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Triumph für Stute Shonan Pandora in Tokio

Deutsche Galopp-Stars ohne Chance gegen die starken Japaner

Tokio 29. November 2015

Es hat nicht sollen sein: 20 Jahre nach dem Triumph von Gestüt Ittlingens Lando konnten sich die beiden deutschen Star-Galopper Ito (Gestüt Schlenderhan/Trainer Jean-Pierre Carvalho/Jockey Filip Minarik) und Nightflower (Stall Nizza/Trainer Peter Schiergen/Jockey Andrasch Starke) im 35. Japan Cup, einem der bedeutendsten Galopprennen der Welt, am Sonntag in Tokio nicht in Szene setzen. In diesem mit umgerechnet rund 4,45 Millionen Euro dotierten Gruppe I-Event über 2.400 Meter landeten beide im geschlagenen Feld.

Der Sieg ging zum zehnten Mal hintereinander an das Gastgeberland Japan – diesmal durch die aus der Zucht der Shadai Farm stammende vierjährige Deep Impact-Tochter Shonan Pandora (mit Jockey Kenichi Ikezoe), die Tomakazu Takano für Tetsuhide Kunimoto trainiert. Die heimischen Pferde machten einmal mehr sämtliche vorderen Plätze unter sich aus.

Die sehr ungünstigen Startnummern (Ito ging aus Box 14 und Nightflower aus der „18“ im 18-köpfigen Feld auf die Reise) spielten sicherlich eine Rolle. Ito, der normalerweise seine Rennen gerne von der Spitze aus bestreitet, fand sich zu Beginn auf Platz drei ein – hinter den führenden Curren Mirotic und Admire Deus, während Nightflower von Andrasch Starke, der an diesem Abend mit dem Zweijährigen Nishino Journey in einer Zweijährigen-Prüfung erfolgreich gewesen war, schnell nach innen gekommen, aber auf einem der hinteren Ränge auszumachen war.

Auf der Zielgeraden musste Ito schnell passen und wurde auf den 18. und letzten Platz durchgereicht, während Nightflower noch einigen Boden gutmachen konnte und Elfte wurde, doch hatte sie dabei nicht immer freie Bahn und musste viel aufholen. Dennoch hat sich die Stute sicherlich anständig verkauft. Bei einer besseren Startposition wäre mehr möglich gewesen. Beide deutschen Gäste galten am Totalisator als große Außenseiter.

In einem packenden Finish eroberte Shonan Pandora (Siegquote: 92:10) nach 2:24, 7 Minuten ganz zuletzt einen hauchdünnen Vorteil gegen den Außenseiter Last Impact (mit dem an diesem Tag viermal im Rahmenprogramm erfolgreichen Engländer Ryan Moore) und den Favoriten Lovely Day (Yuga Kawada). Die Siegerin landete beim 13. Start den fünften Erfolg, der mit einem Preisgeld von über 2,1 Millionen Euro verbunden war. Zuletzt hatte sie im Tenno Sho Rang vier belegt. Nun sorgte sie für den siebten Japan Cup-Treffer einer Stute.

Die beiden anderen Europäer, der Franzose Erupt (Stephane Pasquier/Francis-Henri Graffard) und der Engländer Trip To Paris (Tommy Berry/ Ed Dunlop), spielten ebenfalls keine entscheidende Rolle.





 

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