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Starker Ausgleich II und Hindernis-Doppel

Wettchance im Top-Hauptrennen

Bad Harzburg 21. Juli 2015

Auch am vierten Meetingtag in Bad Harzburg, dem Donnerstag, wird ab 15:30 Uhr in den insgesamt neun Prüfungen (darunter drei Trabrennen) wieder vielversprechender Sport geboten. Höhepunkt ist der Ausgleich II über 2.000 Meter (6. Rennen um 18:10 Uhr), in dem sich etliche deutsche Top-Trainer mit ihren Pferden die Ehre geben.

So ist Champion Markus Klug mit Wadeshda (M. Seidl) vertreten, die in Hamburg zum wiederholten Male Dritte wurde und eigentlich schon länger für den ersten Saisonsieg fällig ist. Alle schlagen kann aber auch der von Waldemar Hickst aufgebotene Ittlinger Lindaro (D. Schiergen), der in Hamburg in einem gut besetzten Altersgewichtsrennen zum Zuge kam und diese Marke können müsste.

Jens Hirschbergers Sarisha (M. Cadeddu) landete gerade den überfälligen ersten Karrieretreffer, nun wird es kniffliger, aber auch sie sollte noch Reserven besitzen. Das gilt natürlich auch für den am Samstag hier in dieser Klasse erfolgreichen El Donno (T. Scardino) aus dem Stall von Claudia Barsig. Und dann wäre da ja noch der aktuell beste Halbblüter Apoleon (F. Minarik). Hier wird auch die Viererwette mit 10.000 Euro Garantie-Auszahlung offeriert.

Voll auf ihre Kosten kommen die Fans des Hindernissports mit zwei Hürdenrennen. An den gerade hier meistens in sehr starker Form agierenden Dortmunder Trainer Uwe Stoltefuß erinnert das 5. Rennen um 17:30 Uhr (3.400 m) . Pavel Vovcenkos Falconettei (C. Chan) nimmt es hier mit dem Bahnspezialisten und am Eröffnungstag einmal mehr erfolgreichen Veteran Nuevo Leon (V. Korytar) und dem damals als Favoriten unter den Erwartungen gebliebenen Good Prince (H. Roberts), der dem Harzburger Präsidenten Stephan Ahrens gehört, auf.

In einer weiteren 3.400 Meter-Hürden-Prüfung (8. Rennen um 19:10 Uhr) sind vierjährige und ältere sieglose Pferde gefordert. Besonders gespannt sein darf man auf Bold Jack Donahue (F. X. Weißmeier), der am Samstag als Zweiter im Superhandicap auf der Flachbahn beinahe für eine Sensation gesorgt hätte. Aber der hier stark gelaufene North Point (M. Quinlan) ist ein starker Konkurrent.

Seine ersten Starter als Trainer an diesem Tag hat der Dortmunder Pascal Jonathan Werning – er übernahm gerade den Stall von seinem Vater Reiner.
 

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