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Kaffeeparty und Super-Sport in München

„Champions League“ der Galopper

München 23. Juli 2015

Die „größte Kaffeeparty der Welt“ steigt an diesem Sonntag auf der Galopprennbahn in München-Riem mit dem Großen Dallmayr-Preis (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.000 m, 7. Rennen um 16:35 Uhr). Bei dem Saisonhöhepunkt in der Bayern-Metropole kommen nicht nur Fans schneller Rennpferde, sondern auch Kaffeeliebhaber auf ihre Kosten. Die gelungene Mischung aus Galopp-Spannung auf höchstem Niveau und Gratis-Kaffeeausschank des Hauses Dallmayr laden zu einem Besuch auf der Galopprennbahn ein.

Nur sieben Rennen der Spitzen-Kategorie (Gruppe I) gibt es hierzulande, der Große Dallmayr-Preis in München ist eines davon. Kein Wunder, dass es sich bei dem Zehner-Feld um eine großartige Besetzung handelt. So zieht der Vorjahressieger Lucky Lion mit Derby-Siegjockey Andrasch Starke in die Startboxen ein. Vor zwölf Monaten begeisterte der Hengst des Gestüts Winterhauch der Familie Mosca aus Eberbach am Neckar das Münchener Publikum, als er die Konkurrenz mit seinem berüchtigten Speed regelrecht überrollte.

Der einstige Derby-Zweite hat unter der Regie des Kölner Altmeisters Andreas Löwe bei zehn Starts schon 383.400 Euro verdient. Nach einem kleinen Ausrutscher beim Saisondebüt in Frankreich bekam Lucky Lion eine Pause und tankte bei seinem fünften Treffer (in einem kleinen Vorbereitungsrennen) wieder Selbstvertrauen. In Bestform dürfte er schwer zu schlagen sein.

Aber Vorsicht, denn etliche hochkarätige Gegner stellen sich dem „Löwen“ in den Weg. Wie der Lokalmatador Magic Artist (Adrie de Vries) aus dem Stall Salzburg des Schlafmöbel-Unternehmers Hans-Gerd Wernicke für Trainer Wolfgang Figge. Der Vorjahres-Vierte war 2015 schon Zweiter in einer ähnlichen Prüfung in Italien. Zuletzt versuchte man es sogar in einem Millionenrennen in New York, in dem er beachtlicher Fünfter wurde.


Trainer Jean-Pierre Carvalho hat mit Guiliani (Filip Minarik) und Kerosin (Fabrice Veron) zwei Eisen im Feuer, beide verkauften sich bei ihren jüngsten Ehrenplätzen sehr gut.

Während Eric (mit Hong Kong-Rückkehrer Andreas Suborics) und Daytona Bay (Robert Havlin) schon einen besonders guten Tag erwischen müssen, darf man auf eine Stute sehr gespannt sein: Die Görlsdorferin Wunder (Frederik Tylicki) etablierte sich 2015 in der absoluten Creme de la Creme der Pferdedamen. Nach einer Pause meldete sie sich in einem Listenrennen in Hannover mit einer Gala zurück, als sie als Erste über die Ziellinie galoppierte. Der Kölner Coach Waldemar Hickst sattelt mit Ajalo (Stephen Hellyn) den einzigen Dreijährigen, der an die Leistungen aus dem Frühjahr anknüpfen muss, um in diesem Elite-Feld eine Chance zu haben.

Unbedingt im Auge behalten sollte man auch den aus England kommenden Air Pilot (Pat Smullen). Trainer Ralph Beckett nannte mit dem sechsjährigen Wallach einen frischen Gruppe III-Sieger aus Irland nach, der zwar damals nur zwei Pferde hinter sich lassen musste, aber sicherlich ein interessanter Kandidat sein sollte.

Auch das Rahmenprogramm (neun Rennen stehen insgesamt an) am wichtigsten Münchener Renntag hat es in sich. In der Dallmayr Prodomo Trophy (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.400 m, 3. Rennen um 14:20 Uhr) sind die Sprinter gefordert. Shining Emerald (E. Pedroza) legte nach seinem beeindruckenden Sieg hier in der Silbernen Peitsche eine Pause ein. Er trifft u.a. auf Amarillo (A. Starke), der sich in Hamburg auf Gruppe-Ebene wieder vorzüglich schlug.

Im Dallmayr Coupe Lukull (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.600 m, 5. Rennen um 15:25 Uhr) sind dreijährige und ältere Stuten engagiert. Die frühere klassische Siegerin Ajaxana (St. Hellyn) und die gerade hier erfolgreiche Lili Moon (K. Kerekes) bekommen es mit Scheich Mohammeds Godolphin-Lady Momayyaz (F. Veron) zu tun. Dank des großen 14er-Feldes wird hier die Wettchance des Tages mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette ausgespielt.

Im Ausgleich II über 2.200 Meter (6. Rennen um 16 Uhr) könnte der Seriensieger Matchwinner (I. Ferguson) seinen Erfolgszug fortsetzen. Im 1.300 Meter-Pendant (2. Rennen um 13:50 Uhr) könnten der gerade im Match-Race unterlegene Ach was (A. Vilmar) sowie der in Hamburg zu spät heranfliegende Flavio forte (A. de Vries) weit vorne sein.
 

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