Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Schiergen-Familie mit 100 Prozent-Ausbeute in Neuss

Frühes Doppel für den Champion

Neuss 12. Januar 2016

Vor wenigen Wochen freute er sich über das geteilte Championat der Trainer im fernen Florida, am PMU-Dienstag durfte sich Peter Schiergen bereits wieder in Neuss feiern lassen. Zunächst sicherte er sich mit dem stark gesteigerten Manchurian (25:10-Favorit) nicht nur den Ausgleich III über 2.300 Meter, sondern auch sein erstes Rennen in 2016.

Mit tollem Endspurt zwang der von Sohn Vinzenz Schiergen, dem aktuellen Amateur-Champion, gesteuerte Sohn des Dubai World Cup-Siegers Curlin zum Schluss auch noch den an der Spitze nie nachlassenden Jungleboogie – nur mit den Händen unterstützt – in die Knie. „Ich hatte das erhofft, aber einfach ist es ja nicht, zwei Rennen hintereinander zu gewinnen. Wir wollen es hier weiterhin versuchen“, erläuterte Peter Schiergen. Der ehrenvoll unterlegene Jungleboogie steuert nun das Schnee-Meeting in St. Moritz an. Auch den vom letzten Rang aufkommenden Fürst Twen sollte man sich für den nächsten Auftritt vormerken.

Und im abschließenden 1.500 Meter-Ausgleich machte das Team Peter und Vinzenz Schiergen einen Doppelsieg und eine 100 prozentige Ausbeute perfekt, als die hier schon einmal erfolgreiche More Than Honey (21:10-Favoritin) mit starkem Endspurt die beiden Smrczek-Schützlinge Beau Dreamer und Rapideur sicher hinter sich ließ.

Schon viele gute Ansätze lieferte in den letzten Wochen und Monaten Flame Hawk (109:10, St. Hofer) ab. Und in einem 1.900 Meter-Handicap landete der Wallach gegen die lange führende Best Love Song und den noch stark anziehenden Chuck Sport einen Treffer zu einer attraktiven Quote. „Zuletzt in Dortmund hatte er ein schlechtes Rennen, als er im Schlussbogen umgeritten wurde. So etwas musste er können“, berichtete Trainer Mario Hofer.

Seine Platzserie beendete der Wallach Lou Bega (60:10, J. Bojko) in einem 1.900 Meter-Ausgleich IV, als er den Holländer Lunar Prospect und den schon in Front gezogenen Evento locker stehenließ. Damit feierte die Neusser Trainerin Katja Gernreich nach dem Sonntagstreffer in Mons mit Antonow gleich einen weiteren Erfolg. „Kürzlich hatte er lange keinen Platz gehabt und kam zu spät frei“, erklärte die Betreuerin den Heimsieg.

Auf Gras hatte Dieu Merci jüngst in Bremen sehr imponiert, doch auf der Sandbahn war ihm bisher noch nicht viel gelungen. Doch in der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.500 m) klappte es zum ersten Mal auch auf diesem Untergrund. Start-Ziel legte der 40:10-Co-Favorit immer wieder zu, obwohl Nightdance Prince ihn kurz zu überlaufen schien. „Dieu Merci muss unbedingt vorne gehen. Michael Cadeddu hat an der ersten Ecke um sein Leben geritten, das war ausschlaggebend“, signalisierte der Dortmunder Siegtrainer Ralph Schaaf. Belus und der Riesenaußenseiter Lord Avonbrook komplettierten die Viererwette, die 84.975:10 bezahlte.

Einen Spaziergang absolvierte mit dem Erlenhofer Cassilero (19:10, B. Ganbat) ein auf Gras und Sand ausgesprochen zuverlässiger Hengst aus dem Kölner Quartier von Karl Demme. An der Spitze ließ der Fünfjährige früh gegen die Belgierin Superlative und Dragoslav auf die Plätze. „Das war eine Pflichtaufgabe. Zuletzt war es auf den ersten 200 Metern zu schnell. Da kam er nicht auf einen guten Platz“, rekapitulierte der Coach.

Im ersten Lehrjahr bei Sascha Smrczek in Düsseldorf arbeitet der Italiener Luca Murfuni, und der 16-jährige gab in einem 2.300 Meter-Ausgleich IV im Sattel von Bruce Helliers‘ Borneo (67:10) eine tadellose Figur ab. Beinahe Start-Ziel löste sich der Hobitz-Wallach von Neroli Note und Casiro.
Ein Glückskauf scheint Narborough (39:10, F. Da Silva) für Besitzertrainer Armin Weidler, der auch nach zwei Vorjahrestreffern nun in einem 1.500 Meter-Handicap imponierte, als er sich zeitig von Orotouch und Belmondo absetzte.


Champions League

Weitere News

  • Dresdner Herbstpreis das letzte Listenrennen Deutschlands 2019

    Sagt Say Good Buy „auf Wiedersehen“?

    Dresden 18.11.2019

    Der Mittwoch ist nicht nur kalendarisch als Buß- und Bettag ein Feiertag in Dresden, sondern auch in sportlicher Hinsicht: Denn beim großen Saisonfinale steht Deutschlands letztes Listenrennen 2019 an – der Große Herbstpreis der Freiberger Brauerei (25.000 Euro, 2.200 m, 7. Rennen um 14:20 Uhr). Vor einem Jahr setzte sich hier kein Geringerer als Be My Sheriff gegen Itobo und Windstoß durch, was schon einiges über den Stellenwert der Prüfung aussagt.

  • Nancho-Jockey taucht in der Longines World’s Best Jockey-Liste auf

    Ganbat in illustrer Gesellschaft

    15.11.2019

    In wenigen Wochen findet in Hong Kong wieder die Wahl zum Longines World’s Best Jockey 2019 statt. Aller Voraussicht nach wird sich Lanfranco Dettori erneut diesen Titel holen, denn er hat mit 102 Punkten einen klaren Vorsprung auf Zac Purton (88 Punkte) und Hugh Bowman (86 Punkte), und es stehen lediglich noch die Mile Championship in Japan und der Japan Cup als weitere Rennen an.

  • Die Übersicht über die Top-Prämien jenseits der Grenzen in 2019

    Über 5,2 Millionen Euro: Das haben deutsche Pferde im Ausland verdient

    Köln 14.11.2019

    5.274.580 € - so viel gewannen deutsche Pferde im Jahr 2019 bis einschließlich 3. November im Ausland. Das ist abermals eine mehr als beachtliche Summe, auch wenn sie ein gutes Stück unter den 6.780.324 € aus 2018 liegt und der niedrigste Wert seit 2006 ist. Wir haben im Folgenden die Siege und Platzierungen von in Deutschland trainierten Pferden in Gruppe- Listen- und in bedeutenden Rennen im Ausland 2019 für Sie zusammengetragen.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Seit 2010 bildet GERMAN RACING die große Dachmarke, unter der regelmäßig spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen stattfinden. Gleichzeitig fungiert die Marke als Oberbegriff für den Galopprennsport in Deutschland.

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm