Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Massenbesuch beim Saisonfinale in Frankfurt

Große Solidarität für die Rennbahn

Frankfurt 15. November 2015

Was für eine grandiose Kulisse beim Saisonfinale 2015 am Sonntag in Frankfurt: Vor vollen Rängen bekundeten die Fans des Turfs ihre Sympathie für die Galopprennbahn, die hoffentlich auch in Zukunft bestehen bleiben wird.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung, dem Hessen-Pokal (Ausgleich II, 1.600 m), landete Alexander Pietsch einen wichtigen Punkt im Championatskampf auf dem von Sascha Smrczek in Düsseldorf trainierten Seewolf (36:10-Favorit). Nach seiner Serie an Platzierungen klappte es nun mit einem Volltreffer. Pietsch, der mit 72 Siegen nur noch zwei Zähler hinter Spitzenreiter Andrasch Starke (derzeit in Japan) liegt, pochte auf die Position an den Außenrails, die an diesem Tag oft zum Erfolg führte. Mit großer Energie schoss Seewolf an dem ebenfalls stark gewetteten Mohadjer, dem unterwegs führenden Victorious und König Arte vorbei. Die Viererwette bezahlte 5.902:10 Euro. Die Prüfung wurde mit der Flagge gestartet.

13 Versuche hatte Dark Forrest gebraucht, um endlich ein Rennen zu gewinnen. Nach einer Unmenge an Ansätzen reichte es endlich in einer Meilenprüfung für den von Toni Potters aufgebotenen Wallach, der sich als 67:10-Chance unter Bertrand Flandrin gegen die heranfliegende Icing is her name und Sorella ins Ziel rettete.

Im Erinnerungsrennen für die so tragisch verunglückte Reiterin Sandra Eichenhofer (für Zweijährige über 1.600 Meter) entschädigte sich die im Besitz von Darius Racing stehende Kordestan (27:10, M. Lerner) für ihre Disqualifikationsniederlage in Dresden. Außen an den Rails entwickelte die Lady aus dem Quartier von Werner Glanz immer neue Reserven und verwies die immer besser anpackende Erica sowie die immer prominente Außenseiterin Duxada auf die Plätze.

Zum Großteil auf das Konto von Jockey Stephen Hellyn geht der Erfolg der von Axel Kleinkorres in Neuss trainierten Zubaida (99:10) in einem 2.800 Meter-Handicap, das mit der Flagge gestartet wurde. Denn im Schlussbogen zog er mit der Adlerflug-Tochter resolut vor das Feld und stand gegen Entourage und die Favoritin Nura als klarer Gewinner fest.

Hellyn legte in einem Ausgleich III über 1.600 Meter nach – auf dem überraschend wieder an seine Bestform anknüpfenden Toulio (105:10) aus dem Quartier von Christian Peterschmitt, der die Gegner regelrecht überrollte. Marju Prince und Beau Dreamer landeten nach einem engen Finale in totem Rennen auf Rang zwei.

So richtig zu einem Spezialisten für die Rennbahn in Frankfurt entwickelt sich der von Christian von der Recke betreute Maxim Gorky (116:10, J. Bojko). Nach seinem jüngsten Coup in Niederrad setzte sich der schon achtjährige Wallach mit gewaltigem Endspurt auch im 2.800 Meter-Ausgleich III in Szene vor Venezianus, dem trotz unglücklichen Rennverlaufs stark gelaufenen King Goofi und dem Favoriten Stay Strong.

Unvermittelt an seine Bestleistung knüpfte der von Uwe Schwinn entsandte Queen’s King (M. Pecheur) in einem Ausgleich IV über 2.000 Meter wieder an seine Bestform an. Denn nachdem er an der Innenseite die Gegner stehengelassen hatte, durften sich seine wenigen Anhänger über eine Quote von 232:10 Euro freuen. Ramblin Shadow und Arabian Dreamer, die sich mächtig ins Gehege kamen, komplettierten die Dreierwette.

Erstaunlichen Kampfgeist bewies im „Auf Wiedersehen in 2016-Rennen“ über 2.000 Meter bei hereinbrechender Dunkelheit der 185:10-Außenseiter German Rules (zweiter Punkt für Maxim Pecheur) aus dem Stall von Andrea Schwarzenbeck, der hauchdünn vor Vaihau und Rossetti sowie dem nach langer Pause unter den Erwartungen bleibenden Favoriten Saratino einkam.

Mit einer besonderen Zeremonie hatte die Veranstaltung begonnen – ein Pater sprach bewegende Worte in Richtung der Hinterbliebenen der Terror-Anschläge in Paris. Anschließend spendete er auch einen Segen für die Rennbahn.



 

Champions League

Weitere News

  • Ballydoyle raus – Noch 17 Kandidaten im Rennen des Jahres

    Fünf Derby-Jockeys stehen fest

    Hamburg 21.06.2018

    Der Countdown für das IDEE 149. Deutsche Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) in Hamburg-Horn läuft auf Hochtouren. Inzwischen stehen bereits fünf Jockeys fest für das bedeutendste deutsche Galopprennen der Saison und Top-Lauf der German Racing Champions League.

  • Auch Allofs-Ass Potemkin in Dortmunder Grand Prix

    Spitzenbesetzung im Großen Preis der Wirtschaft

    Dortmund 21.06.2018

    Der 31. Großer Preis der Wirtschaft am kommenden Sonntag, 24. Juni, auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel hat eine überragende Besetzung gefunden: Elf Pferde, darunter sechs Gruppe-Sieger, treten um die 55.000 Euro Preisgeld in dem 1.750m langen Rennen der Europa-Kategorie III an. Das erste der insgesamt neun Rennen am Sonntag wird um 13:45 Uhr gestartet. Unter den Besuchern werden auch drei Fußball-Legenden von Borussia Dortmund sein: Günther Kutowski, Frank Mill und Knut Reinhardt.

  • Merry Go Round und Pearl Dragon beim "königlichen Meeting"

    Zwei Deutsche in Royal Ascot

    Ascot, Frauenfeld, Prag 20.06.2018

    Beim Royal Ascot-Meeting, vor den Augen von Queen Elizabeth, geben sich die Stargalopper der verschiedensten Länder noch bis zum Samstag die Ehre. Und auch zwei deutsche Pferde sind mit von der Partie.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm