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125. Großer Preis von Berlin mit faszinierender Besetzung

Jubiläums-Grand Prix mit neuem Galopper-Star Nutan

Berlin-Hoppegarten 6. August 2015

Hochspannung herrscht am Sonntag in der Hauptstadt und ganz Turf-Deutschland fiebert mit – eines der faszinierendsten Rennen der gesamten Saison hierzulande und der Höhepunkt des Rennjahres in Hoppegarten steht an, und das in der Jubiläums-Edition: Der 125. Große Preis von Berlin (Gruppe I, 175.000 Euro, 2.400 m, 6. Rennen um 16:35 Uhr) als Highlight des zweitätigen Meetings wird alle in seinen Bann ziehen.

Es kommt zum absoluten Gipfeltreffen der aktuellen Aushängeschilder der Szene. Stall Nizzas Nutan (Andrasch Starke) im Training von Peter Schiergen ist der neue Star des Sports – er imponierte vor einem Monat in Hamburg als überlegener Derbysieger und wandelt hier u.a. auf den Spuren der großen Danedream, die 2011 den Großen Preis von Berlin gewann und ihre große Welt-Kampagne startete, und seiner Halbschwester Nymphea, die 2013 nach einem Husarenritt von Dennis Schiergen begeisterte.

Trainer Peter Schiergen über Nutan: „Es ist alles gut soweit. Er hinterlässt einen versprechenden Eindruck. Man muss natürlich sehen, wie er sich nun gegen die älteren Pferde hält.“

Mit Ito (Filip Minarik) gibt sich auch das beste ältere deutsche Pferd im achtköpfigen Feld die Ehre. Der von Jean-Pierre Carvalho vorbereitete Schlenderhaner, der bei sieben Starts fünffacher Sieger ist, hat in dieser Saison noch eine weiße Weste. Nach dem Erfolg im Großen Preis von Dahlwitz hier auf dieser Bahn brillierte er im Großen Preis der Badischen Unternehmer in Iffezheim und bekam seither bewusst eine längere Pause.

Trainer Jean-Pierre Carvalho: „Er hat bis jetzt nicht viel falsch gemacht. Die logische Folge ist nach seinem Gruppe II-Sieg nun ein Start auf Gruppe I-Ebene. Es ist sein erster Start über 2.400 Meter. Er bekommt es mit respektablen Gegnern zu tun.“

Stall Molenhofs Sirius (Jozef Bojko) ist als Vorjahressieger noch in bester Erinnerung. Er meldete sich mit einer starken Speedleistung im Hamburger Hansa-Preis wieder zurück. „Es ist alles super mit ihm, das Ziel ist natürlich die Titelverteidigung, aber natürlich ist das Rennen stark besetzt“, versichert Trainer Andreas Löwe.

In Hamburg blieb Sirius knapp vor Singing (Eduardo Pedroza), der mit Australian Bloodstock dieselben Farben trägt wie Melbourne Cup-Held Protectionist oder die aktuelle Diana-Siegerin Turfdonna. Deutlicher zurück blieben die Röttgenerin Alaskakönigin (E. Frank) und Girolamo (Adrie de Vries).

Während für Amorous Adventure (Andre Best) im achtköpfigen Feld wohl nur das olympische Motto gilt, macht ein Gast aus dem Ausland die Partie noch prickelnder. Second Step (Jamie Spencer) aus dem Stall des englischen Top-Trainers Luca Cumani gewann die Jockey Club Stakes (Gr.II ) in Newmarket und war anschließend guter Zweiter in den Princess of Wales’s Stakes an gleicher Stätte.

 10.000 Euro sind hier in der Super-Dreierwette als Auszahlung garantiert.

Aber auch das weitere Programm der Acht-Rennen-Karte kann sich mehr als sehen lassen. Im Sirius - BBAG Auktionsrennen Hoppegarten (52.000 Euro, 1.600 m, 2. Rennen um 14:15 Uhr) trifft der hier schon einmal stark gelaufene Drummer (A. Starke) - Trainer Peter Schiergen: „Er ist eigentlich immer gut gelaufen“ - u.a. auf die in Bad Harzburg in dieser Kategorie erfolgreiche South Carolina (St. Hellyn) und den gleich siegreich debütierenden Waky Sol (J. Bojko). „Natürlich muss er hier noch ein paar Kilo mehr zeigen, aber gearbeitet hat der Hengst gut“, sagt Trainer Waldemar Hickst.

Im Hoppegartener Fliegerpreis (Listenrennen, 27.000 Euro, 1.200 m der Geraden Bahn, 3. Rennen um 14:50 Uhr) sollte Donnerschlag (F. Minarik) seine etwas ernüchternde Vorstellung von diesem Kurs korrigieren und nimmt es wieder mit den damals vor ihm eingekommenen Liber (E. Pedroza) aus Dänemark, Best Dreaming (A. Best) und dem Tschechen Mikesh (D. Schiergen) auf. Außerdem sind etliche weitere interessante Gäste – u.a. die Französin Penmaen (L.-Ph. Beuzelin) - dabei.

Hier wird auch die Viererwette mit 10.000 Euro Garantie-Auszahlung angeboten, das gilt außerdem für das 5. Rennen um 15:55 Uhr (Ausgleich III, 1.600 m). Hier gibt sich der Schecke Silvery Moon (St. Hofer) die Ehre.

Im Ausgleich II über 2.000 Meter (7. Rennen um 17:15 Uhr) wimmelt es nur so an Formpferden, wie Stafettino (A. Pietsch), Fair Trade (W. Panov), Korado (A. Best) oder Angel Moon (F. Minarik).

Auch das Rahmenprogramm wird zum Grand Prix Meeting wieder sehr vielfältig sein, und wie immer werden Familien, Kinder, Picknickliebhaber, wett- und pferdebegeistere Besucher ihre Freude haben.

An beiden Tagen gibt es Livemusik im Biergarten, am Sonntag spielen sogar zwei Bands - eine im Musikpavillon, eine ist als Walking Act im Besucherbereich unterwegs.

Am Sonntag veranstalten die Rennbahn Hoppegarten und Florida Eis dann ein großes Highlight für alle kleinen Turf-Fans: Der Siegjockey des Florida Eis-Rennen wird nach dem Rennen mit Speiseeis aufgewogen, welches anschließend kostenlos im Kinderland der Rennbahn an die Kinder verteilt wird!
 

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