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Auch in Dresden und Honzrath kamen Turffreunde auf ihre Kosten

Stephen Hellyn stellt im Düsseldorfer Grand Prix auf Queenie früh die Weichen auf Sieg

Düsseldorf, Dresden, Honzrath 4. Oktober 2015

Jockey Stephen Hellyn schien sich seiner Sache sehr sicher zu sein. Bereits 50 Meter vor dem Ziel bei dem mit 55.000 Euro dotierten 95. Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf (Europa Gruppe III, 1.700 Meter) erhob er sich aus dem Sattel von Queenie und zeigte eine Jubelpose. Äußerst leicht mit zweieinhalb Längen besaß das Duo am Ende komfortablen Vorsprung vor dem von Diplomat (Rafael Schistl) angeführten Rest, der als Zweiter nicht den Hauch einer Chance zum Sieg hatte. Der dritte Platz ging eine weitere Länge dahinter an den von Filip Minarik gerittenen Brisanto.

Nachdem lange Zeit Global Bang (Alexander Pietsch) für das Tempo verantwortlich war, tauchte Queenie im Schlussbogen neben dem Führenden auf und stellte ihn zunächst zum Kampf. Doch wenig später machte Queenie den entscheidenden Satz nach vorne, womit Stephen Hellyn in einer frühen Phase die Weichen auf Sieg stellte. Trainiert wird die im Besitz des Gestüts Paschberg stehende Stute von Markus Klug auf dem Gelände des Gestüts Röttgen in Köln-Heumar. „Queenie hat sich sensationell gesteigert und kennt in diesem Jahr nur gute Formen. Das war heute die Krönung, zumal der Boden und die Distanz für sie ideal passten“, sagte Trainer Markus Klug über seinen dritten Gruppe-Treffer in der Saison 2015.


Schiergen-Zweierwette im Ausgleich I

Im Schierle Stahlrohre-Pokal ging es auf Ausgleich I-Ebene (1.400 Meter) um 22.500 Euro. Trainer Peter Schiergen stellte dabei die beiden erstplatzierten Pferde. Spätestens Mitte der Geraden war zu erkennen, dass der Sieg an den von Andrasch Starke gerittenen Laeyos gehen würde, der am Ende seine Stallgefährtin Phoibe mit Filip Minarik im Sattel mit eineinhalb Längen Vorteil auf den Ehrenplatz verwies. Eine dreiviertel Länge dahinter wurde Event Mozart (Andreas Helfenben) Dritter. Die Zweierwette der beiden Schiergen-Pferde zahlte 204:10.


Disqualifikation von Burma King und 143.405:10 in der Viererwette

Gleich zu Beginn der Düsseldorfer Veranstaltung musste die Rennleitung einschreiten. Da der zunächst siegreiche Burma King (Andrasch Starke) den drittplatzierten Walerio (Alexander Pietsch) gekreuzt hatte, wurde Burma King disqualifiziert und hinter Walerio gesetzt. So ging der Sieg an den von Markus Klug betreuten El Loco mit Martin Seidl im Sattel. Im Rennen der Viererwette siegte zwar mit Dagostino (Tommaso Scardino) der 32:10-Favorit, doch auf den Plätzen landeten mit Holy Rare (Rafael Schistl), Cindarella (Alexander Pietsch) und East of Eden (Olga Laznovska) große Außenseiter. Die Viererwette stieg deshalb auf 143.405:10,



Tricky Tiger ist im Dresdner Hauptrennen nicht zu schlagen

Zwei Außenseiter dominierten den Preis der Ostsächsischen Sparkasse Dresden (Ausgleich II, 10.000 Euro, 1.500 Meter). Auf dem Dresdner Geläuf siegte mit Tricky Tiger (Jozef Bojko) ein Pferd aus dem Iffezheimer Stall von Gerald Geisler. Nur mit Hals-Rückstand folgte African Art (Maxim Pecheur) als Zweite vor dem favorisierten Foolproof (Daniele Porcu). In einem Rennen für ehemalige aktive Reiter fand Ex-Amateur-Champion Sven Schleppi im saarländischen Honzrath zu alter Form zurück und gewann in sehenswerter Manier auf der von seinem Vater Christof Schleppi trainierten Oske. 

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