Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Starke verkürzt – Amateur-Titel für Vinzenz Schiergen

Der Ausgleich für Peter Schiergen

Dortmund 13. Dezember 2015

Der viertletzte Renntag der Galopper-Saison 2015 am Sonntag in Dortmund stand ganz im Zeichen des Championatskampfes. Bei den Jockeys war Alexander Pietsch mit einem Zwei-Punkte-Vorsprung auf Andrasch Starke in den Nachmittag gegangen, während Trainer Andreas Wöhler einen Treffer Vorteil auf Peter Schiergen besaß.

Gleich zu Beginn markierte Alexander Pietsch Jahressieg Nummer 80, als er auf dem heißen 13:10-Favoriten Seewolf einen Elfmeter verwandelte. Start-Ziel setzte sich der zuletzt in einem Frankfurter Ausgleich II erfolgreiche Wallach aus dem Düsseldorfer Quartier von Sascha Smrczek hochüberlegen mit zwölf Längen Vorsprung von Starkes Ritt Joy to the world und Fuscano ab.

Andrasch Starke stellte in einem 2.500 Meter-Handicap den alten Abstand wieder her, als er die stark gewettete Dance With Me (36:10) zu einem überlegenen Speed-Treffer über Orsella und Quantum of Solace führte und Trainer Sascha Smrczek zum zweiten Tagescoup verhalf. Hier blieb Peter Schiergens Ottilie ohne Möglichkeit.

Doch im abschließenden 1.950 Meter-Rennen landete das Team Starke/Schiergen einen allseits erwarteten Erfolg – die Ammerländerin Royal Solitaire (11:10) stand deutlich über der von Lipari vor Red Flash angeführten Konkurrenz. Bis zum Schlussbogen ließ sich die Favoritin von Lipari ziehen, danach gab es kein Halten mehr.

Während Andrasch Starke nun mit 79 Siegen noch einen Punkt hinter Alexander Pietsch in der Jockey-Rangliste liegt, glich Peter Schiergen dank des 69. Zählers an der Spitze der Trainer aus, da Andreas Wöhler an diesem Tag keinen Starter hatte. Damit dürfte noch für viel Spannung an den drei letzten Renntagen gesorgt sein.

In der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.800 m) galt dem von Andrasch Starke gesteuerten American Day (18:10) volles Vertrauen, doch fand er seinen Meister in dem an der Spitze immer zulegenden Ignaz (199:10, St. Hellyn) aus dem Stall des Mannheimers Marco Klein, der immer weiterstiefelte. Der Favorit sicherte sich am Ende aber noch den Ehrenplatz vor Sterngold und Khala. Die Viererwette kletterte auf 57.432:10 Euro.
Nichts zu bestellen gab es für die von Peter Schiergen in einem 1.200 Meter-Ausgleich III aufgebotene More Than Honey, die nie in die Partie fand. Hier entwickelte der von Piet van Kempen in den Niederlanden trainierte Thorpe Bay (57:10, I. Ferguson) mächtige Reserven und bekam damit die stark laufende Saldaria sowie den treuen Kepheus in den Griff.

Seit dem 1. September 2013 hatte Angelika Gloddes Hannover Indian kein Rennen mehr gewinnen können, doch auf Sand war er häufiger vorne mit dabei. In einem 1.700 Meter-Ausgleich IV hatten die Wetter den Hengst unter Vinzenz Schiergen allerdings sträflich unterschätzt. Von zweiter Position aus dominierte die 119:10-Chance gegen die Riesenaußenseiterin Eliza und den unterwegs führenden Nottingham Forest das Geschehen und beendete die Durststrecke. Auch hier betrug der Vorteil zwölf Längen. Damit sicherte sich Vinzenz Schiergen vorzeitig das Championat der Amateurreiter, denn mit 15 Treffern rangiert er einen Zähler vor dem aktuell verletzten Robin Weber, der längst zu den Profis gewechselt ist.

Auch der Titel bei den Nachwuchsreitern ist vergeben – an Tommaso Scardino, der auf der immer prominenten Addexa (26:10), die der Dresdener Trainer Stefan Richter in einem 1.950 Meter-Handicap aufgeboten hatte, die heranfliegende Abstynencja sowie Tshirina in Schach hielt und seinen 20. Jahrestreffer markierte. Damit überflügelte er Esther Ruth Weißmeier, die wegen ihrer Sperre bis zum Saisonende nicht mehr nachsetzen kann.

 

Champions League

Weitere News

  • Winterkönigin und Baden-Württemberg-Trophy sind die Top-Ereignisse

    Das letzte Highlight-Wochenende in Baden-Baden 2019

    Baden-Baden 14.10.2019

    Spektakuläres Finale der Rennsaison 2019 auf Deutschlands Premium-Bahn Baden-Baden: Mit dem Sales & Racing Festival klingt am Samstag und Sonntag das Jahr in Iffezheim aus. Vor allem der Schluss-Sonntag (20.10.) hat es in sich, denn hier werden gleich zwei Gruppe-Rennen ausgetragen.

  • Ladykiller zermürbt die Konkurrenz im Silbernen Pferd in Berlin-Hoppegarten

    Deutschland hat einen neuen Langstrecken-Star

    Berlin-Hoppegarten 13.10.2019

    Deutschland hat einen neuen Langstrecken-Star: Der von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh für den Rennstall Gestüt Hachtsee trainierte Dreijährige Ladykiller (3,7:1-Mitfavorit) imponierte beim großen Saisonfinale am Sonntag auf der Galopprennbahn in Berlin-Hoppegarten mit einer großen kämpferischen Leistung. Im Traditionsrennen um das Silberne Pferd (Gruppe III, 55.000 m), dem letzten „Berlin-Marathon“ 2019 über weite 3.000 Meter, gab der aus der Zucht des Gestüts Karlshof stammende und vor zwei Jahren bei der BBAG-Auktion für 33.000 Euro verkaufte Kamsin-Sohn mit dem aktuell führenden Jockey Bauyrzhan Murzabayev vom Start bis ins Ziel die Spitze nie ab.

  • Salzburg-Wallach überrascht in München

    Angry Bird fliegt allen davon

    München 13.10.2019

    „Verärgerter Vogel“, so lautet sein Name, aber am Sonntag machte er nur Freude: Der von Sarah Steinberg trainierte Schimmel Angry Bird flog im Lotto Bayern-Preis (Ausgleich II, 1.600 m) mit Rene Piechulek seinen sechs Konkurrenten davon und sorgte zur Quote von 8,7:1 für eine Überraschung.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Seit 2010 bildet GERMAN RACING die große Dachmarke, unter der regelmäßig spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen stattfinden. Gleichzeitig fungiert die Marke als Oberbegriff für den Galopprennsport in Deutschland.

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm