 Uhr (Ausgleich IV, 1.600 m).


 

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