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Wild Chief und Paradise verkauften sich bestens

Klasse Platzierungen in Deauville

Deauville 16. August 2015

Beim heutigen Großkampftag in Deauville gab es zwar keinen großen Erfolg für die deutsche Vollblutzucht, immerhin aber zwei exzellente Platzierungen, die auch die internationale Fachwelt aufhorchen ließen. Vor allem der dritte Platz von Stall Fürstenhofs vierjährigem Wild Chief im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard – Jacques le Marois, dem absoluten Höhepunkt am dritten Meetings-Sonntag, war dabei eine Leistung, die aller Ehren wert ist.

Der von Jens Hirschberger trainierte Doyen-Sohn hatte in Frankreich im vergangenen Jahr bereits mit einem vierten Rang im Prix du Jockey Club in Chantilly eine verblüffende Vorstellung gegeben, der die heutige Platzierung unter Alex Pietsch um nichts nachsteht, wenn sie nicht sogar noch eine Idee höher anzusiedeln ist.

Zwar besaß Wild Chief in keiner Phase der mit insgesamt 700.000 Euro dotierten Gruppe-I-Prüfung über 1.600 Meter eine wirkliche Siegchance, aber eine solche konnte genauso wenig der Favorit Territories für sich reklamieren. Denn früh hatte bereits die fünfjährige Stute Esoterique endgültig alle Zeichen auf Sieg gestellt, nachdem die Danehill-Dancer-Tochter aus André Fabres Nobelquartier vor einer Woche im Prix Maurice de Gheest als Zweite hinter Muhaarar schon über 1.300 Meter riesig gelaufen war. 

Heute gewann sie unter Pierre-Charles Boudot mit anderthalb Längen vor Territories, der mit demselben Abstand vor Wild Chief blieb, der sich wiederum für den dritten Platz mit einer Nase vor dem Engländer Lightning Spear behauptete. Für diesen dritten Rang nahm Wild Chief als Platzgeld immerhin 80.010 Euro mit nach Hause zum Mülheimer Raffelberg.

Wenig später setzte sich zudem noch die Karlshoferin Paradise, eine bis dato erst zweimal gelaufene Samum-Tochter, groß in Szene. Als letzte Außenseiterin im Feld des Prix Michel Houyvet, einem mit insgesamt 55.000 Euro dotierten Listenrennen über 3.000 Meter für Dreijährige, packte die von Waldemar Hickst betreute talentierte Steherin in der Schlussphase noch groß an und endete hinter dem Gewinner Big Blue auf dem zweiten Platz. Ob Paradise ohne eine empfindliche Störung durch den Sieger eventuell sogar gewonnen hätte, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Enger wäre es vorne aber auf jeden Fall geworden. Ungeachtet dessen gelang es ihr immerhin noch den hoch eingeschätzten Hengst Pilansberg mit zwei Längen auf den dritten Platz zu verweisen.


 

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