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Große Resonanz auf das Mannheimer Finale

Pony-Derby und jede Menge Starter

Mannheim 22. Oktober 2015

Solch ein spätes Saisonfinale wie an diesem Sonntag gab es auf der Galopprennbahn in Mannheim noch nie. Da der Mannheim²-Renntag Anfang Juli den tropischen Temperaturen zum Opfer fiel und die Verantwortlichen des Badischen Rennvereins die Veranstaltung aus Sicherheitsgründen für Mensch und Tier absagten, steht nun die Wiederholung an.

Alle Rennen aus dem Juli wurden noch einmal ausgeschrieben, und so kommt es auch zur Austragung des 11. Deutschen Pony-Derbys. Teilnehmen dürfen Ponys bis zu einem Stockmaß von 1,48 Meter. Eine Altersbeschränkung gilt für die Reiterinnen und Reiter, die in diesem Jahr mindestens das 10. Lebensjahr vollenden müssen, aber höchstens 18 Jahre alt sein dürfen. Der bislang prominenteste Sieger gewann das Pony-Derby bei der Erstaustragung im Jahre 2005. Der damalige Gewinner Martin Seidl ist längst Jockey geworden und hat sich in der Spitzengruppe der Sattelkünstler etabliert.

Mittelpunkt dieser vor allem den Familien gewidmeten Veranstaltung mit acht Prüfungen steht der Preis der Stadt Mannheim (Ausgleich III, 1.900 m, 6. Rennen um 15:55 Uhr), womit die Verbundenheit der Stadt mit dem Rennverein manifestiert wird. Die Mehrzahl der Pferde kommt aus den Quartieren im Südwesten, wobei Lokalmatador Horst Rudolph im Hauptrennen durch Cazador (M. Lerner) und Pissarro (H. Mouchova) gleich zwei Mal vertreten ist.

Frank Mauers Pleasant Princess (M. Lopez) bestätigte in Köln ihren Doppeltreffer vollauf und ist hier wie die in Frankfurt erfolgreiche Recke-Stute Bavarian Beauty (R. Piechulek) Sieganwärterin. Und gerade erst am Dienstag auf der Neusser Sandbahn war Incorruptible (F. X. Weißmeier) erfolgreich.

Auch in Mannheim gibt es eine Viererwette: 10.000 Euro werden im 7. Rennen um 16:25 Uhr (Ausgleich IV, 2.500 m) ausgeschüttet. Die in Köln gut gelaufene Faytosa (E. Herresthal) ist nur eine von vielen Möglichkeiten.

In dieser Prüfung entscheidet sich zudem, wer die Punktewertung beim diesjährigen German Tote Turfchampionat 2015 gewinnt. Esther Ruth Weißmeier steht mit 21 Punkten als Siegerin bei den Reitern bereits fest. Deren Mutter Regine Weißmeier führt die Statistik bei den Trainern mit 18 Punkten an, dicht gefolgt von Stefan Birner (17 Punkte). Beide greifen beim Finallauf noch einmal in das Geschehen ein. Bei den Besitzern liegt Stefan Birner mit 12 Punkten deutlich vorne, jedoch besitzt Gerhard Penner (8 Punkte) noch die Chance ihn zu überholen.
 

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