Login
Trainerservice
Schliessen
Login

I do belohnt die weite Anreise nach Neuss

Österreich-Expedition ein voller Erfolg

Neuss 13. Oktober 2015

Achteinhalb Stunden dauerte die Fahrt vom österreichischen Hopfgarten bei Kitzbühel am Dienstagmorgen nach Neuss für Trainer Klaus Kogler. „Wir sind um 12 Uhr angekommen und werden und uns am Mittwoch wieder auf die Heimreise machen“, berichtete der Coach nach dem überraschenden Kampferfolg seines achtjährigen Wallachs I do (138:10, R. Piechulek) im 2.300 Meter-Ausgleich III bei der Sand-Premiere am Hessentor.

„Pferde zu trainieren ist nur mein Hobby. Ich stelle im Hauptberuf Bilderrahmen her. Zwei Kandidaten stehen bei mir im Stall, auf I do hatte ich heute am meisten Mumm.“ Nachdem sein Florosso im Auftaktrennen chancenlos blieb, rauschte I do als großer Außenseiter noch an dem schon in Sicherheit geglaubten Kreuz As sowie Endoran ab. Kurios: Die Zweierwette bezahlte sensationelle 4.836:10, während die Dreierwette nur 3.413:10 Euro brachte.

Was für eine tolle Saison legt der von Jördis-Ina Meinecke trainierte Dark Fighter (28:10, T. Scardino) hin. Denn der Wallach landete beim 18. Saisonstart schon den vierten Erfolg und war darüber hinaus noch weitere elfmal platziert. Im ersten Rennen der Neusser Sandbahn-Saison 2015/2016 (Ausgleich IV, 1.500 m) musste er aber hart kämpfen, um den nie nachlassenden All Percy mit einer Nase niederzuringen. Cindaralla folgte als Dritte schon deutlicher zurück. „Beim letzten Mal war ihm die Distanz von 1.700 Metern schon zu weit, und ein Eisen hatte sich verbogen“, kommentierte Helnrich Bormann, Besitzer des Siegers vom Stall Moorbock.

Auf dem Weg zum Seriensieger ist der vierjährige Wallach Vabinsaru (16:10, A. Pietsch), der gerade erst vor zwei Tagen in Köln auf Gras gewonnen hatte. Denn in einem 2.300 Meter-Handicap dominierte er – erstmals in den Farben des Stalles Walcheren von Turf-Journalist Patrick Bücheler – gegen Funky Music und Sekundant. „Wir bleiben auf Sand und nehmen die Marke dann auf Gras mit“, erklärte Trainer Christian von der Recke.

Der erwartete „Elfmeter“ war Newton Lodge (16:10, P. Gibson) in einem 1.900 Meter-Ausgleich IV. Denn aus hinteren Regionen überspurtete der auf Sand sagenhafte 51 Pfund günstiger als im Gras-Handicap stehende Wallach die von den Benelux-Gästen Polonaise und Forester angeführte Konkurrenz hochüberlegen. Da sollte noch viel mehr drin sein. Besitzer Christian Bruer über den zum ersten Mal von Uwe Schwinn aufgebotenen Sieger: „Wir wollen, dass Newton Lodge es besonders gut hat und regelmäßig auf die Wiese kann. Auch ein Elfmeter muss erst einmal verwandelt werden.“

Erstaunlich viel Geld war im 1.100 Meter-Ausgleich IV auf den von Peter Lanslots in Belgien trainierten Mex unterwegs, der dieses Vertrauen als 40:10-Chance unter Stephen Hellyn mit einem ganz knappen Erfolg über den Riesenaußenseiter Soreion und Brio rechtfertigte.

Zu richtig großer Form hat der Wallach Mister Mackenzie (62:10) gefunden, der nach seinem Mons-Treffer auch im 1.500 Meter-Ausgleich III mehr als sicher vor Sao Paulo und Sitaro zum Zuge kam. „Wir haben ihn im Verkaufsrennen zuletzt gekauft, er lief heute also zum ersten Mal für uns. Fünf Pferde stehen in Gent in unserem Stall“, hieß es aus dem Umfeld von Trainerin Priscilla Peelman aus Belgien.

Mit einem exzellenten Bahnschnitt war Dr. Andreas Boltes Entourage (43:10, F. Minarik) im abschließenden 2.300 Meter-Ausgleich IV angetreten, und mit starken Reserven zwang der Siebenjährige auch noch den Piloten Bugler’s Dream sowie Bayonero in die Knie.

Champions League

Weitere News

  • Die drei Kandidaten für die Vorauswahl stehen fest.

    Wer wird 61. Galopper des Jahres?

    Köln 23.01.2019

    Iquitos, Well Timed und Weltstar sind die drei Finalisten der beliebten Publikumswahl für den Galopper des Jahres 2018. Das ist das Ergebnis der spannenden Vorauswahl, die renommierte Fachjournalisten und Galoppsportfotografen durchführten. Zu der ältesten Publikumswahl im Sport ruft German Racing zum 61. Mal auf und wird dabei unterstützt vom Medienpartner Sport-Welt.

  • Preis der Perlenkette verspricht Hochspannung

    Der große Traditionswettbewerb für Amazonen in Neuss

    Neuss 23.01.2019

    Es ist ein absoluter Traditionswettbewerb für die Amazonen: Die Albers & Sieberts Buchmacher GmbH - Perlenkette 2019 lockt die Amazonen auf die Sandbahn nach Neuss. Am Samstag steht der erste von drei Wertungsläufen an. Am 10. Februar ist der zweite Durchgang, ehe das Finale am 24. Februar über die Bühne gehen wird. Die Gesamtsiegerin erhält eine wertvolle Perlenkette.

  • Jan Pommer im Interview

    „Gemeinsam können wir das große Potential des Galopprennsports noch besser ausschöpfen“

    Köln 22.01.2019

    Der neue Geschäftsführer PR und Marketing beim Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. ist seit einigen Wochen im Amt. Wir haben ihm einige Fragen gestellt.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm