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Zweijähriger überzeugt beim Debüt in Köln

Großes Millowitsch Theater

Köln 17. Juli 2015

Schon seines Namens wegen gehörte er heute in Köln zu den am meisten beachteten Kandidaten in Führring während des gesamten neuerlichen PMU-Renntages. Denn in der Domstadt lässt der Name Millowitsch keinen wirklich kalt. Egal, ob man den nach wie vor unvergessenen Schauspieler mochte oder nicht. Dass der zweijährige Hengst Millowitsch aber auch ein sehr talentierter Vollblüter ist, wusste das trotz Tropenhitze schon zur Mittagsstunde heraus in den Weidenpescher Park gekommene Publikum spätestens nach der Entscheidung der Litex Commerce Zweijährigen Trophy. Millowitsch spielte unter Andreas Helfenbein – um im Bild zu bleiben – das restliche Ensemble auf der grünen Weidenpescher Bühne regelrecht an die Wand.

Als der Klug-Schützling in die Entscheidung geworfen wurde, sorgte er direkt für eindeutige Tatsachen. Die mit insgesamt 10.000 Euro dotierte 1.400-Meter-Prüfung beendete er in der Zeit von 1:23,73 Minuten und mit vier Längen Vorsprung vor dem noch schön ins Rennen findenden Moonshiner sowie der lange vorne mitmischenden Blues of England.

Damit lag der Hengst eigentlich im Trend, denn seine Mutter Muriel war schon von Dr. Alexandra Margarete Renz, seiner Besitzerin und Züchterin, gezogen worden. Dazu hatte Millowitschs Halbschwester Maha Kumari im letzten Jahr in Köln das BBAG Auktionsrennen gewonnen. Vor allem aber ist der stabile Bursche der erste Sieger im ersten Jahrgang des Nachwuchsbeschälers Sehrezad, zu deren Mit-Eignern auch Holger Renz, der Ehemann der erfolgreichen Besitzerin und Züchterin, gehört.

Dass neben dem BBAG Auktionsrennen Köln in den nächste Wochen und Monaten zudem das Zukunfts-Rennen in Baden-Baden auf der Agenda von Millowitsch steht, zeugt davon, dass er sich unter den Rath-Heumarer Zweijährigen von Trainer Markus Klug wohl schon zeitig hat positiv bemerkbar machen können.

Für Markus Klug und Andreas Helfenbein hatte der Kölner Galopp-Mittag nebenbei schon gut begonnen mit dem Sieg der Röttgenerin Weltmacht im Albert Schiffer-Erinnerungsrennen, die dabei allerdings mit dem wiedererstanden Mighty Mouse erheblich mehr Mühe hatte, als zu erwarten gewesen war.

Zu den doppelt erfolgreichen Aktiven einer wahren Weidenpescher Hitzeschlacht gehörte außerdem Andrasch Starke, der sich erst mit der von Peter Schiergen trainierten Ittlingerin Love More das www.golfundgalopp.de-Rennen knapp vor Novalis sicherte.

Sieg Nummer zwei holte sich der Asterblüte-Stalljockey dann im Walter Held-Rennen mit Heike Schreiners Earl of Heinz für Trainer Uwe Schwinn, während Olga Laznovska mit einem sehr ansehnlichen Schlussakkord auf Silencio im German Racing Next Generation-Rennen noch die Kastanien für Trainerin Helga Dewald aus dem Feuer holte. 

Den zweiten Kölner Sieg nach Love More markierte im Preis der Spezial Pferdetransporte Jean Harzheim an diesem auf großes Publikumsinteresse stoßenden Tag der offenen Tür Marlene Hallers Nirano aus Waldemar Hicks Olymp-Stall unter Eduardo Pedroza.

Im Rennen mit der Viererwette, dem Max Egon Fürst zu Fürstenberg-Rennen, behauptete sich wenig später Highland Fighter in Hand von André Best. Seine Besitzerin Marion Renggli ist zugleich auch seine Trainerin, womit sie mit zwei Ehrenpreisen wieder nach Hause fuhr.


Da ihr Highland Fighter ausschließlich gegen Außenseiter wie Oske, Las Fuentes und Avorio zum Zuge gekommen, lag es fast auf der Hand, dass die Viererwette nicht getroffen wurde. Auch zum Abschluss dominierten dann noch einmal die Außenseiter, als das von Monika Blasczyk gesattelte Höchstgewicht Diani des Stalles Alster mit der jungen Reiterin Sandra Eichenhofer ganz zuletzt  den Preis der Firma Jünck-Führanlagen noch gegen den unermüdlich kämpfenden Kiowa an sich brachte.


Im Zugabe-Rennen mit dem Titel Charity Match Race, das von den üblichen Kölner Islandpferden bestritten wurde, erwies sich am Ende der von der TV-Moderatorin Mara Bergmann gerittene Wallach Iringur als eindeutig starker als die Stute Hetja, deren Zügel in den Händen von Alexander Wehrle lagen, seines Zeichens Geschäftsführers des 1. FC Köln.



 

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