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Röttgener Elias beweist Stehervermögen

Dresdener Trainer überzeugen gleich viermal

Dresden 24. Oktober 2015

Der vorletzte Renntag in Dresden lockte am Samstag mit dem längsten Flachrennen in Seidnitz– dem Buchmacher Albers Steher Cup – auf einer Distanz von 2950 Metern und stand ganz im Zeichen der Dresdener Trainer Claudia Barsig und Lutz Pyritz. Gleich vier der sieben Galopprennen konnten die beiden für sich entscheiden.

Den Anfang machte Tilara im Rennen der Albers Wettannahme auf der Galopprennbahn Dresden, einem Ausgleich III über 1400 m unter Maxim Pecheur. Die dreijährige Stute aus dem Rennstall von Claudia Barsig siegte sicher vor Hannover Indian und Fiorella. Neuzugang im Rennstall Tim Rocco, gezogen im Gestüt Auenquelle, blieb gegenüber seinem Stallgefährten Blooming Stars knapp voraus und holte somit den zweiten Tagessieg für Claudia Barsig im Herbstpreis des DRV 1890 e.V. auf 1900 m unter Michael Cadeddu.

Auch Lutz Pyritz konnte sich an diesem Herbstrenntag zusammen mit dem Stall TGM über zwei Siege freuen: Im Preis der Dresdner Galoppsportfreunde auf der Distanz von 1900 m fuhr High Energy mit Ian Ferguson einen Sieg für den Trainer ein. Sydney City mit Eugen Frank vervollständigte die Erfolgsserie des Tages im Auf Wiedersehen zum HALALI am 18. November, ebenfalls auf 1900 m.

Im Hauptrennen des Tages, dem Buchmacher Albers Steher Cup (94. Steherausgleich) bewies der Röttgener und von Markus Klug trainierte Elias mit Eugen Frank im Sattel großes Stehvermögen und setzte sich leicht gegen seine starken Konkurrenten Ustana (Lutz Pyritz) und King Goofi (Werner Glanz) durch. 

Im Programm des 7. Renntages stand außerdem das allseits beliebte Ponyrennen an, das sogar bewettet werden konnte. Die 15 jugendlichen Starter und Starterinnen lieferten sich ein spannendes Rennen auf einer Distanz von 400 Metern und begeisterten hier besonders die kleinen Renntagsbesucher. Am Ende siegte die 20-jährige Stute Blümchen mit Nicola Duschek, die auch schon im vergangenen Jahr überzeugen konnte. Neben dem Ponyrennen widmete sich der Herbstrenntag dem Thema Erntedank und bot den Besuchern an einem kleinen Marktplatz Produkte und ländliche Traditionen.

Der Dresdner Rennverein zeigte sich zufrieden: Der Gesamtumsatz in Höhe von 107.791,85 Euro toppte zwar nicht den letzten Steher Cup (rund 115.000 Euro), dennoch stimmte der Bahnumsatz mit rund 53.000 Euro den Rennverein sehr positiv. Insgesamt besuchten etwa 6500 Turffreunde den Renntag.
 

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