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Deutsche Galopp-Stars international am Start

Ascot, Woodbine und Mailand

International 15. Oktober 2015

Ascot rüstet sich am Samstag zu einem der Mega-Tage im internationalen Galopprennsport, dem Quipco British Champions Day. Jahr für Jahr steigt das Preisgeld, diesmal sind rekordverdächtige 4,1 Millionen Pfund zu verdienen. Auch Deutschland ist vertreten – in den Champion Stakes (Gruppe I, 1,3 Millionen Pfund, 2.000 m) durch den von Andreas Löwe für das Gestüt Höny-Hof trainierten Palace Prince (Silvestre de Sousa). Nach dem Ehrenplatz im Derby gewann der Dreijährige in Krefeld sein erstes Gruppe-Rennen. Anschließend belegte er im Großen Preis von Baden einen achtbaren vierten Rang. Natürlich wird nun ein weiterer großer Sprung verlangt.

Als Top-Favorit gilt Godolphins Irish Derby-Sieger Jack Hobbs (W.Buick), der den Arc bewusst zugunsten dieser Aufgabe ausgelassen hat. Nur die Startnummer 12 im 13er-Feld war alles andere als nach Wunsch von Trainer John Gosden. Die Stute Found (R. Moore), Neunte im Arc, ist einer der Hauptgegner. Hochinteressant scheint auch Andre Fabres Vadamos (V. Cheminaud) - im Besitz des Deutschen Andreas Putsch - der im Oettingen-Rennen in Baden-Baden auf und davon ging.


Aber auch in Kanada gibt es am Sonntag interessante Elemente: Bei der Veranstaltung in Woodbine/Kanada bestreitet der Engländer Second Step, der den Großen Preis von Berlin (Gr. I) in Hoppegarten gewann, das Canadian International (Grade I, 1 Mio. Dollar, 2.400 m).


In den E.P. Taylor Stakes (Grade I, 500.000 Dollar) kommt die Fährhoferin Lacy (Trainer Waldemar Hickst) unter Jockey Martin Lane an den Start.

„Es ist eine schwierige Aufgabe. Ihre Form in den Beverley D Stakes zuletzt kann man streichen, denn da herrschten widrige Umstände nach heftigen Regenfällen zuvor. Die Stute ist gut auf dem Posten. Nach dem Rennen wird sie weiter nach Amerika reisen und soll am 21. November auf den Churchill Downs ein Grade III-Rennen unter der Obhut von Graham Motion bestreiten. Anschließend ist der Wechsel in die Zucht vorgesehen. Sie soll in den USA gedeckt werden.“  Racing Manager Simon Stokes

Und auch Mailand ist am Sonntag das Ziel deutscher Pferde. Im Gran Criterium (Gruppe II, 275.000 Euro, 1.600 m) für Zweijähriige bietet Andreas Wöhler für Besitzer Jaber Abdullah den gerade in Hoppegarten mit sieben Längen erfolgreichen Royal Shaheen auf. 



Die Ittlingerin Lovelyn (Trainer Peter Schiergen) steuert unter Andrasch Starke den Gran Premio Jockey Club (Gruppe I, 242.000 Euro, 2.400 m) an. Die Lady, die in Hamburg den Hansa-Preis gewann, ließ den Preis von Europa in Köln wegen des Bodens aus. Auch die Karlshoferin Paradise (Trainer Waldemar Hickst) gibt sich hier voraussichtlich die Ehre.


Der Zehnfach-Seriensieger Gamgoom (Trainer Mario Hofer) avisiert den Premio Omenoni (Gruppe III, 61.600 Euro, 1.000 m). Und im Premio del Piazzale (Gruppe III, 61.600 Euro), sind möglicherweise Brisanto (Trainer Miltcho Mintchev) und Felician (Trainer Ferdinand Leve) dabei.

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