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I do in Leipzig mit dem längsten Atem

Österreicher Triumph im Marathon

Leipzig 23. August 2015

Die Reise aus Österreich hatte sich vollauf gelohnt. Denn der von Klaus Kogler im Nachbarland vorbereitete I do (92:10, R. Piechulek) hatte im Ausgleich III am Sonntag in Leipzig über 3.050 Meter den längsten Atem. Nach frühem Vorstoß ausgangs des Schlussbogens verteidigte sich der Achtjährige sehr sicher gegen die noch stark nachsetzende Pipita und Ustana.

Mit einer großen Überraschung begann der Sonntagsrenntag in Leipzig. Denn der kochend heiße Favorit Bint Arcaco ging im einleitenden Zweijährigen-Rennen über die Meile nie wie der Sieger und blieb als Dritter im Viererfeld sehr blass. Dagegen stand der von Roland Dzubasz erstmals aufgebotene Vatenko (62:10, A. Best) für Besitzer Peter Schrade bestens durch und wehrte die Trainingsgefährtin Mirage bequem ab. Vatenko ist bereits Wallach, als 10.000 Euro-Kauf der Badener Auktion aber wohl ein Schnäppchen und Kandidat für Auktionsrennen.

Für Peter Schrade kam es noch besser, denn ihm gehört auch die souveräne Ausgleich IV (2.300 m)-Siegerin Best Love Song (Y. Echariaa), die ebenfalls von Roland Dzubasz aufgeboten wurde und mit Go Go Queen und Gambia keine Schwierigkeiten hatte.

Nach zwei Ehrenplätzen klappte es in einem 1.850 Meter-Handicap mit dem ersten Erfolg für Garina (24:10, E. Frank) aus dem Quartier von Lutz Pyritz, die gegen den schon in Sicherheit geglaubten Royal Rubin und Chrysanthus zum Zuge kam.

Schon der Ehrenplatz in Bad Doberan war eine Top-Form des von Marco Angermann in Leipzig trainierten Mister Spock (27:10, R. Piechulek). Der meistens in der Phase vom Führring bis zum Aufgalopp nicht ganz einfach zu händelnde Kandidat scheint sich nun voll gefunden zu haben und landete in einem 1.300 Meter-Ausgleich IV einen leichten Heimsieg gegen Meadow Rose und Style and Panache.

In einer Dreijährigen-Prüfung stand Loulou’s Jackpot (49:10, E. Frank) aus dem Quartier von Ralf Rohne seinen frühen Vorstoß vor Wild Blossom und der klarer zurück folgenden Magic Moments bequem durch.

Im Rennen mit der Viererwette (Ausgleich IV, 1.600 m) gab es durch Southern Dancer (67:10) einen tschechischen Erfolg durch Southern Dancer (67:10, F. Guanti). Der Schützling von Rene Vinklarek hatte sich schon früh vorne abgesetzt und parierte gerade noch die enorm stark aufkommende New Soul. Der Favorit Flying Prince wurde Dritter vor Gonscharga. Die Viererwette bezahlte 8.695:10 Euro.

Jockey Eugen Frank machte in der finalen 2.000 Meter-Prüfung eine Triplette mit der von Markus Klug trainierten Röttgenerin Elora Princess (12:10) vor Timorow und Cosinus perfekt.


 

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