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El Donno gewinnt Viererwetten-Ausgleich-II

Kazzio in Bad Harzburg eine Klasse für sich

Bad Harzburg 19. Juli 2015

Man mag darüber streiten, ob nun das abschließende Seejagdrennen oder der exzellent besetzte Ausgleich II mit der heutigen Viererwette das wichtigste Rennen des zweiten Meetings-Tages in Bad Harzburg war. Der heimliche Höhepunkt dürfte jedenfalls das Spektakel über Sprünge und durch den See gewesen sein, welches nicht unerwartet wieder einen eindeutig dominierenden Kazzio unter Cevin Chan als Sieger sah, während im Preis des Bad Harzburger Mineralbrunnens der Erfolg an El Donno ging, der sich das beste Handicap auf der Sonntagskarte mit André Best im Sattel holte.

Bei der großen Hindernis-Nummer zeigten freilich nicht alle Teilnehmer ausgesprochene Sympathien für das natürliche Wasser-Regulativ, was zur Folge hatte, dass die anfängliche Reihenfolge danach völlig umgekrempelt war, als das Feld das kühle Nass wieder verließ. Auch Kazzio gehörte zu jenen, die ihren Platz eingebüßt hatten, während die Stute Audientia hier eine ihre stärksten Szenen hatte und sogar die Führung übernehmen konnte.

Dies erwies allerdings als nicht sonderlich rennentscheidend, jedoch zählte Audientia von hier an stets mit zur vordersten Gruppe, zur der Kazzio schnell wieder aufschloss und zu der ebenso Ländler gehörte. Ein Trio, das sich  zunehmend vom Rest lösen konnte, je weiter es wurde. Bis dann Kazzio im Preis der Rechtsanwälte Schulz-Kühne, Mausolff & Pommer allmählich zur Alleinherrschaft überging. 

Der von Pavel Vovcenko trainierte Königstiger-Wallach, dessen Besitzer Bernd Huckschlag und das Gestüt Riepegrund sind, löste sich wie zuvor beim Hamburger Seejagdrennen erneut völlig überlegen und ließ den beiden anderen nicht einmal ein Fünkchen einer Chance.

Eine kleine Überraschung gab es dennoch, da sich Audientia für Platz zwei gegen Ländler durchzusetzen verstand. Dass alle anderen  dahinter aufgelöst ins Ziel   eintrudeln  würden, war dagegen voraussehbar gewesen.

Wie auch der Erfolg des bereits erwähnten El Donno des Galoppklubs Leipzig alles andere als aus der Welt lag, da sich der von Dyhim Diamond stammende Schützling von Claudia Barsig beim Start zuvor als Zweiter in Compiegne bereits hervorragend präsentiert hatte. Hier und heute gab es im Unterschied hierzu jedoch keinen Bezwinger, obgleich Cassilero, Semai und Sha Gino, die in dieser Reihenfolge hinter ihm die Linie passierten, immerhin gar keinen so schlechten Theaterdonner auslösten.

Trotz nur drei Startern war es beim das heutige Programm einleitenden www.jockeyversicherungs.de-Preis aber um Einiges spannender zugegangen und hatte es zudem noch einen überraschenden Ausgang gegeben. Die die heiße Favoritin Just This One wurde nämlich von Walter Kohlers Winley noch kalt erwischt und knapp geschlagen. Für den Kalatos-Sohn hatte Trainer Dr. Andreas Bolte übrigens erstmals in dieser Saison Michael Cadeddu als Reiter engagiert.

Den ersten heutigen Treffer von André Best vor jenem mit El Donna konnte man bereits im Bad Harzburger Spielbank-Preis registrieren, den er mit Osthurry für den Stall Ricky und für Trainer Christian Sprengel herausritt, während der Heimbs-Kaffe-Preis durch Christa Rudolphs Stute Ahammera in den Südwesten ging, wo die Martillo-Tochter von Horst Rudolph trainiert wird.

Der Sieg der Kallisto-Tochter Cheruska im Preis vom Cineplex Goslar unter Dr. Günther Jansens Farben wurde sowohl für Trainer Markus Klug als auch Jockey Andreas Helfenbein danach so etwas wie eine kleine Entschädigung für die zuvor kaum für möglich gehaltene Niederlage von Just This One.

Und dass sich der Preis der Goslarer Zeitung am Ende auf ein nur Zwei-Pferde-Rennen reduziert hatte, lag schlichtweg daran, dass sich der zuletzt mit einem Hals erfolgreiche Trueman des Stalles Wittichenau und sein Gegenspieler Dark Fighter in der Entscheidungsphase im Handumdrehen des zuletzt von Opalin angeführten restliches Feldes entledigen konnten. Erfolgreicher Trainer war diesem Fall Frank Lippitsch - und Jozef Bojko der Siegjockey.



 

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