Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Ex-Star-Galopper wieder im Rampenlicht

Der Feuerblitz schlägt ein

Dresden 18. November 2015

Der „Blitz“ schlug ein im letzten Listenrennen auf der Flachbahn in dieser Saison 2015: Im J.J. Darboven Herbstpreis (25.000 Euro, 2.200 m) am Buß- und Bettag-Mittwoch in Dresden kehrte der sechsjährige Hengst Feuerblitz aus dem Münchener Quartier von Michael Figge auf die große Bühne zurück.

Vor zwei bzw. drei Jahren zählte der Big Shuffle-Sohn zur Elite der hiesigen Galopper – mit seinem Erfolg im Premio Roma und im Derby Italiano sowie vielen Platzierungen in Grand Prix-Rennen. Später ging nicht alles glatt, Feuerblitz wechselte den Besitzer, trägt längst die Farben des Stalles LA und bekam auch einen neuen Betreuer. Doch auf Touren kam er lange nicht, bis er schließlich vor einigen Monaten nach München zu Michael Figge zurückkehrte. 

Inzwischen scheint Feuerblitz als Sechsjähriger wieder Lust am Schnelllaufen bekommen zu haben, und der Erfolg in Dresden war nun die Krönung der Mühe, die sich sein Coach mit ihm gegeben hat. Nach einem erstklassigen Ritt des Franzosen Bertrand Flandrin rückte der Hengst aus dem Mittelfeld im Schlussbogen auf und erreichte mit den vorderen Pferden die Gerade. Doch sorgte er mit seinem Vorstoß schnell für die Vorentscheidung und wurde allem Vertrauen als 36.10-Co-Favorit locker gerecht. Damit gelang dem Rennstall LA nach dem Triumph mit Superplex 2014 die erfolgreiche Titelverteidigung – 14.000 Euro gab es als Siegprämie.

Eine weitere Glanzleistung bot Deutschlands bester Halbblüter Apoleon als Zweiter vor dem spät, aber mächtig ins Bild rückenden Ungarn Thunder Teddington. Girolamo machte als Vierter ebenfalls noch viel Boden gut und passierte die Favoritin Quenby, die aus bester Lage am Schluss passen musste und Rang fünf belegte.

Mit einem Dresdener Heimerfolg hatte der Renntag, von dem die ersten vier Prüfungen über die PMU nach Frankreich übertragen wurden, begonnen: Der von Stefan Richter aufgebotene It’s Tiger (39:10, M. Seidl) wurde allen Erwartungen vollauf gerecht. Völlig mühelos entfernte sich der Königstiger-Sohn von Astigo und Warlu Way und landete damit seinen dritten Karrieretreffer.

Der Championatskampf der Jockeys strahlte auch nach Dresden aus. In einem 2.200 Meter-Handicap rettete Alexander Pietsch auf dem von Claudia Barsig hier vorbereiteten Tim Rocco (38:10) einen knappen Vorsprung gegen die heranfliegende Zaphiras Adventure und New Jersey über die Ziellinie. Damit glich Pietsch im Titel-Fight mit Andrasch Starke aus. 

Und schon eine Stunde später ging Pietsch mit bereits in Führung, als er den Auenqueller Areion-Sohn Global Gentl (89:10) in der Zweijährigen-Prüfung über 1.900 Meter zu einem leichten Speedtreffer über Antares und Kilifia führte. Der Favorit Salasso verlor bei einem Schlenker im ersten Bogen alle Chancen. Die beiden Erstplatzierten kommen beide aus dem Hoppegartener Stall von Roland Dzubasz.

Und schließlich komplettierte Alexander Pietsch im abschließenden Ausgleich III über 1.900 Meter eine Triplette und hat nun mit 76 Zählern zwei Punkte Vorsprung auf den in Japan weilenden Andrasch Starke. In dieser Wettchance des Tages sorgte der Jockey für den zweiten Tageserfolg von Lokalmatadorin Claudia Barsig – als Jockey der 39:10-Favoritin Blooming Stars, die beim ersten Auftritt für den Galoppklub Leipzig Holy Rose, Loulou’s Jackpot und Laboe mehr als sicher hinter sich ließ. Die Viererwette (25.000 Euro waren als Auszahlung garantiert, inklusive eines stattlichen Jackpots) zahlte 27.835 :10 Euro.

Mit einem mehr als sehenswerten Ritt führte Filip Minarik Frank Lippitschs dauerplatzierten Wallach Trueman (67:10) in einem 1.500 Meter-Ausgleich IV zu einem längst fälligen Erfolg. Nach einem offensiven Ritt raufte sich dieses Team vor Winola und Absolute Amy gerade noch nach Hause. Dieses Team machte in einem Handicap über 1.900 Meter ein Doppel durch den Veteran Lairy (82:10) perfekt, der Old Firehand und La Luneta immer im Griff hatte.

Champions League

Weitere News

  • Top-Hoffnung für das Englische Derby 2019 genannt

    Sohn der deutschen Wunderstute Danedream

    Epsom 14.12.2017

    338 einjährige Pferde wurden am Mittwoch für das Englische Derby 2019 in Epsom genannt. Dazu gehört mit Faylaq ein von Dubawi stammender Sohn von Deutschlands Wunderstute Danedream. William Haggas trainiert den Hoffnungsträger. Als Nachkomme des führenden Beschälers Dubawi, der solche Cracks wie Postponed, Al Kazeem oder Dartmouth stellte, aus der deutschen Arc-Gewinnerin gelten ihm natürlich besondere Ambitionen.

  • Glenview Stud ist die neue Heimat des klassischen Siegers

    Karpino wird Deckhengst in Irland

    Irland 14.12.2017

    Karpino, bislang im Besitz von Katar-Scheich Fahad Al Thani stehender Cape Cross-Sohn, hat seine Rennkarriere beendet und wird Deckhengst im Hindernissport im Glenview Stud in Irland. Unter der Regie von Trainer Andreas Wöhler blieb er bei nur drei Starts ungeschlagen, darunter im Dr. Busch-Memorial in Krefeld und im klassischen Mehl-Mülhens-Rennen in Köln (mit annähernd fünf Längen Vorsprung).

  • Verein Deutscher Besitzertrainer fördert auch 2018 den Galoppsport

    Bad Harzburg 14.12.2017

    Der Verein Deutscher Besitzertrainer wird auch 2018 den deutschen Galopprennsport wieder finanziell unterstützen. Wie in den Vorjahren stehen dazu insgesamt 7.000 Euro nach Beschluss der Mitgliederversammlung zur Verfügung. Die Mittel kommen aus den Beiträgen der über 400 Vereinsmitglieder.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm