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Mäder-Cadeddu-Doppel beim Saisonaufgalopp

Quantum of Solace erster Sieger 2016

Dortmund 2. Januar 2016

Der erste zu vergebende Sieg der neuen Saison ging an den Wallach Quantum of Solace. Der Salutino-Sohn des Stalles Adelante beherrschte beim heutigen Saisonaufgalopp in Dortmund unter Jockey Miguel Lopez am Ende relativ klar das einleitende Prosit-Neujahr-Rennen. Da der Siebenjährige aus der Obhut von Trainerin Ana Bodenhagen bereits Ende November im Wambel erfolgreich gewesen war und diesen Sieg anschließend mit zwei Platzierungen auch schon bestätigt hatte, war sein nun erster diesjähriger Treffer alles andere als eine Überraschung

Nichtsdestotrotz kassierte der Anhang von Quantum of Solace nach dem Erfolg mit drei Längen über den Riesenaußenseiter Provato eine erstaunlich lukrative Quote von 81:10. Und es sollte nicht die einzige lohnende Auszahlung der gleichzeitig ersten PMU-Veranstaltung des neuen Jahres bleiben. Auch später gab es noch einige Mal recht ansehnliche Quoten, denn summa summarum hatten viele Favoriten nicht ihren besten Tag erwischt.

Wie kurz darauf auch  im Hals&Bein 2016-Rennen, das den frischen Neusser Sieger Iniesta als Favoriten sah. Der allerdings lief als Zweiter noch ein Rennen in allen Ehren, doch bot der von Darren Moffat gesteuerte Münchener Gast Air Attack auch ihm am Ende erfolgreich Paroli.

Das Rennen mit der Viererwette war anschließend fest in Neusser Hand. Denn sowohl der unter Jozef Bojko im Preis der Neujahrswünsche erfolgreiche Evento als auch der auf Platz zwei einkommende American Day werden auf der Bahn am Obertor vorbereitet. Nicht weit geschlagenen endeten hinter dem Neusser Aufgebot die Außenseiter Duke of Dunton und Sacred Dragon. Die Viererwette wurde ungeachtet dessen dennoch getroffen und zahlte stattliche 28.169:10.

Brazzi und Dreamspeed waren dann im www.strategieX.de-Rennen jene Starter, die in Bestform normalerweise das Rennen wohl unter sich ausgemacht hätten, doch kamen beide aus längeren Pausen, Brazzi sogar aus einer fast schon überlangen seit 2014. Die alte Turf-Weisheit, dass Kondition in diesen Fällen zuweilen mehr wiegt als Klasse, fand dann auch wieder einmal ihre Bestätigung. Es gewann schließlich das von Rene Piechulek gesteuerte „Konditionspferd“ Elkantino vor dem lange sehr gut aussehenden tschechischen Außenseiter Green Rocks, während sich Brazzi als Dritter in Anbetracht der langen Rennbahnabstinenz zumindest noch ganz ordentlich schlug.

Eine rein belgische Angelegenheit wurde in der zweiten Programmhälfte das www.germantote.de-Rennen, welches sich der zurzeit in feiner Form reitende Stephen Hellyn auf Mex nicht nehmen ließ. Der Wallach rang seinen Landsmann Barbados Bob dabei mit einem Halsvorteil nieder. Beide Kontrahenten hatten sich bei ihrem Fight zum Schluss mit 12 Längen von dem von Power of Paradise angeführten Rest abgesetzt und waren damit beinahe eine Klasse für sich.

Das Finale des ersten diesjährigen Renntages hierzulande stand dann ganz im Zeichen von Erika Mäder und von Jockey Michael Cadeddu, der inzwischen längst so etwas wie der Reiter des besonderen Vertrauens der Krefelder Trainerin ist. Nicht unerwartet behielt der Italiener zuerst im Preis vom Restaurant Hufeisen auf der Rennbahn auf Rock of Cashel, der seinem Favoritenstatus diesmal vollauf gerecht wurde, die Oberhand vor Chuck Sport, während das zugleich beste Handicap der Karte auf Platz drei  den ebenfalls stärker beachteten From Frost einkommen sah.

Einmal in Fahrt, blieb das Duo Mäder-Cadeddu auch im abschließenden „Auf Wiedersehen am 23. Januar-2016-Rennen“ auf Erfolgskurs. Der Erfolg von Naaqueen über Siempre Sonrisa und Lipari war dabei mit einer Siegquote von 112:10 zugleich die größte Toto-Überraschung der gesamten Dortmunder Saisonpremiere 2016.






 

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