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Overdose gewann sensationelle 16 Rennen

Das Wunderpferd lebt nicht mehr

Köln 2. Juli 2015

Er galt als berühmtestes Pferd Ungarns, genoss auch in Deutschland Kultstatus als Wunderpferd: Erst in diesem Jahr war er als Deckhengst im Gestüt Lindenhof aufgestellt worden. Doch nun lebt Overdose nicht mehr. Der Hengst, auch gerne „Budapest Bullet“ genannt, musste im Alter von zehn Jahren nach einer Kolik aufgegeben werden.

Für gerade einmal 2.000 Guineas hatte Besitzer Zoltan Mikoczy in England die spätere Sprint-Sensation gekauft. Bei Trips u.a. nach Longchamp, Baden-Baden, Hamburg, Haydock und Royal Ascot sorgte er für Schlagzeilen und rührte die Werbetrommel für den ungarischen Rennsport.

Im Jahr 2008 hatte er sogar den Prix de l‘ Abbaye, das Top-Sprintrennen am Arc-Tag in Paris gewonnen, doch war das wegen eines Fehlstarts nicht gewertet worden. Seine Zeit war schließlich schneller als die des offiziellen Siegers Marchand D‘ Or, der die Neuauflage wenige Stunden später für sich entschied. Hier war Overdose nicht mehr dabei. Zuvor hatte er in Baden-Baden das Scherping-Rennen mit neun Längen, in Hamburg die Lotto-Trophy und schließlich erneut in Baden-Baden die Goldene Peitsche mit zehn Längen Vorsprung für sich entschieden.

Mehrfach machten dem von Sandor Ribarski trainierten Overdose Hufprobleme zu schaffen. Viele hatten ihn schon abgeschrieben, aber im Juli 2010 meldete er sich nach einer 15-monatigen Pause in Bratislava siegreich zurück und gewann auch in Ungarn wieder. Seine erste Niederlage bezog der Superstar nach 14 Erfolgen in der Goldenen Peitsche in Baden-Baden unter Christophe Soumillon, wo er schon an der Startstelle Probleme bereitet hatte.

Seine 2011er-Kampagne begann mit einem Erfolg in Hoppegarten und endete mit einem Gruppe III-Treffer in Rom, eher er in den Temple Stakes und King’s Stand Stakes in England nicht mehr erfolgreich war. 2012 wollte man in Dubai antreten, aber eine erneute Verletzung sorgte für das Karriereende.

16 Erfolge stehen auf dem Konto von Overdose bei insgesamt 19 Starts. 264.492 Euro betrug seine Gewinnsumme. Auch die Nachfolgefrage scheint gesichert, denn früh im Jahr kam im Haras de l`Aumenorie in der Normandie sein erstes Fohlen zur Welt.
 

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