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Robben Island die Top-Zweijährige in Frankfurt

Rennerfahrung zahlt sich aus

Frankfurt 2. August 2015

Routine zahlt sich bei Zweijährigen häufig aus. Das bewahrheitete sich am Sonntag in Frankfurt in der Prüfung für den jüngsten Jahrgang einmal mehr. Denn nach dem starken Ehrenplatz beim Debut in Hamburg gab es für die im Besitz von Peter Berglar stehende Dream Ahead-Tochter Robben Island (18:10, J. L. Silverio) über 1.300 Meter kein Verlieren.

Ihr Jockey duldete auf der klaren Favoritin, die Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh trainiert, nur bis in die Gerade hinein den Auenqueller Daring Lion neben sich, doch in der entscheidenden Phase konnte Robben Island immer wieder bequem zulegen und hatte die Partie souverän im Griff. Irish Valley folgte auf Rang drei schon deutlicher zurück. Das Zukunftsrennen in Iffezheim könnte nun auf der Agenda der Gewinnerin stehen.

Die Stallform des Münchener Trainers John David Hillis könnte kaum besser sein. Neuestes Beispiel war in einem Meilen-Ausgleich III die Stute La Celerina (33:10, K. Clijmans), die sich mit starker Endgeschwindigkeit noch von Cassilero und Marju Prince freimachte.

Mit einem Top-Debüt wartete der so bestechend gezogene Schlenderhaner Imanol (31:10, R. Piechulek) in einer 2.000 Meter-Prüfung auf, als er mit großem Endspurt Loyalty und den favorisierten, aber Mitte der Geraden wieder zur Seite wegbrechenden Elias bezwang.

Ein Kompliment hat sich Besitzertrainer Hans-Jürgen Rosport verdient, denn in einem 2.000 Meter-Handicap schaffte der Wallach als 33:10-Chance unter Selina Ehl schon den dritten Saisontreffer, mit großem Speed gegen Salimera und Avorio.

Mit einer Riesen-Überraschung endete die Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.600 m), als sich Julia Römichs Nightdance Honor (215:10, R. Piechulek ganz zuletzt noch vor Glatteis, Smart Shuffle und Notaio in Szene setzte. Die Viererwette wurde nicht getroffen.

Zur Quote von 63:10 kam die auf Plätze abonnierte Anarchie (K. Clijmans) aus dem Quartier von Ralf Rohne in einem 2.000 Meter-Ausgleich III zu einem Erfolg über Ramblin Shadow und Cazador.

Vollauf verdient war auch der Triumph des von Markus Klug aufgebotenen Sao Paulo (33:10, M. Pecheur) in einem 1.300 Meter-Ausgleich III vor Sol Y Vida und Silencio.

Mehr kämpfen als erwartet wurde der bisher in ganz anderen Aufgaben gestartete Wöhler-Schützling Simba (12:10, S. Brüggemann) im abschließenden Amateurreiten über 1.600 Meter gegen Siempre Manduro, doch raufte sich der heiße Favorit hauchdünn nach Hause.



 

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