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Von einem strahlenden Diamanten, der Geburt eines Stars und einem Prinzen handelt die Geschichte der Großen Woche 2015

Rückblick auf die Große Woche in Baden

Iffezheim 7. September 2015

Der alljährliche Galopprenn-Marathon von sieben Renntagen mit 586 Startern in 60 Rennen vor den Toren Baden-Badens ist vorbei. Reiter, Ross, Besucher und Organisatoren atmen tief durch nach einer Glamour- & Rennsportwoche.

Und nachdem innerhalb dieser Woche auch die Einigung zwischen der Gemeinde Iffezheim, Verpächter des Rennbahnareals, und Baden Racing, seit fünf Jahren Betreiber des Hippodroms zum zukünftigen Pachtvertrag gefunden wurde, können auch Galopp-Deutschland und die Region aufatmen – es wird weitere 20 Jahre einen Betreiber der Pferderennen in Iffezheim geben.

Rund 60.000 Besucher, darunter Fußballstar Günter Netzer und Wolfburg-Manager Klaus Allofs, verfolgten die Highlights der Rennwoche.

Am Auftaktsonntag erlebten die Besucher den Sieg des Jabber Abdullah gehörenden Wallachs Shining Emerald, dem „Glänzenden Smaragd“ in der Goldenen Peitsche, der den aus Frankreich angereisten Favoriten schlug.


Ein weiteres Highlight der Woche war  das prestigeträchtigste deutsche Meilenrennen am Donnerstag. Hier punktete tatsächlich ein Gast aus Frankreich: Vadamos.  Startrainer André Fabre, seit langem zum ersten mal wieder in Deutschland, war begeistert von der Atmosphäre und dem Zustand des Geläufs. Vadamos bewieß an diesem Tag, dass er das Zeug zu einem ganz großen Rennpferd hat, siegte er doch überlegen über die 1.600 Meter.


Auch nach dem rennsportlichen Höhepunkt der Großen Woche, dem Longines - Großer Preis von Baden, hinter dem weltberühmten Prix de l’Arc de Triomphe in Paris und den „King George“ in Royal Ascot drittbestes Rennen Europas über die klassische Distanz von 2.400 Meter, ertönte erneut die Marseillaise.
Fabrice Véron, aufstrebender französischer Jockey, der in Deutschland in der Vergangeheit sein erstes Listenrennen gewonnen hatte, dann ebenfalls in Deutschland zu seinem ersten Sieg in einem Gruppe-Rennen kam, konnte nun auch seinen ersten Gruppe 1-Sieg in Deutschland feiern, nachdem er Prince Gibraltar mit enormem Speed vom letzten Platz am gesamt Feld vorbei zum Sieg steuerte. Und wie schon so oft, vor einigen Jahren auch bei der Wunderstute Danedream, geht es für Prince Gibraltar nun in die „Weltmeisterschaft“ der Galopper, den Prix de l’Arc de Triomphe am ersten Oktober-Sonntag auf der Nobelrennbahn Longchamp vor den Toren von Paris.

Die mediale Basis für einen höheren Bekanntheitsgrad von Galopprennen in Deutschland wurde am gestrigen Sonntag sicherlich erneut gestärkt, berichteten doch ZDF fünfminütig in Sport Extra, SWR in der Landesschau sowie in einem halbstündigen Hintergrundbeitrag. RTL Exklusiv war ebenso vor Ort, wie die ausländischen Vertreter von CNN (UK), Eurosport, Dubai TV, Equidia (Frankreich) und Fachsender SID und Sportwelt-TV. FAZ, Süddeutsche Zeitung, die Bunte waren wieder angereist, ebenso wie die vielen regionalen Medien – allen voraus das Badische Tagblatt, die BNN aus Karlsruhe und der Radiosender dieneuewelle.
 

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