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Erster von sechs Renntagen am Samstag

Auftakt zum Bad Harzburger Meeting 2015

Bad Harzburg 17. Juli 2015

Das Derby-Meeting in Hamburg-Horn war vor zwei Wochen so etwas wie das Bergfest der bundesdeutschen Turf-Saison. Sechs Monate des Rennjahres 2015 liegen hinter uns. Sie waren reich an Höhepunkten und großen Momenten, von denen es hoffentlich im zweiten Halbjahr noch einige mehr geben wird. Natürlich auch jetzt schon in Bad Harzburg, wo am 18. Juli das traditionsreiche Meeting anläuft und es anschließend noch fünf weitere Renntage geben wird.

Am Fuße des Brockens wurde in den vergangenen Jahren vor allem eine Menge in Bahn und Geläuf investiert und der Rennplatz im Harz damit gleichzeitig zunehmend attraktiver für viele große Quartiere.

Zudem haben die seit einigen Jahren ausgeschriebenen Super-Handicaps einen frischen Wind in Ausschreibungen der sechstägigen Rennwoche gebracht. Eine Innovation, die sich sehr positiv auswirkt. Vor allem auf die Starterzahlen, da diese Art Prüfungen auch Besitzern von Rennpferden unterer Klassen reelle Chancen bieten, einmal zu wesentlich höheren Geldgewinnen zu kommen als sonst. Darüber hinaus werden gleichzeitig Pferde von besserem Niveau nach Bad Harzburg gelockt als noch vor dieser Zeit.



Der Run auf die Superhandicaps ist nach wie vor ungebrochen. Im acht Prüfungen umfassenden Premierenprogramm findet sich schon einer dieser Mega-Ausgleiche, welche zwar stets riesige Herausforderungen an alle Wetter stellen, die aber andererseits für sie auch eine Ressource für wirklich dicke und besonders lukrative Quoten darstellten.


Was jetzt beim pferdewetten.de-Preis - 4. Rennen, 16.10 Uhr – erneut der Fall sein wird. Es handelt sich um einen Ausgleich III, dessen Gesamtdotierung auf 20.000 Euro aufgepeppt wurde, sodass dem Gewinner sage und schreibe 11.500 Euro winken, was auch hier letztendlich zu einem regelrechten Starterboom geführt hat.


Nicht weniger als 16 Kandidaten werden für ein „Wett“rennen im wahrsten Wortsinn sorgen. Und von einem farbigen Rennverlauf darf obendrein ausgegangen werden. Der ist nämlich allein schon durch die Teilnahme des vierjährigen Silvery Moon (Steffi Hofer) garantiert, des bekanntermaßen schnellsten Schecken der Welt. 



Als besonders chancenreich gelten zudem Nasijah (Daniele Porcu), Shilaya (Dennis Schiergen) und All Access (André Best).



Gleichzeitig handelt es sich hierbei um das erste Rennen des Tages mit Viererwette, wobei die Garantie-Auszahlung genau 20.000 Euro beträgt.


Eine zweite Viererwette offeriert später noch der Preis der Hasseröder Brauerei - 7. Rennen, 17.50 Uhr - mit einer Auszahlungsgarantie von 10.000 Euro, während sich beim Preis der Harz Energie - 8. Rennen, 18.20 Uhr - das Geschehen erstmals auf die Hürdenbahn verlagert.


Bad Harzburg gibt wie kaum eine andere Bahn hierzulande auch dem Hindernissport alle Jahre wieder Raum und Platz. Die erste Prüfung über Sprünge bietet am Premierentag eine sehr reizvolle Konstellation, da es hier zu einem ersten Zusammentreffen des Routiniers Good Prince (Chris H. Roberts ) mit sehr interessanten Newcomern wie Charles Darwin (Oliver Schnakenberg), North Point (M. Quinlan) und Salzenforst (Cevin Chan) kommen wird. 

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