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Dresden mit finalem Flach-Listenrennen

Die allerletzte Gelegenheit 2015

Dresden 16. November 2015

Es gibt am Mittwoch viele Gründe, die Rennen in Dresden zu verfolgen. Zum einen handelt es sich beim traditionellen Buß- und Bettag um die letzte Rennveranstaltung 2015 in den Neuen Bundesländern. Zum anderen wird hier das letzte Highlight-Rennen der Saison auf der Flachen ausgetragen – der J.J. Darboven Herbstpreis (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m, 6. Rennen um 14:10 Uhr). Über Sprünge gibt es in Bremen am Nikolaustag noch ein solches Event.

Kein Wunder, dass das Aufgebot von zwölf Kandidaten keine Wünsche offen lässt, und sogar eine internationale Besetzung aufweist. Vier Pferde mussten sogar ausgeschieden werden, so groß war der Andrang. Mit dem Ebbesloher Girolamo (V. Schiergen) tritt sogar ein früherer Gruppe I-Sieger an. Auf weicher Bahn kann er unverändert eine scharfe Klinge schlagen. Lili Moon (R. Schistl) hat auf Listen-Parkett eine tolle Saison hingelegt. Apoleon (F. Minarik), Deutschlands bester Halbblüter, scheint immer noch nicht an seinem Zenit angelangt zu sein. Auch der Ex-Derby Italiano-Gewinner Feuerblitz (B. Flandrin) kommt wieder besser in Schwung. Sein Besitzer – der Rennstall LA gewann hier vor einem Jahr mit Superplex. Auch Gäste aus Tschechien und Ungarn geben sich die Ehre. Vor allem Thunder Teddington (J. Linek) gefällt mit seiner Top-Form aus Baden-Baden.

Gespannt sein darf man auf die interessanten Dreijährigen: Los Cerritos (A. Pietsch), Sieger im Ratibor-Rennen 2014, meldete sich mit einem glanzlosen Erfolg in einer einfachen Sand-Aufgabe zurück. Quenby (J. Bojko) hat nach einer langen Pause noch nicht das Geringste falsch gemacht. Ein toller Ausklang der Rennsaison in Dresden. Hier winkt ein Jackpot von 1.000 Euro in der Zweierwette.

Stattliche 25.000 Euro (inklusive eines Jackpots von 14.843,01 Euro) sind in der Wettchance des Tages als Auszahlung garantiert – in der Viererwette des 7. Rennens um 14:40 Uhr (Ausgleich III, 1.900 m). Hier kommen vor allem die dauerplatzierte Blooming Stars (A. Pietsch) und die bei zwei Starts noch ungeschlagene Laboe (K. Clijmans) als Stellpferde in Betracht.

Zehn Zweijährige bestreiten ein 1.900 Meter-Rennen (4. Rennen um 12:55 Uhr). Auch viele große Ställe sind hier engagiert, wie Andreas Wöhler mit der bestechend gezogenen Fährhoferin Kilifia (J. Bojko).

 

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