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Leipzig: Über 40.000 Gäste bei den vier Renntagen

Tag der Außenseiter beim Saisonfinale

Leipzig 17. Oktober 2015

Jahresrekord im Leipziger Scheibenholz: 3.500 Zuschauer kamen am Samstag trotz herbstlichen Wetters zum großen Saisonfinale auf die Leipziger Galopprennbahn. Damit besuchten 2015 insgesamt über 40.000 Gäste das Scheibenholz – neuer Rekord der letzten zehn Jahre. Mit „Sarisha“, geritten von Maxim Pecheur, siegte eine absolute Außenseiterin im mit 8.150 Euro Preisgeld dotierten Scheibenholz-Cup. An den Wettkassen wurden heute 100.696 Euro umgesetzt.

„Wir freuen uns über ein erfolgreiches Renntagsfinale und eine sehr positive Saisonbilanz mit neuem Zuschauerrekord. An diese starke Tendenz wollen wir im kommenden Jahr anknüpfen – dann voraussichtlich mit fünf Renntagen im Scheibenholz“, resümierte Alexander Leip, Geschäftsführer der Scheibenholz GmbH. Mit dem heutigen Wettumsatz von 100.696 Euro liegt der Jahreswettumsatz 2015 bei rund einer halben Million Euro.

Weiche Bodenverhältnisse machten das große Saisonfinale zum Tag der Außenseiter. Im Hauptrennen des Tages, dem Scheibenholz-Cup, siegte die wenig gewettete Sarisha vor der favorisierten Miss Sommerroh und Oscar. Mit Top-Jockey Eduardo Pedroza im Sattel vervollständigte Doinyo die mit 10.000 Euro ausgelobte Viererwette. Der mit 8.150 Euro dotierte Ausgleich III für dreijährige und ältere Pferde über 2000 Meter ging damit nach Dresden an den Stall von Lutz Pyritz.

Insgesamt zeigten sich die Dresdner Pferde in sehr guter Form. Mit Arkia im dritten Rennen und Sol Y Vida im sechsten Rennen siegten die ebenfalls in der sächsischen Landeshauptstadt von Stefan Richter trainierten Stuten. Letztere gewann den Leipziger Herbstpreis, einen Ausgleich III über 1600 Meter, vor Timorow und Kenia. Siegreiter „Eddie“ Pedroza verpasste jedoch knapp seinen 75. Leipziger Erfolg. Bei seinen weiteren drei Starts kam er jeweils auf die Plätze.

Zum erfolgreichsten Jockey des Tages avancierte mit zwei Siegen Maxim Pecheur. Ihm gelang gleich zu Beginn im Preis des Rennstalls Angermann über 1300 Meter ein unerwarteter Außenseitersieg mit Phaleandoro. 

Für eine Überraschung sorgten im letzen Rennen des Tages die Schützlinge von Marco Angermann. Sternzeichen, geritten von Alexander Pietsch, siegte vor ihrem Stallgefährten Fritz. Damit verbuchte der Leipziger Trainer bereits seinen neunten Saisonerfolg. „Mit diesem Stalleinlauf hätte ich natürlich nicht gerechnet, aber der Reiter von Fritz, Franco da Silva, macht das extrem gut. Er gibt nie auf. Jetzt wollen wir auch noch den zehnten Saisonsieg schaffen“, freute sich Marco Angermann. Auch Siegjockey Alexander Pietsch auf Sternzeichen wusste schnell, dass es heute zu einem Top-Abschneiden reichen kann. „Ich habe schon beim Aufgalopp gemerkt, dass Sternzeichen dieses Geläuf beherrscht.


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