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Auslandsstarts vom Wochenende fallen ansonsten ernüchternd aus

Nur Walzertakt läuft ein Riesenrennen

Longchamp/Woodbine 14. September 2015

Er war’s mal wieder, der ein Riesenrennen lief: Der Hengst Walzertakt, der zu den wirklichen Neuentdeckungen der laufenden Saison zählt, wenn man bedenkt, dass der Montjeu-Sohn noch im vergangenen Jahr fast um die gleiche Zeit in Baden-Baden ein Handicap der untersten Kategorie gewann. Gestern in Longchamp ließ der sechsjährige Spätzünder des Gestüts Aesculap noch einmal seine großen Stehertalente als Zweiter im Qatar Prix Gladiateur (80.000 Euro, Gruppe III, 3.100 Meter) aufblitzen.

Auch in der Niederlage zu dem von Maxime Guyon gerittenen Fly With Me lieferte er unter Christophe Soumillion eine starke Vorstellung. Die Platzierung unterstrich zugleich, dass der von Jean-Pierre Carvalho trainierte Schlenderhaner, der im Sommer bereits im Prix Maurice de Nieuil erfolgreich gewesen war, für den Prix du Cadran  am ersten Oktober-Wochenende beim „Arc“-Meeting bestens gerüstet ist. 

Ansonsten fielen die Engagements der deutschen Gäste in Paris eher ernüchternd aus. Gleichwohl hatten sich vor Walzertakts Auftritt auch Wild Chief und Guiliani im Qatar Prix du Moulin de Longchamp ordentlich verkauft, selbst wenn sich beide nie entscheidend in den Endkampf einbringen konnten, als Aga Khans Ervedya mit Christophe Soumillon im Sattel vor Akatea und Karakontie die Szene beherrschte.

Walzertakt bei seinem 2. Platz in Paris Longchamp: Qatar Prix Gladiateur (Gruppe 3)

 

Ebenso wenig spielte Kerosin eine Rolle im Qatar Prix Foy. Hier behauptete sich erwartungsgemäß Postpondend, der jüngste Sieger der King George VI and Queen Elizabeth Stakes, vor Spiritjim und Baino Hope. Der von Andrea Atzeni gesteuerte Brite machte mit Blick auf den Prix del‘ Arc de Triomphe allerdings ungleich weniger Eindruck als die im Qatar Prix Vermeille in der Hand von Thierry Jarnet auf und davon gehende Vorjahressiegerin Treve.

Nichtsdestotrotz könnte es am ersten Sonntag im Oktober einen durchaus ernst zu nehmenden Gegner für die Ausnahmestute geben, und zwar den diesjährigen Prix-du Jockey-Club-Gewinner New Bay, der den Qatar Prix Niel mit Vincent Cheminaud im Sattel eindeutig beherrschte und einmal mehr den Eindruck hinterließ, als hätte er längst noch nicht seinen Zenit erreicht.

Zur mäßigen Longchamp-Bilanz der deutschen Gäste passt auch das Ergebnis von Lucky Speed am Abend im kanadischen Woodbine. Der Derby-Sieger des Jahres 2013, der hier erstmals unter Ittlinger Farben aufgaloppiert war, nachdem der Silvano-Sohn mittlerweile in den Besitz von Manfred Ostermann gegangen ist, spielte ebenfalls keine entscheidende Rolle. In den Northern-Dancer-Turf-Stakes (Grade I, 300.000 Dollar, 2.400 Meter) galt Lucky Speed zwar als Favorit, doch kam der Schiergen-Schützling unter Andrasch Starke hinter Interpol, Habibi und Triple Threat nicht über den vierten Platz hinaus.

Lucky Speed (erstmals in den rot/weißen Farben von Gestüt Ittlingen) bei seinem 4. Platz in Kanada

 

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