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Top-Treffer für De Vries/Klug in Frankfurt

Champions mit Arribia auf der Siegerstraße

Frankfurt, Magdeburg 10. Oktober 2015

„Sie sollte gut laufen und in jedem Fall Geld verdienen können“, mit diesen Worten hatte Trainer Markus Klug die Chancen der zweijährigen Stute Arribia umschrieben. Diese bestritt am Samstag im Quotenhaus Frankfurt – BBAG Auktionsrennen Frankfurt (52.000 Euro, 1.600 m) den ersten Karrierestart überhaupt.

Doch die Soldier Hollow-Tochter aus der Zucht des Gestüts Auenquelle, die 2014 bei der BBAG-Jährlingsauktion für stattliche 100.000 Euro in den Besitz von Horst Pudwill (hat als Wohnsitze Hong Kong und Zürich) gewechselt war, verdiente nicht nur 25.000 Euro an Preisgeld, sie triumphierte unter Adrie de Vries auch in diesem Top-Rennen für die jungen Ladies.

Dass das 2016 fest zusammenarbeitende Champion-Team De Vries/Klug hier gewinnen würde, war im Schlussbogen zumindest zu erahnen. Denn Arribia (38:10-Mitfavoritin) ging an dritter Stelle immer dichter an die vorderen Pferde heran und übernahm auf der Zielgeraden der Innenbahn schnell die Initiative.

Die Favoritin Kambria, die zwei Kilo mehr zu tragen hatte, musste erst auf freie Bahn bugsiert werden und attackierte unter Andrasch Starke bald und sehr versprechend, aber Arribia zog immer wieder an. Ihr Steuermann mobilisierte noch einmal letzte Reserven und kam mit einer dreiviertel Länge sicher gegen die ebenfalls stark laufende Kambria hin.

Schon die Schwester von Arribia, wie Auendon, Andoyas und Auenlee, besitzen gutes Formt. Vielleicht reift hier eine Kandidatin für die 1.000 Guineas oder den Preis der Diana im kommenden Jahr heran.

Drei Längen zurückgab auch Eckhard Saurens Pretty Woman einen Top-Einstand vor der verbessert wirkenden Miss Shaef, die die Viererwette (Quote: 13.201:10) komplettierte.

Im Rahmenprogramm landete die von Peter Schiergen aufgebotene Wittekindshoferin Rose Rized (A. Starke) zu Beginn als 15:10-Chance in einer 2.000 Meter-Prüfung einen allseits erwarteten Vier-Längen-Sieg über Vero und Manchurian. Auch Stall Antanandos Niyama (R. Schistl, 35:10) gehörte bei ihrem lockeren Erfolg über Staffetino und Words of Love in einem Meilenrennen zu den gemeinten Pferden. 

Andrasch Starke legte auf Ledena (29:10) für Trainer Miltcho Mintchev in einem 1.600 Meter-Ausgleich III gegen Cassilero und Myrtille souverän einen weiteren Punkt nach. Dagegen musste sich Filip Minarik bei seinem zweiten Treffer - nach Toni Potters‘ Neuenburger (33:10) in einem 1.600 Meter-Ausgleich IV – auf Christian von der Reckes Bavarian Beauty (92:10) vor Wadeshda und Eudokia schon strecken.

Dzubasz-Dreier in Magdeburg

In Magdeburg gab es am Samstag das Kuriosum, dass ausschließlich Handicaps ausgetragen wurden. Das wichtigste Rennen, ein Ausgleich III über 1.800 Meter, ging an die von Christian Zschache aufgebotene dreijährige Stute Laboe (31:10, K. Clijmans), die Holy Rose sowie die in totem Rennen auf Rang drei einkommenden Van Victory und Zephyros sicher hinter sich ließ.

In toller Verfassung agierten die Pferde des Hoppegartener Coaches Roland Dzubasz, der mit Saluta (29:10, R. Piechulek), Flying Prince (46:10, Y. Echariaa) und der Görlsdorferin Fanny (45:10, zweiter Treffer für Rene Piechulek) drei Siege feierte.



 

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