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Viel Hype rund um das Berliner Match Race

Wer schlägt Donnerschlag in Hoppegarten?

Berlin-Hoppegarten 18. Juli 2015

Es kommt eher selten vor das frische Gruppe-Sieger anschließend wieder in einer darunterliegenden Klasse gesattelt werden. Am Sonntag in Hoppegarten ist das allerdings mal wieder der Fall. Der Wallach Donnerschlag, gerade erst Gewinner des Sparkassen Holstein-Cups in Hamburg-Horn, gehört nämlich mit zu den Kandidaten des auf Listen-Ebene stattfindenden Hoppegartener Sprint Cups, dem sportlichen Highlight auf der Parkbahn vor den Toren Berlins. Als frische Gruppe-III-Sieger ist er natürlich die Attraktion im mit insgesamt 27.000 Euro dotierten 1.000-Meter-Sprint auf gerader Bahn.

Blickt man auf die aktuellen Zahlen des Generalausgleichs und schaut gleichzeitig auf die Konkurrenz und ihre Formen, stellt sich fast wie automatisch die Frage: Wer soll denn diesen Donnerschlag überhaupt schlagen?

Die Feststellung, dass mit Gestüt Höny-Hofs Bahamian-Bounty-Sohn Deutschlands zurzeit bester Flieger in die Hauptstadt kommt, scheint nämlich keineswegs übertrieben.

Die Präsenz des einmal mehr von Filip Minarik gerittenen Schützlings von Jean-Pierre Carvalho macht das wichtigste Rennen auf der acht Punkte umfassenden Karte natürlich um einiges attraktiver. Und wer Favorit werden wird, daran gibt es auch keinerlei Zweifel, nicht einmal die geringsten.

Unter normalen Umständen bleibt dem restlichen Feld, einschließlich des dänischen Gastes Liber (Eduardo Pedroza) und des Tschechen Mikesh (Dennis Schiergen),  um 16.40 Uhr nur die Auseinandersetzung um die Plätze.

Die verspricht allerdings Spannung genug. Weil der ebenfalls startende Beau Reve (Wladimir Panov schließlich als ausgesprochener Bahn- und Distanzspezialist gilt und weil an Rock Academy (Stephen Hellyn) wie auch der Stute Banana Split (Daniele Porcu) dazu zwei Dreijährige im Feld sind, die noch Verbesserungspotenzial besitzen dürften.

Nichtsdestotrotz steht der Start von Donnerschlag im Vorfeld fast ein wenig im Schatten des unmittelbar zuvor um 16.05 Uhr angesetzten pferdewetten.de Match Race 2015, in dem sich die Besitzer Guido Schmitt und Christian Sundermann ein Duell mit jeweils einem Vertreter aus ihren Rennställen liefern. Der gesamte Hype um diese Sache ist jedenfalls enorm.

Guido Schmitt ist in der 1.200-Meter-Partie mit dem Wallach von Mario Hofer trainierten Gamgoom (Steffi Hofer) dabei, während Christian Sundermann alle Hoffnungen auf Ach was (Alexandra Vilmar) setzt, einen Wallach aus Wolfgang Figges Quartier, der allerdings rein rechnerisch klar unter Gamgoom steht.

Kurzum: Man wird sehen, wie das mit 10.000 Euro Preisgeld ausgestattete Duell enden wird und ob das Berliner Beispiel vielleicht sogar Schule machen und schon in nächster Zeit Nachahmer finden könnte. Beide Besitzer haben indes bereits angekündigt, jeweils eine Wette von 1.000 Euro beim Toto auf der Bahn anzulegen. Und ganz egal, wer gewinnt: Die komplette Quote aus diesem Einsatz geht auf jeden Fall an die Kölner Jockey-Schule!

Einiges mehr an Möglichkeiten und Optionen als sowohl im Listenrennen oder auch im Match findet das wettende Publikum jedoch beim Preis der Berliner Zeitung - 2. Rennen, 14.35 Uhr - mit zwölf Kandidaten und einer VIERERWETTE sowie einer hierbei GARANTIERTEN AUSZAHLUNG von 10.000 EURO.

Die mit Abstand weiteste Reise für dieses Meilenhandicap hat übrigens der Wallach Dagostino (Benjamin Clös) auf sich genommen. Seine Besitzerin und Trainerin Simone Bals schickt ihn aus dem tiefsten Süden der Republik nach Berlin, und das nebenbei mit einer ganz ansehnlichen Form im Gepäck. Selbst wenn Dagostino im Juni in Baden-Baden ein klein wenig unter den Erwartungen geblieben ist.


Flying Prince (Stephen Hellyn), Phaleandoro (Patrick Gibson) oder auch Ocaro (Daniele Porcu) sind dann noch weitere Namen, die im Vorfeld häufiger genannt werden und die ebenfalls als chancenreich gelten.

Guido Schmitt hat übrigens keineswegs allein nur im Match ein heißes Eisen im Feuer. Vielmehr ist auch sein Wallach Smoke on the Water (Daniele Porcu) ein angesagter Name im Juli-Ausgleich um 15.05 Uhr, dem als Ausgleich II ausgeschriebenen und mit 12.000 Euro dotierten besten Handicap des Tages.

Mario Hofers Schützling, der als Zweijähriger fast das Zeug zu seinem Spitzenpferd zu haben schien, später aber mehr enttäuschte als überzeugte, hat kürzlich in Frankreich bekanntermaßen ja endlich wieder einmal auf den Erfolgspfad zurückgefunden.

Ein zweites Rennen mit VIERERWETTE und einer herbei GARANTIERTEN AUSZAHLUNG von 10.000 EURO ist in der zweiten Programmhälfte übrigens auch noch der Preis der Wohnungsbaugenossenschaften – Zukunft Wohnen als 7. Rennen um 17.15 Uhr.

 

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