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bwin BBAG Auktionsrennen Dresden bleibt am Platz

Königin Cala nimmt Faden wieder auf

Dresden 1. August 2015

Mit 35 Jahren zählt der Dresdner Trainer Stefan Richter fast noch zum Nachwuchs der Branche. Nichtsdestotrotz genießt er schon lange den Ruf, ein ausgesprochener Spezialist für die Auktionsrennen zu sein. Dies hat er jedenfalls schon vielfach bewiesen, jüngst noch beim Meeting in Bad Harzburg mit der dreijährigen South Carolina. Vor allem jedoch heute wieder vor heimischem Publikum im bwin BBAG Auktionsrennen Dresden mit der gleichaltrigen Königin Cala des Gestüts Elsetals, die mit ihrem Erfolg unter Jozef Bojko den Löwenanteil einer 52.000 Euro Gesamtdotierung vor Noble Colonia und Bellcanto am Platze hielt.

Mit diesem Sieg nahm die Call-me-Big-Tochter zugleich einen schon einmal angefangenen Erfolgsfaden ihres Betreuers wieder neu auf, nachdem aus Stefan Richters Stall bereits 2011 die Stute Timara und 2013 auch Al la Carte das höchstdotierte Rennen der Dresdener Saison gewonnen hatten.

Königin Calas nach erst vier Starts mit 6.650 Euro noch nicht allzu üppige Gewinnsumme vervielfachte sich nach diesem Sieg natürlich gewaltig, denn die bisherige Bilanz von wuchs schließlich um stattliche 25.000 Euro an.

In der 1.200-Meter-Prüfung hatte zwar das Höchstgewicht Bellcanto gleich das Heft in die Hand genommen, und es schien fast, als könne der Wallach aus dieser Taktik sogar entscheidend Kapital schlagen. Doch dies sah genaugenommen nur so lange so aus, wie Königin Cala noch nicht mit Nachdruck auf den Plan getreten war, nachdem sie sich schon beizeiten in seinem Fahrwasser etabliert hatte. Je weiter es in der Geraden dann aber wurde, desto mehr drückten das Höchstgewicht die Kilos und umso leichter fiel es Königin Cala, ihren Gewichtsvorteil von sieben Kilo wirkungsvoll auszuspielen.

Mit einem guten Schlussakkord setzte sich außerdem die favorisierte Noble Colonia noch in Szene. Doch reichte dies allein nur, um Bellcanto den zweiten Rang abzujagen, der sich seinerseits gegen die ebenfalls nachsetzende Neve erfolgreich behauptete, die sich das vierte Geld vor Petite Paradise sichern konnte. Auf den weiteren Plätzen folgten Ice Man Star, Laleh und Peace of Paradise, die allesamt mit der engeren Entscheidung nichts mehr zu tun hatten.

Für Jozef Bojko hatte der Dresdener Samstag nebenbei bereits sehr gut begonnen. Und das früh um 12.00 Uhr, da die ersten vier Rennen via Equidia TV live in die PMU-Wettannahmestellen nach Frankreich übertragen wurden. Zuerst gewann Andreas Wöhlers zweiter Jockey mit Trueman den German Tote Cup für den Stall Wittichenau und für Trainer Frank Lippitsch, ehe er mit der vierjährigen Beresina für Trainer Stefan Richter und den Stall Fichtengrund im Freiberger Brauhaus Cup den Tagestreffer Nummer zwei unter Dach und Fach brachte.

Auch Frank Lippitsch ließ sich jedoch nicht lumpen und legte ebenfalls noch eins nach, und zwar mit dem Wallach Emerald Fury, für den er gleichzeitig als Besitzer zeichnet. Im Preis der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe – Geschäftsstelle Steffen Woye drehte der Vierjährige in der Hand von Eduardo Pedroza eine schon fast sicher auf Rosentor hinauslaufende Partie wieder knapp zu seinen Gunsten um.

Weitaus deutlicher gewann mit Patrick Gibson im Sattel dagegen der einmal mehr arg unterschätzte Frontrenner Kepler den bwin Fußball Cup, das heutige Rennen mit der Viererwette, gegen France Extreme, Hannover Indian und Amparo. Wobei bei der Siegerehrung auch Kamila Harms sowohl als Besitzerin als auch als Trainerin viel Beifall erhielt.

Dann erinnerte die schon so oft bewährte Trainer-Jockey-Verbindung Roland Dzubasz und Alex Pietsch wieder einmal an ihre allseits bekannte Effektivität. Diesmal mit Dr. Werner Spanglers dreijähriger Fidelberta im Agentur Burger Werbetechnik Cup, wobei die Wiesenpfad-Tochter der heißen Favoritin Bailley nicht nur eine überraschende Niederlage zufügte, sondern mit zweieinhalb Längen eine noch eindeutige dazu.

Als Besitzerin und Trainerin in Personalunion wurde bei diesem herrlichen Sommerrenntag obendrein Claudia Bothe gefeiert, nachdem sich zuvor ihr Schützling Maresco die vorletzte Tagesentscheidung mit dem Titel Preis der Hein Mück Fischhandel Dresden GmbH unter Maxime Pecheur gesichert hatte.

Den sportlichen Schlusspunkt des Seidnitzer Samstagsprogramms markierte zu guter Letzt dann Andreas Katschkes Stute Lepanosie, die von Uwe Stech betreut wird und von Eugen Frank geritten wurde. Nach ihrem Sieg in der „Auf Wiedersehen zum GELOS Renntag am 6. September“ betitelten Prüfung wurde gleichzeitig allen Besuchern mit auf den Heimweg gegeben, dass es in  Dresden in etwas mehr als vier Wochen schon weitergeht und auf alle noch eine spannende Herbstsaison wartet.


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