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Ittlingen-Doppel am Bremer Sonntag

Der Tag der Familien Ostermann und Weißmeier

Bremen 18. Oktober 2015

Die junge Esther Ruth Weißmeier wird sich an den Sonntag in Bremen bestimmt noch lange erinnern. Denn die Reiterin, die immer mehr von sich reden macht, steuerte für das Gestüt Ittlingen als Besitzer und Trainer Waldemar Hickst aus Köln gleich zwei Sieger.

Highlight war dabei der Ausgleich III über 2.100 Meter, auf dem sie mit Laya in aller Ruhe in hinteren Regionen abwartete, um der Stute dann in der alles entscheidenden Phase stattliche Reserven zu entlocken. Dadurch bekam die 30:10-Mitfavoritin die führende Miss Talia und Opera Rock noch sicher in den Griff, dahinter musste sich die Favoritin Ottilie mit Rang vier begnügen. Während ihre Serie riss, landete Laya (ebenfalls im Besitz des Gestüts Ittlingen von Manfred Ostermann) den dritten Saisonsieg!

Nach zwei vierten Plätzen bei ihren Frankreich-Starts war die von Waldemar Hickst trainierte Ittlingerin Prairie Pearl (15:10, E. R. Weißmeier) in einer 2.100 Meter-Prüfung für Dreijährige erwartungsgemäß nicht zu bezwingen und hatte das Doppel für ihr Team eingeleitet. Überaus locker sammelte die Tiger Hill-Tochter vom vorletzten Platz Gegner um Gegner ein und verwies Manchurian deutlich auf den Ehrenplatz.

Aber auch andere Mitglieder der Familie Weißmeier hatten Grund zum Jubeln: Sträflich unterschätzt worden war nach ihrem Honzrather Sieg die von Regine Weißmeier aufgebotene Sulphur (185:10, F. X. Weißmeier), die in einem 1.200 Meter-Handicap sicher gegen Danon Perth und Lisselton Cross zum Zuge kam. Die Dreierwette kletterte auf stattliche 23.928:10 Euro.

Im abschließenden Jagdrennen zeigte Pavel Vovcenkos Falconettei (20:10, C. Chan) wieder eine Kostprobe seines Könnens, denn früh ging er vor Audientia und Good Prince deutlich am besten. Im Rahmenprogramm wurde Deutschlands bestes Hindernispferd präsentiert – der im Gran Premio di Merano erfolgreiche Kazzio. Es gab viel Applaus für den Vovcenko-Crack.

Eine Überraschung gab es in einer 1.300 Meter-Prüfung, denn der klare Favorit Rock Academy bezog eine Niederlage gegen den im Besitz des Düsseldorfers Guido Schmitt stehenden King’s Breizh (81:10), der sich gegenüber seinem Kölner Debüt klar verbessert präsentierte und unter der jungen Jennifer Mölls immer wieder beschleunigen konnte.




 

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